<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566</id><updated>2011-08-22T08:57:44.322-07:00</updated><title type='text'>Im Nu in Peru</title><subtitle type='html'>Im Rahmen eines Freiwilligendienstes bin ich für ein Jahr in der Stadt Cajamarca im Hochland von Peru. Mein Blog informiert euch mehr oder weniger regelmäßig über meine Erlebnisse vor Ort.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>60</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-6131435279566884328</id><published>2011-06-09T05:56:00.000-07:00</published><updated>2011-06-14T09:48:04.065-07:00</updated><title type='text'>Zeitenwende in Peru?!</title><content type='html'>Ollanta Humala wird neuer Präsident Perus! Die heutige Schlagzeile in der &lt;a href="http://www.larepublica.com.pe/08-06-2011/onpe-resultados-al-98163-humala-51465-fujimori-48535"&gt;La Republica&lt;/a&gt; informiert, dass 99 Prozent der Wahlzettel ausgezählt sind und Humala nun endgültig mit 51,5 Prozent der Stimmen die Stichwahl gewonnen hat. Seine Gegnerin Keiko Fujimori erhielt 48,5 Prozent der Wählerstimmen und gestand gestern ihre Niederlage ein. Damit nahm eine der schmutzigsten Wahlschlachten in Perus Geschichte ein gutes Ende.&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-QvW4PAnwp4A/TfeLfU_dCwI/AAAAAAAACSE/RtceL26tppA/s1600/humala_presidente.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 192px; height: 256px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-QvW4PAnwp4A/TfeLfU_dCwI/AAAAAAAACSE/RtceL26tppA/s320/humala_presidente.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618112430495042306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Wahlsieger Humala im Konfettiregen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nachdem die drei Kandidaten der so genannten Mitte die erste Wahlrunde nicht überstanden hatten und klar wurde, dass die KandidatInnen der Rechten und der Linken gegeneinander in die Stichwahl gehen, rüstete die konservativen Nomenklatura in Peru zur scheinbar apokalyptischen Endschlacht. Die konservativen Leitmedien, allen voran der El Comercio, lancierten fortan eine Schmutzkampagne nach der anderen. Die Stoßrichtung war klar: wenn Humala gewinnt, dann drohen Verhältnisse wie in Venezuela, was nach peruanischer Lesart bedeutet: sozialistische Diktatur, Verstaatlichung der Industrie, Enteignung der Mittelschicht und de facto Bürgerkrieg.  &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-AIacIAY6ueE/TfZG3FDousI/AAAAAAAACQs/lS4YXHaJdig/s1600/carlin_modelo.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 247px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-AIacIAY6ueE/TfZG3FDousI/AAAAAAAACQs/lS4YXHaJdig/s320/carlin_modelo.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617755497255451330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;"Señor Humala, Sie müssen uns mehr Garantien geben, dass Sie das so erfolgreiche Wirtschaftsmodell in Peru nach Ihrer Wahl nicht antasten." (Quelle: http://carlincaturas.blogspot.com/)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wie mir meine Gastschwester berichtete, war das ganze Land vor der Stichwahl wie paralysiert. Auf der Straße, in den Medien und den sozialen Netzwerken gab es nur noch ein Thema - auf welcher Seite stehst DU? Die Fronten kristalisierten sich schnell heraus: die Wirtschaftseliten, konservative und neoliberale Politiker, der Großteil der privaten Medien und die weiße/mestizische Mittelschicht favorisierte Fujimori. Für Humala setzten sich vor allem Intellektuelle, Studierende, Gewerkschaften, urbane Basisorganisationen, Bauernverbände und indigene Organisationen ein. Die Linie zwischen den beiden Lagern zog sich entlang der sozialen und ethnischen Zugehörigkeiten - reich gegen arm.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-VuOpaukMSW0/Tfd8melzysI/AAAAAAAACRg/YQ6oG_G0pko/s1600/Humala_Keiko.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 260px; height: 194px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-VuOpaukMSW0/Tfd8melzysI/AAAAAAAACRg/YQ6oG_G0pko/s320/Humala_Keiko.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618096060656503490" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Humala und Fujimori im Wahlkampf&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Humalas setzte auf eine Kampagne, die durch Inhalte überzeugen sollte. Als vorrangiges Ziel seiner Präsidentschaft erklärte Humala die Korruptionsbekämpfung. Zur symbolischen Untermauerung dieses Vorsatzes stellte sich der Spitzenkandidat den wichtigsten Korruptionsbekämpfer Perus als möglichen Vizepräsidenten zur Seite. Omar Chehade kämpfte schon vor Gericht als Ankläger gegen den korrupten Ex-Präsidenten Alberto Fujimori, Vater der aktuellen Gegenkandidatin Keiko. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-Jrjh56vVOhU/Tfd4-cEvy5I/AAAAAAAACRI/_4hXKhrsjQk/s1600/chehade_humala.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 281px; height: 179px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-Jrjh56vVOhU/Tfd4-cEvy5I/AAAAAAAACRI/_4hXKhrsjQk/s320/chehade_humala.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618092074251307922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Chehade und Humala (Quelle: redigitaltv.com)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Des Weiteren versuchte Humala im Wahlkampf eine Gradwanderung zwischen dem Versprechen auf tiefgreifende Sozialreformen ohne damit mögliche Investoren verschrecken zu wollen. Zu diesem Zweck wurde Humalas Wahlkampfteam von zwei Beratern der brasilianischen Arbeitspartei unterstützt. Brasiliens Wirtschaftsmodell gilt als Vorbild für gute Investitionsbedingungen für Unternehmen bei gleichzeitiger sozialer Umverteilung der ökonomischen Gewinne. Die wichtigsten sozialen Projekte für Humala sind ein Mindestlohn und höhere Steuern auf die Rohstoffförderung, welche die Umverteilung gewährleisten sollen. Als weiteren wichtigen Punkt versprach Humala die Respektierung des Konsultationsrecht, um die sozialen Spannungen im Land zu entschärfen. Das Recht auf Konsultation soll indigenen Gemeinden ein Mitspracherecht garantieren, wenn auf ihrem Land Wirtschaftsprojekte geplant sind. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-ufBm8ZOwGbQ/Tfd7w_H4ZuI/AAAAAAAACRU/dgyDTR4iaCY/s1600/humala_roussef.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 200px; height: 149px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-ufBm8ZOwGbQ/Tfd7w_H4ZuI/AAAAAAAACRU/dgyDTR4iaCY/s320/humala_roussef.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618095141676410594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Humala und die brasilianische Präsidentin Roussef (Quelle: &lt;/span&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" color: rgb(34, 136, 34); line-height: 15px; font-family:arial;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;radionuevitas.icrt.cu)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"   style="  color: rgb(34, 136, 34); line-height: 15px; font-family:arial;font-size:13px;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Keiko Fujimoris "sachliche" Beiträge im Wahlkampf waren die Forderungen nach der Fortsetzung des ultraneoliberalen Wirtschaftskurses, die Einführung der Todesstrafe bei gleichzeitiger Entlassung ihres Vaters aus den Gefängnis. Alberto Fujimori ist wegen Menschenrechtsverletzungen zu 25 Jahren Haft verurteilt wurden. Keikos Wahlkampfteam setzte sich aus dem "Who is who" der Regierung ihres Vaters zusammen. Rafael Rey, ihr erster Kandidat für die Vizepräsidentschaft, fordert seit Jahren Amnestie für die unter Alberto Fujimori begangenen Menschenrechtsverletzungen und Clemente Yoshiyama, der zweite "Vize"-Aspirant, war maßgeblich an der von Fujimori initiierten Auflösung des Parlaments 1993 beteiligt. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"   style="font-family:arial;color:#228822;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="line-height: 15px; font-size:-webkit-xxx-large;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-dCQSNQUkcpM/Tfd_YIr1SQI/AAAAAAAACRs/HVpXfCPBO7Y/s1600/Keiko_Rey_Yoshiyama.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 254px; height: 198px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-dCQSNQUkcpM/Tfd_YIr1SQI/AAAAAAAACRs/HVpXfCPBO7Y/s320/Keiko_Rey_Yoshiyama.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618099112792901890" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Rey, Fujimori und Yoshiyama im Wahlkampf (Quelle: politicosperu.com)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die "negative Wahlkampagne" Keikos gegen Humala trug zum Teil skurrile Blüten. Im Mai erreicht mich eine Anfrage von UnterstützerInnen Humalas, ob ich die Quelle eines Interviews bestätigen könne. Perus größte konservative Tageszeitung, El Comercio, veröffentlichte ein angebliches &lt;a href="http://elcomercio.pe/cesarlamadrid/permalink/54477487"&gt;Interview&lt;/a&gt; Humalas mit der deutschen Journalistin Ulrike Baader [sic!], in dem sich der Präsidentschaftskandidat angeblich selbst als andiner Adolf Hitler bezeichnete und über Homosexuelle hetzte. Das Interview war eine Ente. Im Endspurt des Wahlkampfes meldete sich gar Vladimiro Montesinos zu Wort und warf seine ganze Unbeliebtheit in die Waagschale. Er verkündete medienwirksam aus dem Knast, dass Humala ihm bei seiner damaligen Flucht aus Peru geholfen hätte. Montesinos war die rechte Hand Alberto Fujimoris und als Geheimdienstchef direkt verantwortlich für Folter und Mord. Als Offizier versuchte Humala seinerzeit beide aus dem Amt zu putschen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-Tx5c-C0IlL0/TfZG3QLZeDI/AAAAAAAACQ0/5thLRsIUSco/s1600/carlin_aduana.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 247px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-Tx5c-C0IlL0/TfZG3QLZeDI/AAAAAAAACQ0/5thLRsIUSco/s320/carlin_aduana.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5617755500240795698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;bei Humala: "Schwöre, dass du nichts einführst was unser heiliges Wirtschaftssystem gefährdet!", bei Keiko: "Passieren Sie nur!" (Quelle: http://carlincaturas.blogspot.com/)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Anfänglich zeigte das mediale "Humala-Bashing" durchaus Wirkung. In Umfragen lag Keiko stets vor Humala. Mit jeder neuen Schmutzkampagne änderte sich jedoch die Stimmung zugunsten Humalas. Der erzliberale peruanische Schriftsteller und Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa kündigte unter Protest ob der tendenziösen Berichterstattung seine Wochenkolumne im El Comercio und sprach gar eine Wahlempfehlung für Humala aus. Einige Wochen vorher undenkbar. Junge PeruanerInnen schalteten via Blog und Facebook eine mediale Gegenkampagne in der sie über politische Inhalte informierten und Lügen der offiziellen Presse aufklärten. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 292px; height: 173px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-4HojOIIT-LQ/TfeCjazNSGI/AAAAAAAACR4/UDdtt6Oflk0/s320/Llosa_Humala.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618102605169117282" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Humala und Alvaro Llosa, der Sohn des Nobelpreisträgers (Quelle: thebluespassport.com)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zeitgleich organisierten Opferverbände und Menschenrechtsgruppen Demonstrationen, welche die Erinnerungen an die Verbrechen des Fujimori-Regimes wieder ins öffentliche Bewusstsein riefen. Den Gnadenstoss versetzten sich die &lt;i&gt;fujimoristas &lt;/i&gt;selbst. Konfrontiert mit den tausenden Zwangssterilisationen bei Bäuerinnen unter Alberto Fujimori ließen Keikos Sprecher verkünden: "Sie wurden nicht gegen ihren Willen sterilisiert, sondern ohne ihren Willen." oder auch "Wir haben weniger gemordet als andere Regierungen." &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;iframe width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/uQ6Z9h-sWKY" frameborder="0" allowfullscreen=""&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Anti-Fujimori Demonstrationen in Cajamarca&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Humala befindet sich gerade auf Vorstellungsrundreise bei den Regierungen der Welt. Seine erste Reise führte ihn nach Brasilien, Paraguay und Uruguay, die Mitgliedsstaaten des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses Mercosur. Analysten interpretieren das als klares Zeichen einer politischen und wirtschaftlichen Neuausrichtung Perus auf die Region und eine Abkehr von den USA. Angesichts der massiven sozialen und ökologischen Herausforderungen sowie den starken Ansprüchen nach ökonomischen Wohlstand, erwartet Humala bei seiner Rückkehr nach Peru ein Paket an Aufgaben. An vorderster Stelle steht eine versprochene neue Verfassung, welche die Alte aus der Amtszeit Alberto Fujimoris ersetzen soll.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-wtdZUMFKdiE/TfeLfjMrfuI/AAAAAAAACSU/foFUb2islyg/s1600/garcia-dressingroom.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 254px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-wtdZUMFKdiE/TfeLfjMrfuI/AAAAAAAACSU/foFUb2islyg/s320/garcia-dressingroom.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618112434308611810" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Spiegelbild: "Genossen, in diesem historischen und revolutionären Moment rufen wir den antiimperalistischen Kampf aus ...", Alan Garcia: "Nein, nein, dass ist vorbei. Es muss heißen: Señores Unternehmer, rufen wir nach Investitionen zur Privatisierung und Konzessionierung (von Land, Anm. d.R.)"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style=" ;font-size:small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein historisches Ergebnis hatte die Wahl bereits. Der Noch-Präsident Alan Garcia hat es diesmal nicht geschafft wie 1990 eine Fujimori ins Amt zu hieven, um eine Fortsetzung seiner Politik zu gewährleisten. Dafür schaffte es der Egozentriker in seiner zweiten Amtszeit endgültig die letzte Traditions- und Massenpartei Perus in die Bedeutungslosigkeit zu regieren. Die APRA, die ehemals am besten organisierte (sozialdemokratische) Partei Lateinamerikas, ist nur noch ein politischer Scherbenhaufen und wird sich wohl nur schwer von Garcias Amtszeit erholen können. Wie nach seiner ersten Amtsperiode hinterlässt er ein Land, welches sozial und politisch tiefer gespalten ist als zuvor. Seine Amtszeit war geprägt von Korruption, Klientelismus, Ausbeutung des Landes und seiner Menschen. Er hinterlässt 240 soziale Konflikte im Land und damit ein schweres Erbe für Ollanta Humala.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-kqcTRgLp270/TfeLfkPQ5cI/AAAAAAAACSM/wY8kEWfrpCQ/s1600/alan_garcia_indigena.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;width: 226px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-kqcTRgLp270/TfeLfkPQ5cI/AAAAAAAACSM/wY8kEWfrpCQ/s320/alan_garcia_indigena.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5618112434587887042" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;Alan Garcia und seine Politik gegenüber indigenen PeruanerInnen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;(Quelle: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://pacogarabatoblogspot.com/"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;http://pacogarabatoblogspot.com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"  style="font-size:small;"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-6131435279566884328?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/6131435279566884328/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/06/zeitenwende-in-peru.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/6131435279566884328'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/6131435279566884328'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/06/zeitenwende-in-peru.html' title='Zeitenwende in Peru?!'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/-QvW4PAnwp4A/TfeLfU_dCwI/AAAAAAAACSE/RtceL26tppA/s72-c/humala_presidente.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2763999612382608204</id><published>2011-04-12T01:20:00.000-07:00</published><updated>2011-04-13T02:40:33.955-07:00</updated><title type='text'>Präsidentschaftswahl in Peru 2011: Ein Land vor der Zerreißprobe</title><content type='html'>Was ist passiert?&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Peru hat gewählt und alle Prognosen von &lt;a href="http://taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/gesucht-wird-ein-erbe-des-alan-garcia/"&gt;Kontinuität&lt;/a&gt; sind Schnee von gestern. Die peruanischen Wähler haben sich für die politischen Ränder entschieden und die sogenannte bürgerliche Mitte in Schockstarre versetzt. Aus den &lt;a href="http://www.transparencia.org.pe/www/noticia/resultado-final-conteo-rapido-de-transparencia"&gt;Wahlen vom Sonntag&lt;/a&gt; gehen der Linksnationalist Ollanta Humala und die rechtskonservative Keiko Fujimori mit den meisten Stimmen hervor und werden damit am 5. Juni 2011 in der Stichwahl um die Präsidentschaft des Landes gegeneinander antreten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-8_tFVj2b8FI/TaRpRWyjeKI/AAAAAAAACQM/daDX3gj-b4I/s1600/Wahlzettel.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 258px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-8_tFVj2b8FI/TaRpRWyjeKI/AAAAAAAACQM/daDX3gj-b4I/s320/Wahlzettel.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712383997311138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Wahlzettel zur Präsidentschaftswahl in Peru 2011&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie konnte das passieren? &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Peru überflügelt sich jedes Jahr selbst mit neuen wirtschaftlichen Wachstumsrekorden. 2010 waren es wohl 8 Prozent Zuwachs. Ein feuchter Traum für alle Wirtschaftswachstumsfetischisten. Und nun wählen die Bürger nicht den "Weiter-so-Modus", sondern den radikalen Wandel auf der einen wie auf der anderen Seite des politischen Spektrums in Peru. Die Wahl zwischen "Krebs und Aids im Endstadium" wie es Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa aus Sicht der bürgerliche Elite auf den Punkt brachte. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-NjKyuOd1exg/TaRo93O6YiI/AAAAAAAACPk/duZ9ARGl7uY/s1600/Keiko_Zeichen.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 314px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-NjKyuOd1exg/TaRo93O6YiI/AAAAAAAACPk/duZ9ARGl7uY/s320/Keiko_Zeichen.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712049108804130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;a&lt;span class="Apple-style-span"&gt;n vielen Hauswänden im ländlichen Peru, das Symbol von &lt;i&gt;Fuerza 2011&lt;/i&gt;, der Partei von Keiko Fujimori&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die erste Erklärung ist einfach. Die bürgerlichen Eliten sind selbst Schuld. Ihre Kandidaten konnten sich nicht einigen und da keiner auf die mögliche Machtoption verzichten wollte, traten gleich drei von ihnen zu den Präsidentschaftswahlen an. Der Ex-Präsident Alejandro Toledo, der Ex-Bürgermeister von Lima Luis Casta&lt;span class="Apple-style-span"&gt;ñeda und der Ex-Premierminister Pablo Kuczinsky. Vor lauter Machthunger bedachte keiner der Drei, dass die Schicht der bürgerlichen Mitte in Peru eine dünne ist und nicht das Wählerpotenzial entfalten kann, um bei einer Dreiteilung immer noch genug Stimmen freizusetzen, um wenigstens einen Kandidaten in die Stichwahl zu hieven.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;So klauten sich die drei bürgerlichen Kandidaten gegenseitig die Kreuze und ließen sich dabei rechts und links überholen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-3Sd3bEsYQNo/TaRo9_AUNHI/AAAAAAAACPc/434gGucEEOU/s1600/Humala_Partei.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 96px; height: 109px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-3Sd3bEsYQNo/TaRo9_AUNHI/AAAAAAAACPc/434gGucEEOU/s320/Humala_Partei.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712051195065458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;eher im Süden des Landes verbreitet, das Symbol von Humalas Partei &lt;i&gt;Gana Perú&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Die zweite Erklärung ist etwas komplizierter. Nur ein kleiner Teil der peruanischen Gesellschaft profitiert vom Wirtschaftswachstum. Vor allem die erwähnte bürgerliche Elite, die vor allem in den großen Küstenstädten des Landes lebt. Sie stellen in etwa ein Drittel der Wählerschaft. Die Bevölkerung des Andenhochlandes und der Regenwaldregion (&lt;i&gt;Selva&lt;/i&gt;) sind zwar von den negativen Folgen des Abbaus der Rohstoffe ("Extraktivismus") am stärksten betroffen, profitieren aber am wenigsten davon. Deswegen fühlen sie sich von der weißen urbanen Mittelschicht wirtschaftlich, sozial und politisch benachteiligt. Aus diesem Grund wählte, nach den ersten Prognosen, der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2995-peru-humala-and-fujimori-in-final-stretch"&gt;andine Süden und die &lt;/a&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2995-peru-humala-and-fujimori-in-final-stretch"&gt;Selva&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2995-peru-humala-and-fujimori-in-final-stretch"&gt; des Landes vorrangig Humala&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;. Die WählerInnen der armen nördlichen Departements des Landes entschieden sich wohl mehrheitlich für Fujimori.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Wer sind die beiden Kandidaten für die Stichwahl? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Zwei die polarisieren! &lt;b&gt;Keiko Fujimori&lt;/b&gt;, 35 Jahre jung und zweifache Mutter. Eine Kandidatin mit Einpunkt-Wahlprogramm: Vati muss raus aus dem Knast! Keiko ist die Tochter des Autokraten Alberto Fujimori, der Peru zwischen 1990 und 2000 regierte. Seine Amtszeit war geprägt durch den &lt;i&gt;autogolpe&lt;/i&gt;, eines "Selbstputsches", mit dem er die demokratischen Institutionen des Landes (Parlament, Justiz) entmachtete und gleichschaltete. Fujimori leitete die hyper-neoliberale Wirtschaftspolitik ein, die Peru bis heute prägt. Steuerfreiheit, billige Privatisierungen, keine Sozial- und Umweltauflagen - ein Traum für Investoren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-sHw2Gze39XI/TaRpRF6wFoI/AAAAAAAACP8/gJ85eQL2t38/s1600/siameses-Fujimori-Montesinos.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 230px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-sHw2Gze39XI/TaRpRF6wFoI/AAAAAAAACP8/gJ85eQL2t38/s320/siameses-Fujimori-Montesinos.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712379468289666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Duo infernale, Montesinos und Fujimori&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Der Grund weshalb ihn viele PeruanerInnen bis heute Sympathien entgegen bringen ist, dass er 1993 durch die Verhaftung des Führers der Terrorgruppe &lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sendero_Luminoso"&gt;Sendero Luminoso&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; (Leuchtender Pfad) Abimael Guzman den internen Krieg im Land beendete. Das er die Jagd auf Guzman instrumentalisierte, um das ganze Land mit seinem Geheimdienst- und Spitzelnetz zu überziehen und auch Todesschwadronen einsetzte, die linke StudentInnen, Bauern und andere Zivilisten exekutierten, scheint nicht mehr ganz so präsent in den Köpfen der WählerInnen. In Vergessenheit geriet wohl auch, dass &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2006/01/22/ING1L6O0BK34.DTL"&gt;unter Fujimori die Korruption florierte&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; und er selbst so wie sein Schattenmann vom Geheimdienst, Vladimiro Montesinos, am meisten daran verdienten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 222px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-XQ2j8bHiFHg/TaRpRawEA5I/AAAAAAAACQE/DFj_Jd8S_Vk/s320/Vladimiro%2Bmontesinos-general%2BDelgado%2BArena%2By%2BMontesinos%2Bcon%2Bel%2Bdinero%2Bpara%2Bla%2Bcompra%2Bil%25C3%25ADcita.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712385060602770" /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Montesinos in flagrantie bei der Korruption erwischt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Die anhaltende positive Verklärung Fujimoris bei der armen andinen Bevölkerung Perus hängt mit dem populistischen Geschick des Autokraten zusammen. Er war der erste Präsident der sich öfter in den abgelegenen Bergdörfern des Landes blicken ließ, Hände schüttelte, Babies küsste und den marginalisierten Bauern so das Gefühl gab, dass sie im fernen Lima einen Fürsprecher haben. Das derselbe Fujimori mit &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.pop.org/content/usaid-supported-fujimori-sterilization-1658"&gt;Plänen zur Zwangssterilisation&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; von Bäuerinnen spielte, mit dem Ziel einer rassistisch gelenkten Bevölkerungspolitik, wird bis heute von seinen AnhängerInnen verdrängt. Wegen Verstößen gegen die Menschenrechte und Korruption wurde Alberto Fujimori schließlich zu &lt;/span&gt;&lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/7986951.stm"&gt;25 Jahren Gefängnis verurteilt&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-zIGNzby6kWM/TaRoEKCkhnI/AAAAAAAACOw/gxUEEw6ugIY/s1600/fa_fujimori_nativegarb.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 179px; height: 134px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-zIGNzby6kWM/TaRoEKCkhnI/AAAAAAAACOw/gxUEEw6ugIY/s320/fa_fujimori_nativegarb.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594711057724900978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Fujimori wird heute noch als "Mann des Volkes" verklärt &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seine Tochter ist jung und politisch unerfahren. Sie fiel in der Politik bisher nur durch &lt;a href="http://www.livinginperu.com/news/13775"&gt;populistische Forderungen&lt;/a&gt; auf, wie z.B. die Wiedereinführung der Todesstrafe. Es ist anzunehmen, dass ihre Berater aus dem politischen Dunstkreis ihres Vaters kommen. Da weder ihr Vater noch seine politischen Wegbegleiter als Vertreter demokratischer Werte in Erscheinung traten, wird das von Keiko auch nicht zu erwarten sein.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-LQ3RJY-mOr8/TaRo-IO-KlI/AAAAAAAACPs/E_YBvJjTqIU/s1600/keiko-fujimori_carlin_grande210509.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 247px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-LQ3RJY-mOr8/TaRo-IO-KlI/AAAAAAAACPs/E_YBvJjTqIU/s320/keiko-fujimori_carlin_grande210509.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712053672454738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;"Ich habe nie Geld von Montesinos bekommen. Er hat es meinem Papi gegeben und mein Papi hat es mir gegeben." (Karikatur von &lt;/span&gt;&lt;a href="http://carlincaturas.blogspot.com/"&gt;&lt;i&gt;carlín&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Über &lt;b&gt;Ollanta Humalas&lt;/b&gt; politische Ziele ist auch nicht viel bekannt. Humala war Offizier beim peruanischen Militär und trat ausgerechnet mit einem Putschversuch gegen Alberto Fujimori zum ersten Mal in Erscheinung. Bei den Präsidenschaftswahlen 2006 erreichte er die Stichwahlen und unterlag Alan Garcia.&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-0-2PZnJ0xRI/TaRo-cOKYXI/AAAAAAAACP0/-9FsJrlWXYQ/s1600/OllantaCardenal_Carlin.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 247px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-0-2PZnJ0xRI/TaRo-cOKYXI/AAAAAAAACP0/-9FsJrlWXYQ/s320/OllantaCardenal_Carlin.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594712059037770098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;die vielen Anzüge des Ollanta Humala (Karikatur von &lt;/span&gt;&lt;i&gt;carlín&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einer der Gründe für die Niederlage war ein Foto auf dem er mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez posierte. In Peru gilt Chavez als sozialistischer Autokrat. Nach dem blutigen internen Krieg gegen den &lt;i&gt;Sendero Luminoso&lt;/i&gt;, der sich selbst als kommunistisch bezeichnete, und 10 Jahren Fujimori Autokratie wollten die PeruanerInnen weder etwas von Sozialismus noch von Autokratie wissen. Humala hatte sich selbst ins politische Abseits manövriert.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-qC_xuMdMV8c/TaRoDx8q2UI/AAAAAAAACOo/CtU6tDhQLsY/s1600/ChavezHumala.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 291px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-qC_xuMdMV8c/TaRoDx8q2UI/AAAAAAAACOo/CtU6tDhQLsY/s320/ChavezHumala.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594711051257698626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Humala gestern mit Chavez&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der Opposition lernte Humala. Er orientierte sich weniger am unbeliebten Chavez, dafür verkauft er sich nun als Lula von Peru. Im Gegensatz zu Venezuela gilt Brasilien als lateinamerikanisches Wunderland. Als wirtschaftlich stark, demokratisch integer und sozial verantwortlich. Deswegen gehören zu Humalas aktuellem &lt;a href="http://www.thenewstribune.com/2011/04/08/v-printerfriendly/1618677/peru-poll-leftist-ahead-in-presidential.html"&gt;Beraterteam auch Vertreter der brasilianischen Arbeiterpartei&lt;/a&gt;, die mit Luíz Inancío Lula den beliebtesten Präsidenten der brasilianischen Geschichte stellte.&lt;/div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-FCUaXe6OVh8/TaRoFE-FvSI/AAAAAAAACPI/cwmWxVxTySo/s1600/HUMALA%2BLULA.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 260px;" src="http://4.bp.blogspot.com/-FCUaXe6OVh8/TaRoFE-FvSI/AAAAAAAACPI/cwmWxVxTySo/s320/HUMALA%2BLULA.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594711073543798050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;und Humala heute mit Lula&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wirtschaftlich und politisch vertritt Humala einen traditionellen Etatismus mit nationalistischem Unterbau. Die Privatisierungen will er rückgängig machen und Schlüsselindustrien, wie den Bergbau und die Ölförderung "nationalisieren". Auf diese Weise möchte er die Wirtschaftseinnahmen mittels Sozialprogrammen umverteilen und die Armut verringern. Außenpolitisch wird Humala Peru wohl in die lateinamerikanische Linksachse an die Seite Brasiliens, Ecuadors, Venezuelas und Boliviens führen und auf Distanz zur USA gehen.&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Das demokratische Verständnis von Humala ist schwer zu beurteilen. Aus politischen Äußerungen in der Vergangenheit lässt sich durchaus ein ambivalentes Bild seiner politischen Vorstellungen zusammenbauen. Er tritt vehement gegen Korruption und für die Aufhebung der extremen sozialen Unterschiede in der peruanischen Gesellschaft ein. Auf der anderen Seite steht er für einen &lt;/span&gt;&lt;a href="http://latindispatch.com/2010/10/25/ollanta-humala-proposes-a-nationalist-program-as-a-response-to-globalization/"&gt;starken Nationalismus&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; und distanzierte sich nie vom &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/artikel/841.html"&gt;obskuren "Ethnocacerismus"&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; seines Vaters. Ethnocacerismus ist eine Art indigener Rassismus, der die soziale Bevorzugung der "bronzefarbenen Nachfahren der Inka" gegenüber den weißen Abkömmlingen der Spanier predigt. Vom Ex-Militär Humala wird auch keine Abkehr vom, in ganz Lateinamerika verbreiteten, &lt;/span&gt;&lt;i&gt;Caudillismo&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; zu erwarten sein. &lt;/span&gt;&lt;i&gt;Caudillismo&lt;/i&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; beschreibt die Mentalität, dass eine starke männliche Führungsperson alle Entscheidungen zum Wohle der Gesellschaft am Besten mehr oder weniger alleine trifft.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Was bedeutet das nun für Peru? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Sollte Fujimori die Stichwahl gewinnen, dann wird es in der Wirtschaftspolitik keine großen Veränderungen geben und es beim neoliberalen Extraktivismus durch transnationale Unternehmen bleiben. Außenpolitisch wird sie sich wohl weiterhin an den USA orientieren und die geplante &lt;/span&gt;&lt;a href="http://fdcl-berlin.de/publikationen/fdcl-veroeffentlichungen/publikation-die-zweite-eroberung-das-eu-freihandelsabkommen-mit-kolumbien-und-peru/"&gt;umstrittene Freihandelszone mit der EU&lt;/a&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt; vorantreiben. Als radikale Nationalistin könnte das Militär durch Aufrüstungsprogramme profitieren und mit scharfen Tönen gegenüber Erzfeind Chile wird sie versuchen innenpolitische Schwächen zu kaschieren. Innenpolitisch wird sie in die populistischen Fußstapfen ihres Vaters treten, den armen PeruanerInnen Wasser predigen, selbst Wein trinken, autoritär regieren und der Bevölkerung die dringend notwendige demokratische Mitbestimmung verwehren. Und natürlich wird sie ihren Vater begnadigen und mit allen Mitteln versuchen seinen Ruf wieder reinzuwaschen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-OghmJrE-ISE/TaRoEDbzz2I/AAAAAAAACO4/CATuRcBm7-g/s1600/Fujimoris.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 211px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-OghmJrE-ISE/TaRoEDbzz2I/AAAAAAAACO4/CATuRcBm7-g/s320/Fujimoris.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594711055951712098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Tochter und Vater Fujimori&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Wirtschaftspolitik Humalas wird sich an Brasilien orientieren, was bedeutet, dass die Rohstoffe unvermindert aus dem Boden geholt werden, nur dass der Staat mehr Kontrolle über die Produktion, den Export und die Gewinne haben wird. Da Humala bisher nicht durch umweltpolitische Äußerungen in Erscheinung getreten ist, glaube ich, dass ökologische Bedenken beim Abbau der Rohstoffe keine Rolle spielen werden. Im "nationalen Interesse" wird er die Mitbestimmung der von Wirtschaftsmaßnahmen betroffenen Bevölkerung nicht berücksichtigen, sie dafür mit erweiterten Sozialprogrammen zumindest teilweise an den Gewinnen beteiligen. Auch er, als Ex-Militär, wird der Armee eine besondere gesellschaftliche Rolle einräumen, sie mit Aufrüstung hätscheln und fürs nationale Selbstbewusstsein gegen den südlichen Nachbarn Chile sticheln. In den Außenbeziehungen wird er wohl Peru politisch wie wirtschaftlich wieder mehr in die Region integrieren und als Handelspartner mehr auf China als auf die USA und die EU setzen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-hqiAqacN4k8/TaRoEhwmsiI/AAAAAAAACPA/oQYiklsfXII/s1600/Humala2.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 235px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-hqiAqacN4k8/TaRoEhwmsiI/AAAAAAAACPA/oQYiklsfXII/s320/Humala2.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594711064091996706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Humala, "volksnah" und militärisch&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Egal wer von beiden gewinnt, der neue Präsident bzw. die neue Präsidentin werden es schwer haben, politische Entscheidungen im Abgeordnetenhaus durchzusetzen. Bei den aktuellen Wahlen wurde auch über die neue Sitzverteilung im Parlament entschieden und das Ergebnis ist eine sehr fragmentierte Sitzverteilung ohne klare Mehrheiten. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die nächsten Wochen bis zur Stichwahl werden sicher spannend, da die beiden Kandidaten den Spagat zwischen Populismus im Kampf um die Stimmen der armen Bevölkerung und den moderaten Tönen um die Gunst der urbanen Eliten meistern müssen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2763999612382608204?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2763999612382608204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/04/prasidentschaftswahl-in-peru-2011-ein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2763999612382608204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2763999612382608204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/04/prasidentschaftswahl-in-peru-2011-ein.html' title='Präsidentschaftswahl in Peru 2011: Ein Land vor der Zerreißprobe'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-8_tFVj2b8FI/TaRpRWyjeKI/AAAAAAAACQM/daDX3gj-b4I/s72-c/Wahlzettel.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-8823828504420398435</id><published>2011-04-11T22:18:00.001-07:00</published><updated>2011-04-11T22:18:41.280-07:00</updated><title type='text'>El Contragolpe</title><content type='html'>&lt;iframe title="YouTube video player" width="391" height="250" src="http://www.youtube.com/embed/FEtbPI9Pu6I" frameborder="0" allowfullscreen=""&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-8823828504420398435?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/8823828504420398435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/04/el-contragolpe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/8823828504420398435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/8823828504420398435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/04/el-contragolpe.html' title='El Contragolpe'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/FEtbPI9Pu6I/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-1908401212196610624</id><published>2011-04-09T08:12:00.000-07:00</published><updated>2011-04-12T02:07:20.915-07:00</updated><title type='text'>Palmöl: Die neue Gefahr für den peruanischen Regenwald</title><content type='html'>&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: justify;"&gt;Die Stimmung ist ausgelassen in Barranquita. Die Gemeinde der peruanischen Region San Martin feiert ein Dorffest, die Salsarhythmen dröhnen aus den Boxen und in der Luft hängt der Duft von gegrilltem Fisch. Als die Menschen merken, dass wir „Gringos“ keine üblichen Touristen sind, sondern Regenwaldschützer, schlägt die Stimmung um. Die Musik wird abgedreht, die Menschen bilden eine Traube um uns herum und erzählen mit Wut und Trauer von ihrem Schicksal. „Seit 2009 holzen sie unseren Wald für ihre Plantagen ab“, sagt eine alte Frau aufgeregt. „Sie haben uns vertrieben und zerstören unsere Lebensgrundlagen.“                „Der Regenwald ernährt uns und versorgt uns mit Wasser“, ergänzt ein junger Mann.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-bilzAMn4t5M/TaQR3Ys3k2I/AAAAAAAACOI/tN0Zf_OeTC0/s1600/sanmartin.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 222px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-bilzAMn4t5M/TaQR3Ys3k2I/AAAAAAAACOI/tN0Zf_OeTC0/s320/sanmartin.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594616280322118498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wir sind nach Peru gefahren, in die „Selva“, wie die Regenwaldzone des Landes genannt wird. In Peru wachsen 16 Prozent des amazonischen Regenwaldes – die nach Brasilien zweitgrößte Fläche. Der Fluss Amazonas entspringt in den peruanischen Anden. Allerdings sieht die Landesregierung den Amazonas nicht als schützenswerten Naturschatz, sondern als rohstoffreichen Wirtschaftsraum, den es auszubeuten gilt. Bisher sind 70 Prozent des peruanischen Amazonasgebietes als Konzessionen an private Unternehmen verpachtet oder verkauft worden.  Der Großteil davon an Ölförder- und Bergbauunternehmen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-UXKB0unnMKw/TaQR3pyNuMI/AAAAAAAACOQ/J1jDiziHBC0/s1600/peru_amazonien_palmoel.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 190px; height: 130px;" src="http://2.bp.blogspot.com/-UXKB0unnMKw/TaQR3pyNuMI/AAAAAAAACOQ/J1jDiziHBC0/s320/peru_amazonien_palmoel.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594616284907944130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Rodungen für Palmöl-Plantagen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Ein neuer Wirtschaftszweig, der sich im Regenwald auszubreiten droht, ist das sogenannte Agrobusiness. Groß im Agrargeschäft ist der peruanische Konzern Grupo Romero. Das Familienunternehmen besitzt die größte Bank Perus und hat einflussreiche Kontakte auf allen politischen Ebenen des Landes. „Diese Verbindungen zur Zentralregierung in Lima hat das Unternehmen ausgenutzt, um an die Genehmigung zur Abholzung unseres Waldes und zum Anbau von Palmölplantagen zu kommen“, bestätigt uns Jiguel Alva Reátegui, Direktor der regionalen Naturschutzbehörde. „Weder die Regionalregierung noch die ansässige Bevölkerung wurden über den Verkauf des Landes informiert.“ Eines Tages kamen die Arbeiter des Unternehmens und fingen an, den Wald zu roden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/6aLws9LXrHM" allowfullscreen="" frameborder="0" height="330" width="400"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Dieses Vorgehen verstößt gegen nationales und internationales Recht, nach denen Bauerngemeinden und indigene Gruppen konsultiert werden müssen, wenn sie von geplanten Wirtschaftsprojekten betroffen sind. Vor der Vergabe der Lizenzen zum Anbau der Plantagen wurden auch nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Umweltstudien durchgeführt. „Bis Dezember 2010 wurden schon 9.000 Hektar Primärwald gerodet“, erregt sich Reátegui. „Und als wir die Plantagen überprüfen wollten, um einen Überblick über die Zerstörung zu bekommen, haben die bewaffneten Sicherheitsleute uns einfach davongejagt.“&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-vc4Lk38i3wY/TaQR3UsH5iI/AAAAAAAACOA/9VeMVBNdlGE/s1600/Barranquita.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 103px; height: 78px;" src="http://3.bp.blogspot.com/-vc4Lk38i3wY/TaQR3UsH5iI/AAAAAAAACOA/9VeMVBNdlGE/s320/Barranquita.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594616279245252130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span"&gt;Bauern aus Barranquita begutachten heimlich die Plantagen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Diese Erfahrungen haben auch die Menschen in Barranquita gemacht. Im Dorf treffen wir den italienischen Pfarrer Mario Bartolini, der seit Jahren für die Rechte der Kleinbauern am Amazonas kämpft. „Die Palmölpflanzen sollten den Bauern eigentlich helfen“, erklärt Bartolini, „ein Projekt der UNO sollte ihnen mit dem Anbau von ein, zwei Pflanzen ein Zusatzeinkommen garantieren. Doch dann kam die Grupo Romero, vertrieb die Bauern, stahl das Land und begann mit der Abholzung für die Riesenplantagen.“ Die Familien verloren den Zugang zu den Wäldern und Weiden, die ihnen die Existenzgrundlagen garantierten. Doch das Unternehmen raubte den Menschen von Barranquita nicht nur das Land und den Wald, sondern auch den Zugang zu sauberem Wasser.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;Die Romero-Töchter „Palmas de Shanusi“ und „Palmas de Oriente“ besprühen ihre Plantagen mit großen Mengen an Herbiziden und Pestiziden, um die Erträge zu steigern. Die Chemikalien gelangen so in den Boden und die Flüsse der Umgebung. „Bevor die Grupo Romero hier auftauchte, benutzten die Menschen das Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen. Nun ist das Wasser der Flüsse vergiftet und unbrauchbar. Wie sollen die Menschen so überleben?“, fragt Bartolini.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" width="400" height="330" src="http://www.youtube.com/embed/5Pswr936E3w" frameborder="0" allowfullscreen=""&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf Hilfe von der Regierung aus Lima können die vertriebenen 60 Familien kaum hoffen. Das ist allen klar. Spätestens, seitdem der peruanische Präsident Alan Garcia im Juni 2009 in Bagua, eine halbe Tagesreise von Barranquita entfernt, eine Demonstration indigener Gruppen gegen die Ausbeutung ihres Landes zusammenschießen ließ und dann im Fernsehen verkündete, dass diese Bürger zweiter Klasse kein Recht auf Mitbestimmung hätten.&lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-9qYkUe9Rn5A/TaQVJyx7ztI/AAAAAAAACOc/1KyuymbYOu8/s1600/Grupo%2BRomero.jpg" onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 178px;" src="http://1.bp.blogspot.com/-9qYkUe9Rn5A/TaQVJyx7ztI/AAAAAAAACOc/1KyuymbYOu8/s320/Grupo%2BRomero.jpg" border="0" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5594619895095217874" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span class="Apple-style-span" &gt;Website der Grupo Romero - "Sozial und verantwortungsbewusst"&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;"&gt;„Umso wichtiger ist die internationale Öffentlichkeit und Solidarität für die Menschen von Barranquita. Wir brauchen Ansprechpartner im Ausland und Gelder, um unseren Widerstand gegen die Landräuber von Grupo Romero zu finanzieren“, schlägt Pfarrer Bartolini vor. Eine andere Möglichkeit, Druck auf Grupo Romero aufzubauen, ist Einfluss auf die Handelspartner des Unternehmens auszuüben. Denn mit BP sitzt der größte Abnehmer des mit dem Palmöl der Grupo Romero produzierten Biodiesels in Europa. „Wir müssen uns frühzeitig gegen die Zerstörung des Regenwaldes und die Entrechtung der Kleinbauern wehren. Wenn internationale Geldgeber wie die Weltbank auf die Idee kommen, die Palmölproduktion in Peru zu fördern, dann ist eine großflächige Zerstörung dieses einmaligen Ökosystems nur noch schwer aufzuhalten“, warnt Bartolini.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Artikel erschienen im &lt;a href="http://www.regenwald.org/regenwaldreport/2011/323/palmol-am-amazonas"&gt;Regenwald Report 01/2011&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-1908401212196610624?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/1908401212196610624/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/04/palmol-die-neue-gefahr-fur-den.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1908401212196610624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1908401212196610624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/04/palmol-die-neue-gefahr-fur-den.html' title='Palmöl: Die neue Gefahr für den peruanischen Regenwald'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/-bilzAMn4t5M/TaQR3Ys3k2I/AAAAAAAACOI/tN0Zf_OeTC0/s72-c/sanmartin.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7661342644521741240</id><published>2011-03-28T02:36:00.000-07:00</published><updated>2011-03-28T02:39:10.755-07:00</updated><title type='text'>Wenn die Schweiz Perú wäre</title><content type='html'>&lt;iframe title="YouTube video player" src="http://www.youtube.com/embed/oZbpB-V21TY" allowfullscreen="" frameborder="0" height="250" width="400"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7661342644521741240?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7661342644521741240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/03/wenn-die-schweiz-peru-ware.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7661342644521741240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7661342644521741240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/03/wenn-die-schweiz-peru-ware.html' title='Wenn die Schweiz Perú wäre'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/oZbpB-V21TY/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-3707140638817852456</id><published>2011-01-12T06:38:00.000-08:00</published><updated>2011-02-02T11:08:42.609-08:00</updated><title type='text'>Verfolgung von UmweltaktivitInnen in Piura</title><content type='html'>Ende des Jahres 2010 war Fidel Torres noch in Deutschland und berichtete aus erster Hand über die sozialen Proteste der Bevölkerung in Piura gegen das Bergbauprojekt Río Blanco. Nun müssen er und seine MitstreiterInnen befürchten wegen juristisch fadenscheiniger Konstruktionen durch die staatlichen Repressionsorgane in Perú ihrer Freiheit beraubt zu werden. Anlass war die Verhaftung und Verurteilung von Mario Tabra Guerrero, eines der bekanntesten Aktivisten gegen das Río Blanco Projekt. Mario Tabra wurde nun von einem &lt;a href="http://www.servindi.org/actualidad/35894"&gt;Gericht der Provinz Huancabamba zu 13 Jahren Haft verurteilt&lt;/a&gt;. In der richterlichen Begründung wird er beschuldigt einem Polizisten die Waffe gestohlen und damit auf ihn geschossen zu haben. Das ganze Verfahren gegen Mario Tabra und 35 weitere Menschen, die sich in der sozialen Bewegung gegen den Bergbau engagieren, ist von Widersprüchen geprägt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUl-5PGzpJI/AAAAAAAACNg/CHBY2mNSVwo/s1600/mario_tabra-236x300.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 236px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUl-5PGzpJI/AAAAAAAACNg/CHBY2mNSVwo/s320/mario_tabra-236x300.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569121935993054354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mario Tabra Guerrero (&lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2378-peruvian-state-protects-mining-company-instead-of-citizens-interview-with-mario-tabra-guerrero"&gt;Quelle&lt;/a&gt; : upsidedownworld.org)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ausgangspunkt war die Entführung und Folter von Mario Tabra sowie 27 weiteren kritischen AktivistInnen in 2005. Zu den Verschleppten gehörten neben dem Lehrer Tabra, auch JournalistInnen und BauernführerInnen. Für die Entführung sind Angestellte des privaten Sicherheitsunternehmens FORZA, welches u.a. für das britische Bergbauunternehmen Montericco Metals arbeitet und Beamte der staatlichen Antiterrorspezialeinheit DINOES verantwortlich. Sie verhafteten die 28 Personen, schleppten sie in ein provisorisches Lager und folterten sie dort drei Tage lang physisch und psychisch. Einer der Verschleppten, der Bauer Melanio García Gonzales, überlebte die Folter nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gu.com/p/2btvx"&gt;Video zu den Übergriffen von FORZA und DINOES&lt;/a&gt; (englisch)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Veröffentlichung von Foto- und Videobeweise, auf denen die uniformierten Sicherheitskräfte mit ihren Opfern posieren, verurteilte ein peruanisches Gericht 2009 einige der Polizisten. Die privaten Sicherheitsleute der FORZA wurden allerdings freigesprochen. Daraufhin verklagten 13 der Opfer das Unternehmen Montericco Metals in Großbritanien wegen Menschenrechtsverletzungen. Das Verfahren läuft noch, aber die Richter halten die Anschuldigungen für so gravierend, dass sie im &lt;a href="http://www.business-humanrights.org/Categories/Individualcompanies/M/MineraMajazpartofMonterricoMetals"&gt;Juli 2009 Vermögenswerte des Unternehmens einfroren&lt;/a&gt;. Montericco Metals streitet ab, dass Angestellte der Mine an den Übergriffen beteiligt gewesen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUmjI_ZETjI/AAAAAAAACNs/uo593vTgn4k/s1600/CIMG4417.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 232px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUmjI_ZETjI/AAAAAAAACNs/uo593vTgn4k/s320/CIMG4417.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569161789071183410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Slogan an einer Hauswand in Ayabaca&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die AktivistInnen ließen sich von den Repressionen nicht einschüchtern und organisierten in 2007 erfolgreich ein Bürgerreferendum bei dem 97 Prozent der betroffenen Bevölkerung gegen das Bergbauprojekt votierte. Daraufhin &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2378-peruvian-state-protects-mining-company-instead-of-citizens-interview-with-mario-tabra-guerrero"&gt;erhöhte der Staat den Verfolgungsdruck&lt;/a&gt;. Um die soziale Bewegung gegen den Bergbau in Piura zu kriminalisieren, ließen staatliche Organe über &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2378-peruvian-state-protects-mining-company-instead-of-citizens-interview-with-mario-tabra-guerrero"&gt;300&lt;/a&gt; am Referendum beteiligte AktivistInnen entweder bedrohen oder es wurden Anklagen konstruiert, um die Umweltschützer und Menschenrechtler juristisch verfolgen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUmjJLwTDEI/AAAAAAAACN0/05UmL7LBEM0/s1600/CIMG4427.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUmjJLwTDEI/AAAAAAAACN0/05UmL7LBEM0/s320/CIMG4427.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569161792389844034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Blick auf die Stadt Ayabaca/Departemento Piura&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In 2009 kam es zu einem &lt;a href="http://grufidesinfo.blogspot.com/2009/11/rechazan-propuesta-de-instalar-base.html"&gt;Überfall auf ein Lager von Minenarbeitern der Río Blanco Mine&lt;/a&gt; bei dem drei Menschen getötet wurden. Obwohl die Motive und die Täter bisher nicht ermittelt werden konnten, beschuldigten die staatlichen Organe die Mitglieder der Umweltbewegung und unterstellten, sie hätten in Kooperation mit sogenannten Narcotraficos (Drogenschmugglern) den Überfall verübt. Daraufhin wurde Mario Tabra verhaftet und das Gericht rollte die Anschuldigungen vom angeblichen Diebstahl und der Benutzung der Polizeiwaffe von 2005 wieder auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der einzige &lt;a href="http://www.servindi.org/actualidad/35894"&gt;Zeuge der Anklage&lt;/a&gt; gegen Mario Tabra ist der DINOES Kapitän Carlos Castañeda Rojas, der 2009 von einem peruanischen Gericht wegen der Entführung und Folter eben jener 28 AktivistInnen und wegen Totschlags an Melanio García Gonzales verurteilt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="250" width="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vuGzMvJTcew?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vuGzMvJTcew?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="250" width="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;kurzes Infovideo zur Problematik in Piura&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Ein Interview mit Mario Tabra auf englisch findet sich &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2378-peruvian-state-protects-mining-company-instead-of-citizens-interview-with-mario-tabra-guerrero"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-3707140638817852456?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/3707140638817852456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/02/menschenrechtsaktivist.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3707140638817852456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3707140638817852456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2011/02/menschenrechtsaktivist.html' title='Verfolgung von UmweltaktivitInnen in Piura'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUl-5PGzpJI/AAAAAAAACNg/CHBY2mNSVwo/s72-c/mario_tabra-236x300.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-1313029711794778300</id><published>2010-12-13T04:46:00.000-08:00</published><updated>2011-02-02T09:29:06.276-08:00</updated><title type='text'>Mit Kaffee gegen Windmühlen</title><content type='html'>Der &lt;a href="http://bewegung.taz.de/aktionen/petition-fuer-bergbaufreie-gebiete/blog?tag=fidel+torres"&gt;Besuch von Fidel Torres&lt;/a&gt; war ein voller Erfolg. Sieben gut besuchte Vorträge in sieben deutschen Städten gaben Fidel die Möglichkeit die problematische Situation in der nordperuanischen Region Piura auch vor deutschem Publikum zu thematisieren. In Piura sind Bauerngemeinden und die ökologisch einzigartigen und sensiblen Hochnebelwälder vom Bergbauprojekt Rio Blanco der britischen Unternehmen Monterrico Metals und der chinesischen Zijin Mining Group bedroht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUlmgLt7KVI/AAAAAAAACNM/Qz_lWgniwzc/s1600/CIMG0581.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUlmgLt7KVI/AAAAAAAACNM/Qz_lWgniwzc/s320/CIMG0581.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569095117307586898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Neben dem Vortrag besuchten wir auch noch eine Kaffeerösterei des "&lt;a href="http://www.quijote-kaffee.de/"&gt;Quijote-Kollektivs&lt;/a&gt;". Der Gründer des Kaffeekollektivs Andreas "Pingo" Felsen röstet den Kaffee nicht nur, sondern importiert die Kaffeebohnen direkt von den produzierenden Bauerngemeinden. Die in basisdemokratischen kleinbäuerlichen Kooperativen organisierten Kaffeebauern in Ecuador, Brasilien und Guatemala befinden sich teilweise in Konflikten mit Bergbauunternehmen, die ihnen das Land für den Abbau von Rohstoffen streitig machen. Der Kaffeeanbau bietet diesen Gemeinden eine ökologische und nachhaltige Alternative zur Ausbeutung und Zerstörung ihres Landes. Auch für die vom Río Blanco Projekt bedrohten Bauerngemeinden in Piura ist der ökologische Anbau von Kaffee, Gemüse und Früchten eine Perspektive gegen den von der Regierung als ökonomisch alternativlos angesehenen Bergbau anzukämpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUlmgUECkHI/AAAAAAAACNU/iyAfYWcEebY/s1600/CIMG0569.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUlmgUECkHI/AAAAAAAACNU/iyAfYWcEebY/s320/CIMG0569.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5569095119547830386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Fidel, Pingo und Kollege&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-1313029711794778300?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/1313029711794778300/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/12/mit-kaffee-gegen-windmuhlen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1313029711794778300'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1313029711794778300'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/12/mit-kaffee-gegen-windmuhlen.html' title='Mit Kaffee gegen Windmühlen'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TUlmgLt7KVI/AAAAAAAACNM/Qz_lWgniwzc/s72-c/CIMG0581.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-1466085701203658060</id><published>2010-11-24T04:41:00.000-08:00</published><updated>2010-11-24T05:09:34.137-08:00</updated><title type='text'>Rundreise Fidel Torres</title><content type='html'>Liebe LeserInnen, nach langer Abwesenheit reaktiviere ich nun wieder diesen Blog. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland brauchte ich erst einmal ein wenig Zeit, um mich zu orientieren, wieder neu einzuleben und meine neue und mir weitgehend unbekannte Heimatstadt Hamburg kennen zu lernen. Leider blieb mir in dieser Phase wenig Zeit mich um den Blog zu kümmern.&lt;br /&gt;Nun werde ich wieder regelmäßig Einträge veröffentlichen, die sich thematisch mit Perú befassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beginnen werde ich mit einer Veranstaltungsankündigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vom 25. November bis zum 03. Dezember 2010 ist Fidel Torres, ein peruanischer Biologe, auf Vortragsrundreise durch Deutschland. In 7 Städten (Bad Honnef, Jena, Leipzig, Dresden, Berlin, Hamburg und Bielefeld) wird er über die ökologischen und sozialen Auswirkungen des Bergbauprojektes Rio Blanco in der nordperuanischen Provinz Piura sprechen. Die Rundreise wurde von Mathias Hohmann und mir in Kooperation mit der belgischen Organisation CATAPA organisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weitere Infos:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TO0KM0bt7ZI/AAAAAAAACKM/wF4HCQa43Ok/s1600/MiP_Flyer_A5hoch_w700.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 226px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TO0KM0bt7ZI/AAAAAAAACKM/wF4HCQa43Ok/s320/MiP_Flyer_A5hoch_w700.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5543097931712556434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Flyer zur Rundreise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="250" width="400"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vuGzMvJTcew?fs=1&amp;amp;hl=de_DE"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vuGzMvJTcew?fs=1&amp;amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="250" width="400"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;Infovideo zur Bergbauproblematik in Piura &lt;span style="font-size:85%;"&gt;mit Fidel Torres&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;weitere Infos:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://blogs.taz.de/latinorama/2010/11/23/peruanische_kleinbauern_contra_minenprojekte/"&gt;taz&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bewegung.taz.de/aktionen/petition-fuer-bergbaufreie-gebiete/blog#blog"&gt;taz 2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Vortragsreise findet im Rahmen der Kampagne &lt;a href="http://mininginparadise.org/"&gt;"Mineria en el paradiso?&lt;/a&gt; Zonas libres de mineria!" ("Bergbau im Paradies? No-go-areas für Minenunternehmen!") statt. Die Kampagne ist eine Kooperation verschiedener peruanischer Organisationen sowie der belgischen NRO &lt;a href="http://www.catapa.be/"&gt;CATAPA&lt;/a&gt; und setzt sich für bergbaufreie Zonen in ökologisch sensiblen Regionen ein. Zur Unterstützung der Kampagne könnt ihr eine &lt;a href="http://mininginparadise.org/de/node/108"&gt;online Petition&lt;/a&gt; unterschreiben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-1466085701203658060?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/1466085701203658060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/11/rundreise-fidel-torres.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1466085701203658060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1466085701203658060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/11/rundreise-fidel-torres.html' title='Rundreise Fidel Torres'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TO0KM0bt7ZI/AAAAAAAACKM/wF4HCQa43Ok/s72-c/MiP_Flyer_A5hoch_w700.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-5999432181676387572</id><published>2010-07-30T16:53:00.000-07:00</published><updated>2010-07-31T16:58:43.896-07:00</updated><title type='text'>Wasser und Kalk, Säure und Basen</title><content type='html'>Den aufmerksamen LeserInnen des Blogs ist vielleicht noch im Gedächtnis, dass ich mit Valentin und der Hilfe einer spanischen Chemikerin der Universität Barcelona im November Wasserproben im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quebrada Cushuro&lt;/span&gt; nicht unweit von La Pajuela entnommen hatte. Diese Analysen entsprachen zwar keinen wissenschaftlichen Standards, da wir nur einmalig an einer Stelle Proben entnommen hatten, aber sie waren doch für uns ein Gradmesser wie es ungefähr um die Wasserqualität der letzten verbliebenen natürlichen Wasserquelle der Bauerngemeinschaft gestellt ist. Der ph-Wert von 5,7 gab an, dass das Wasser sauer ist und nachdem die Proben in Lima in den Laboren der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Universidad Católica&lt;/span&gt; untersucht wurden waren, stellte sich heraus, dass es neben vielen Schwermetallen auch die hochgiftigen Stoffe Arsen, Cadmium und Blei enthält. Die Konzentration all dieser Stoffe lag nicht nur weit über den Höchstwerten der WHO (Weltgesundheitsorganisation), sondern auch über denen der niedrigen peruanischen Standards. Was die Qualität des Wassers betrifft hat Perú die niedrigsten Umweltstandards in ganz Lateinamerika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TFSxBgvwmFI/AAAAAAAACJY/0gV-5bknqR0/s1600/CIMG2768.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TFSxBgvwmFI/AAAAAAAACJY/0gV-5bknqR0/s320/CIMG2768.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500215684454455378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Yanacochas "100%ige Sicherheit", dass Minenabwässer nicht ins Grundwasser sickern können&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Leider konnten wir auf den ersten Blick mit den Ergebnissen nicht viel anfangen, da sie wie erwähnt keinen wissenschaftlichen Standards entsprachen. Dennoch nutzten die Rechtsanwältinnen von Grufides die alamierenden Analyseergebnisse, um Druck auf die Behörden in Cajamarca auszuüben, doch endlich in der Gemeinde La Pajuela offizielle Wasseranalysen durchzuführen. Anfang Juli fruchteten die Bemühungen endlich und die Behörde ordnete eine Wasserprobenentnahme im&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Quebrada Cushuro&lt;/span&gt; an. Anders als wir es taten, müssen die Behörden allerdings ein Bergbauunternehmen mindestens 3 Tage vor einer Probenentnahme im Umkreis einer Mine informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TFSxBR4zcPI/AAAAAAAACJQ/22z8F-GK1OQ/s1600/CIMG2752.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TFSxBR4zcPI/AAAAAAAACJQ/22z8F-GK1OQ/s320/CIMG2752.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5500215680465858802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ein Beispiel für die typische rotbraune Verfärbung des Bodens durch saures Wasser (im Vergleich mit normalem Boden an den Rändern), hier im Flussbett des ausgetrockneten &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quebrada Shillamayo&lt;/span&gt; in der Mine Yanacocha&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die cajamarquinische Behörde informierte Yanacocha 5 Tage vor dem Kommen der Wasseranalytiker. Die Kontamination durch Schwermetalle und andere giftige Stoffe lässt sich erst nach einer Laboruntersuchung feststellen, allerdings hatte sich der sofort ermittelbare ph-Wert wie von Zauberhand umgekehrt. Das saure Wasser war auf einmal basisch! Was war geschehen? Bergbauunternehmen in Perú sind Grossverbraucher von Kalk. Die chemische Verbindung Kalk findet natürlich viele verschiedene Anwendungen, aber sie kann eben auch dazu dienen, als Beigabe zu Wasser dessen ph-Wert erheblich zu beeinflussen. In Verbindung mit gelöstem Kohlenstoffdioxid erreicht Kalk eine gute Wasserlöslichkeit und macht aus saurem basisches Wasser. Allerdings hatte es die Mine wohl ein wenig zu gut mit der Kalkdosis gemeint, denn der ph-Wert des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quebrada Cushuro&lt;/span&gt; hatte von den erwähnten 5,7 auf knapp 11 erhöht. Ein basischer ph-Wert von 11 spricht auch nicht unbedingt für "gesundes" Wasser. Den Hinweis, dass der ph-Wert allerdings den Umgebungsbeochbachtungen widerspricht, wollten weder die Yanacocha-Ingenieure noch die Behördenwissenschaftler gelten lassen. Messergebnisse seien nun einmal verbindlich. Die Steine im und am &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quebrada Cushuro&lt;/span&gt; weisen alle eine rotbraune  Verfärbung auf (Ablagerung von Eisen(III)hydroxid), was eindeutig auf einen hohen Säuregrad des Wassers schließen lässt. Auch diese Erfahrung war wieder einmal eine Lektion über Schein und Sein in Perú, wenn es um den Bergbau geht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-5999432181676387572?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/5999432181676387572/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/wasser-und-kalk-saure-und-basen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/5999432181676387572'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/5999432181676387572'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/wasser-und-kalk-saure-und-basen.html' title='Wasser und Kalk, Säure und Basen'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TFSxBgvwmFI/AAAAAAAACJY/0gV-5bknqR0/s72-c/CIMG2768.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2203541181709980726</id><published>2010-07-08T15:56:00.000-07:00</published><updated>2010-07-31T16:55:45.717-07:00</updated><title type='text'>Amazonien</title><content type='html'>Wie ich im vorherigen Eintrag andeutete, war ich die letzten Tage im peruanischen Amazonasgebiet unterwegs. Bettina hatte ihren Jahresurlaub zusammengeklaubt, kam rübergeflogen und wir trafen uns in Lima. Nachdem wir uns die ersten WM Vorrundenspiele angeschaut hatten, stiegen wir in den Inlandsflieger nach Iquitos. Die 1500km waren in 1,5h gegessen und nach dem überraschend kühlen Klima in Lima (12 Grad) stiegen wir bei 38 Grad in der östlichsten Großstadt Perus aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEeDFnGSJII/AAAAAAAACJI/fQQCaVdWc8Q/s1600/Reiseroute_Amazonien.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 225px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEeDFnGSJII/AAAAAAAACJI/fQQCaVdWc8Q/s320/Reiseroute_Amazonien.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5496506002646901890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Reiseroute&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TECbq_NLzUI/AAAAAAAACE4/tp3lAN0NBmU/s1600/CIMG0055.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TECbq_NLzUI/AAAAAAAACE4/tp3lAN0NBmU/s320/CIMG0055.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494562708215549250" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Flusshäuser in Iquitos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TECpwWIVdJI/AAAAAAAACFI/40sm5y9r4WQ/s1600/CIMG0061.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TECpwWIVdJI/AAAAAAAACFI/40sm5y9r4WQ/s320/CIMG0061.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494578193431360658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ausblick von der Promenade&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDaa47ONvI/AAAAAAAACFQ/zChVVs1Igr8/s1600/CIMG0066.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDaa47ONvI/AAAAAAAACFQ/zChVVs1Igr8/s320/CIMG0066.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494631700884240114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;scheint wohl auch in Iquitos ein Problem zu sein (Scheiß-Touristen!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Und im Amazonas ist alles anders!! Die Hitze in Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit (90%) erscheinen wie ein Open-Air-Dampfbad ohne Notausgang. Die ersten zwei Tage habe ich mich eigentlich nur von Ventilator zu Ventilator gehangelt, um nicht zu hyperventilieren. Da war selbst das Zuschauen beim Fussball anstrengend. Betty kam mit den klimatischen Umständen eigentlich ganz gut klar. Allerdings bot Iquitos, diese angeblich 400.000 Einwohner-Stadt, auch nicht wirklich viel sehenswertes. Vom "Las Vegas des Dschungels" haben wir nichts mitbekommen, allerdings auch nicht danach gesucht. Die Promenade bietet einen wundervollen Ausblick, die "Stelzenstadt" bzw. Armensiedlung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Belen&lt;/span&gt; der Stadt mit dem schaurig-schönen Tagesmarkt beeindruckten, aber sonst ist eigentlich nicht viel los in Iquitos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDn61cfMhI/AAAAAAAACGI/QFqm_XtdNWs/s1600/CIMG0078.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDn61cfMhI/AAAAAAAACGI/QFqm_XtdNWs/s320/CIMG0078.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494646543356998162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die Selva ist berühmt für ihre Tabakprodukte, hier auf dem Markt in Iquitos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am meisten war ich vom wichtigsten Binnenhafen Perus überrascht, der architektonisch eigentlich gar nicht existent ist. Der größte binnenmarine Umschlagplatz des Landes ist ein mit Holzbolen überspannter, schlammiger Aushilfsanlegeplatz. Keine Becken, keine Kais, keine Molen. Eigentlich nur Schiffe die wild am Ufer liegen und deren Fracht über Holzbolen gelöscht wird. Am Touristenhafen sah es auch nicht anders aus, außer das es dort eine Menge "Snackstände" gab, die einheimische Leckereien wie Suris (gegrillte Maden), gekochte Schildkröteneier oder Affenkopfsuppe anbieten. Aus Artenschutzgründen probierte ich allerdings nur Erstere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDcP-UJAlI/AAAAAAAACFY/dlbb1f6gqRI/s1600/CIMG0073.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDcP-UJAlI/AAAAAAAACFY/dlbb1f6gqRI/s320/CIMG0073.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494633712375628370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Suris, noch roh&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDsZZS0jmI/AAAAAAAACGQ/Hd78XPnldmw/s1600/CIMG0125.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDsZZS0jmI/AAAAAAAACGQ/Hd78XPnldmw/s320/CIMG0125.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494651466422718050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;der Hafen von Iquitos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDiGQ-pbOI/AAAAAAAACFw/u14z3VwJn_g/s1600/CIMG0097.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDiGQ-pbOI/AAAAAAAACFw/u14z3VwJn_g/s320/CIMG0097.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494640142656826594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten folgt die Zeit in Amazonien einem anderen Rhythmus. Uhren werden von den Einheimischen kaum getragen und so scheint es, als gäbe es die physikalische Größe Zeit im Amazonas gar nicht. Alles läuft ruhig und gelassen ab. Dagegen erscheint der Rest Perus fast schon hektisch. Von daher ist es für die Reise nach Amazonien ratsam nicht zu sehr an einem Zeitplan zu hängen, denn es kommt eh anders als geplant. Die Abfahrt unserer Fähre wurde 5min vorm Ablegen (nachdem wir schon 3 Stunden an Bord gewartet hatten!) abgesagt und um 24h verschoben. Dafür sicherte uns der erste Maat unsere Logenplätze für den nächsten Tag. Und nach der kleinen Verzögerung konnte der für mich schönste Teil der Reise beginnen. Zweieinhalbtage auf der Fähre den Amazonas und seine Nebeflüsse flussaufwärts. Ein Traum!! Endlose grüne Weiten, scheinbar fernab der sogenannten Zivilisation, immer wieder kleine indigene Dörfer am Ufer mit Bewohnern die das Schiff freudig begrüßten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED9t7eROdI/AAAAAAAACHI/ZXUOjnMWvDk/s1600/CIMG0199.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED9t7eROdI/AAAAAAAACHI/ZXUOjnMWvDk/s320/CIMG0199.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494670510892595666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDvx4BP1_I/AAAAAAAACGo/6qle1LwVJsA/s1600/CIMG0163.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDvx4BP1_I/AAAAAAAACGo/6qle1LwVJsA/s320/CIMG0163.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494655185522251762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDsZ8atNYI/AAAAAAAACGY/OBbpP0Hq290/s1600/CIMG0156.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDsZ8atNYI/AAAAAAAACGY/OBbpP0Hq290/s320/CIMG0156.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494651475851031938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Boot war eine Personen- und Warenfähre der "Eduardo" - Gesellschaft. Drei Decks, wobei das Erste ausschließlich für Waren bestimmt, das Zweite hoffnungslos mit Menschen überfüllt, das Dritte hingegen nur bis zur Hälfte mit Hängeplätzen und einem Foliendach bestückt war. Die Küche befand sich auf dem Zwischendeck und wenn man keine Lust auf Hängematten hatte, konnte man sich zum doppelten Preis auch in eine der etwa 10 Privatkabinen mit Doppelstockbett einmieten. Allerdings herrschte in den kleinen Kabinen tagsüber eine Demse die nicht zum Aushalten war. Wir hatten uns günstig Hängematten besorgt und einen Platz auf dem Oberdeck mit einer traumhaften Aussicht gesichert. Die Reise von Iquitos nach Yurimaguas dauert 3,5 Tage und kostet 60sol (ca. 18€). Im Preis inbegriffen sind Frühstück (immer Milch-eher Wasser-reis, belegte Brötchen und Kaffee) sowie Mittagessen (immer Reis, Kochbananen und Hühnchen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDl0pm2AII/AAAAAAAACGA/-lhxTsEYQqA/s1600/CIMG0115.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDl0pm2AII/AAAAAAAACGA/-lhxTsEYQqA/s320/CIMG0115.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494644238076739714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;das Zwischendeck&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDlz0tqGMI/AAAAAAAACF4/ZL0blHLkMtc/s1600/CIMG0091.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDlz0tqGMI/AAAAAAAACF4/ZL0blHLkMtc/s320/CIMG0091.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494644223878240450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;unsere Logenplätze&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDvxMZGgmI/AAAAAAAACGg/sVpesA3kLxo/s1600/CIMG0158.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEDvxMZGgmI/AAAAAAAACGg/sVpesA3kLxo/s320/CIMG0158.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494655173811143266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bordfrühstück&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED0Bwfa4vI/AAAAAAAACHA/hoXPJq1GR2A/s1600/CIMG0186.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED0Bwfa4vI/AAAAAAAACHA/hoXPJq1GR2A/s320/CIMG0186.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494659856425738994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ohne Worte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Küche kündigte Essenfassen mit klassischem infernalen Klopfen an, welches metallen durch das ganze Schiff dröhnte. Interessant fande ich, dass die Küchenarbeit auf den Amazonasdampfern hauptsächlich offensichtlich Transsexuellen/Homosexuellen vorbehalten war und sich niemand daran störte. Im oftmals machistischen und sonst eher homophoben Perú leider keine Selbstverständlichkeit! Im Gespräch sagte mir einer der Maats, dass die Küchenjungs eben für diese Arbeit prädistiniert seien, weil sie einerseits gut kochen könnten und andererseits stark genug seien, um beim Löschen der Schiffe mit anzupacken. Jedenfalls war die Küchencrew eine respektierte Institution, denn sie sorgten mitten im Nirgendwo für die Verpflegung des ganzen Schiffs. Wem die Bordkost allerdings zu eintönig wurde, konnte sich bei einem der zahlreichen Zwischenstopps auch alternativ versorgen (frisch gebratener Fisch, Obst, Gemüse). Die Bäder der Fähre waren in einem einfachen, aber doch überraschend sauberen Zustand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED0A3ihQDI/AAAAAAAACGw/6oeKTNbGN84/s1600/CIMG0175.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED0A3ihQDI/AAAAAAAACGw/6oeKTNbGN84/s320/CIMG0175.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494659841137918002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;lecker Zwischenmahlzeit&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED0BWjJhnI/AAAAAAAACG4/9zutlBwdT60/s1600/CIMG0176.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED0BWjJhnI/AAAAAAAACG4/9zutlBwdT60/s320/CIMG0176.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494659849462056562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die einzigen Möglichkeiten das Schiff kurz zu verlassen waren die doch recht zahlreichen Zwischenstopps in den kleinen Gemeinden, die am Flussufer lagen und in denen Fracht und Passagiere zu- bzw. abgeladen wurden. Allerdings wusste man nie genau wie lange die Fähre dort vor Anker lag und das Signal zum Ablegen konnte bedeuten, dass in 5 Minuten, aber manchmal auch erst in einer halben Stunde abgelegt wird. Es war also sicherer an Bord zu bleiben, wenn man nicht einen unfreiwilligen Aufenthalt im amazonischen Nirgendwo einlegen wollte. Und so schipperten wir zwei entspannte Tage, in denen alles außerhalb unserer organisatorischen Kontrolle lag, erst den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Amazonas&lt;/span&gt; und später den &lt;em&gt;Río Marañón&lt;/em&gt; hinauf und genossen die Natur, die sich in endlosem grün und mit unglaublichem Sound von seiner &lt;a href="http://www.infoamazonas.de/2010/06/21/saramuro-loreto-300-barrel-erdol-verseuchen-maranon.html"&gt;scheinbar unberührten&lt;/a&gt; Seite zeigte. In &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lagunas&lt;/span&gt; legten wir einen Zwischentstopp ein, um direkt in das grüne Herz des Regenwaldes vorzustoßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED9uSTJi3I/AAAAAAAACHQ/Sn_L7WvkKcA/s1600/CIMG0216.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TED9uSTJi3I/AAAAAAAACHQ/Sn_L7WvkKcA/s320/CIMG0216.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494670517019970418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;mystische Amazonasdörfer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Lagunas ist ein kleiner Ort, der am Ufer des &lt;em&gt;Marañón&lt;/em&gt; und an der Westseite des größten Naturschutzgebietes Perus &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pacaya-Samiria&lt;/span&gt; liegt. Von dort aus die Führung zu machen lag einem Geheimtipp zu Grunde. In Iquitos gibt es ein unübersichtliches Angebot von Touristenguides, die aber alle zu überhöhten Preisen ihren Service anbieten. Zudem befindet sich um Iquitos herum kein geschütztes Reservat, so dass es schon einmal vorkommen kann, dass auf der Tourspeisekarte gefährdete Tiere (Affen, Schildkröte, Vögel) stehen. In Lagunas hingegen gab es nur ein (!) weiteres Touripäarchen und mit dem Anbieter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ayawaska-Tours&lt;/span&gt; konnten wir sicher sein, dass ökologisch alles einwandfrei abläuft. Schließlich ist der Chef-Guide Cleber schon seit 30 Jahren im Geschäft und die angestellten Guides nebenbei noch Parkhüter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHq4jLWJbI/AAAAAAAACJA/Pk0V16Dn0CE/s1600/CIMG0262.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHq4jLWJbI/AAAAAAAACJA/Pk0V16Dn0CE/s320/CIMG0262.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494931277605119410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Fischer im Nationalpark&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wir buchten das Basispaket, eine 3-Tages-Tour mit 2 Guides, Übernachtung in einer &lt;em style="font-style: italic;"&gt;&lt;/em&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cabaña&lt;/span&gt; (Holzhütte im Regenwald) und Verpflegung. Und so ließen wir uns in einem Einbaum von Harry und Josue in den peruanischen Regenwald entführen. Den ersten Tag legten wir ca. 5h im Boot zurück und übernachteten in besagter &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cabaña,&lt;/span&gt;&lt;span&gt; die mit Küche und einem Bad mit Toilette und Dusche ausgestattet war. Harry und Josue kochten für uns und wir konnten die Dämmerung im Regenwald genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEEvXDZb8I/AAAAAAAACHw/sQg0ITeY9Pc/s1600/CIMG0305.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEEvXDZb8I/AAAAAAAACHw/sQg0ITeY9Pc/s320/CIMG0305.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494678232057343938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dschungelverpflegung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Ein Konzert von tausend Tierstimmen, wobei verschiedene lautstarke Riesenfrösche eindeutig die ersten Geigen spielten. Ergänzt wurde das vielstimmige Quarken von Vogelarien, Grillenconcertinos und zeitweiligem Affengebrüll. Dabei blieb das Orchester im Verborgenem und es schien als würde das uns umgebende dichte Grün seine eigene riesige wilde Soundmaschine sein. Leider konnten wir diese einmalige Stimmung nicht lange genießen, denn ab 18 Uhr fielen apokalyptische Heerscharen von Moskitos über uns herein. Winzig klein, aber millionenfach stürtzten sie sich auf uns, stachen durch unsere langen Hosen und Sweatshirts, die wir zum vergeblichen Schutz bei 30 Grad trugen, und machten uns ein weiteres genießen des Open-Air-Konzert unmöglich. Wir taten es unseren Guides gleich und verschwanden in unserer moskitosicheren Koje. Immerhin wiegten uns die Tiergesänge noch in den Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEA-_br2WI/AAAAAAAACHg/4njY7fT2jzc/s1600/CIMG0282.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEA-_br2WI/AAAAAAAACHg/4njY7fT2jzc/s320/CIMG0282.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494674102548158818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Josue mit dem Mittagsfang&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Früh zu Bett gehen war auch keine schlechte Idee, denn am nächsten morgen ging es früh um 3 Uhr los zum Krokodile gucken. In stockfinsterer Nacht glitten wir beinahe geräuschlos über den Fluss und bekamen auch tatsächlich einige Kaimane zu Gesicht, die sich zu sehr auf die Jagd konzentriert hatten und dem Taschenlampenlicht zu spät auswichen. Bis zum Mittag liefen uns noch Affen, verrückt bunte Vogelarten, Tarantulas und Schildkröten über den Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEA-jO2Y1I/AAAAAAAACHY/AVWPYiuCJIU/s1600/CIMG0248.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEA-jO2Y1I/AAAAAAAACHY/AVWPYiuCJIU/s320/CIMG0248.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494674094978130770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tarantulas können über Wasser laufen!!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Mittag ging es dann für 4h zu Fuß in den Wald, wo uns Harry verschiedene Pflanzen und Bäume zeigte und deren natürliche Heilstoffe erklärte. Neben Totenkopf- (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Frailes&lt;/span&gt;) und großen Schwarzaffen (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Monos negros&lt;/span&gt;) stießen wir auf Tapir- (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sachabaca&lt;/span&gt;) und Wildschweinspuren (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Huanganas&lt;/span&gt;). Nach einem etwas unheimlichen Bad im sedimentbraunen und piranjahaltigen Wasser, folgten wir im Einbaum den vor Stunden am Rastplatz vorbeigezogenen Flussdelfinen (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Bufeo Rosado&lt;/span&gt;). In einer Lagune schienen diese auf uns zu warten und wir konnten der Schule von ungefähr 8 rosa Delfinen (+ 2 Jungtiere) beim schwimmen, springen und prusten zuschauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHbPuVKMzI/AAAAAAAACIY/rthM4LjT3K4/s1600/CIMG0313.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 181px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHbPuVKMzI/AAAAAAAACIY/rthM4LjT3K4/s320/CIMG0313.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494914083550016306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;zu schnell für die Kamera, rosa Bufeos&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEEun_ZIII/AAAAAAAACHo/4-lkkfR1nSg/s1600/CIMG0289.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEEun_ZIII/AAAAAAAACHo/4-lkkfR1nSg/s320/CIMG0289.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494678219424080002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eagle-Eye-Harry&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;Auf dem Rückweg begneten wir noch einigen Faultieren (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pelejo&lt;/span&gt;), die sich in der Dämmerung in den höchsten Baumwimpfeln verkrochen hatten. So stoisch wie die sich bewegten, fragten wir uns wie lange sie wohl gebraucht hatten, um bis ganz hoch in die Baumkrone zu schleichen?! Am Abend gab es wieder frisch gefangenen Fisch und nach einem kurzen Konzertbesuch mussten wir Punkt 18 Uhr vor den einfallenden Stechhorden reißaus nehmen. Am nächsten Morgen traten wir den Rückweg nach Lagunas an. Hätten wir mehr Zeit gehabt, so hätten wir uns wohl für eine 4-5 Tage Tour entschieden, denn je weiter man in den Dschungel vorstößt, um so wahrscheinlicher ist es, dass einem die großen Wilden über den Weg laufen. Obwohl wir auf Tiger, Jaguar, Puma und Anaconda verzichten mussten, hatte sich der Ausflug für uns vollends gelohnt. Entspannte und kumpelhafte Guides mit übernatürlichen Hör- und Sehfähigkeiten brachten uns einmalige und unvergessliche Eindrücke nahe. Absolute Empfehlung!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEHNVtlRlI/AAAAAAAACIA/aR4ILYLd8VA/s1600/CIMG0345.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEHNVtlRlI/AAAAAAAACIA/aR4ILYLd8VA/s320/CIMG0345.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494680946116740690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Harry beim Fischen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Am Abend unserer Rückkehr aus dem Regenwald machten wir uns gleich auf, um mit der Fähre weiter nach Yurimaguas zu fahren. Am nächsten Tag gegen Mittag erreichten wir den Hafen der kleinen Stadt am Westufer des &lt;/span&gt;&lt;em&gt;Río Marañón &lt;/em&gt;, von wo aus uns die Reise über die tropischen Andenhänge bis nach Cajamarca weiterführen sollte. Der Hafen in Yurimaguas war architektonisch dem größeren und bedeutenderen Hafen in Iquitos um Lichtjahre voraus. Ein richtiger Hafen halt, mit Becken, Mole und Kai. Wir waren wieder in Perú!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHmnhSAF5I/AAAAAAAACI4/rHILYASK42w/s1600/CIMG0349.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHmnhSAF5I/AAAAAAAACI4/rHILYASK42w/s320/CIMG0349.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494926586991875986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Yurimaguas, die letzte große Stadt der peruanischen Regenwaldregion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Loreto,&lt;/span&gt; hielten wir uns nicht lange auf und es ging gleich weiter nach Tarapoto. Die Hauptstadt der Regenwaldregion &lt;span style="font-style: italic;"&gt;St. Martin&lt;/span&gt; ist zwar infrastrukturell sehr gut auf den Tourismus vorbereitet, aber es gibt kaum Touristen die das nutzen könnten. Leider saß uns die Zeit im Nacken und wir stürmten gleich nach Chachapoyas weiter, der Hauptstadt des Departements &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Amazonas&lt;/span&gt;, der westlichsten Regenwaldregion Perus. Dort befanden wir uns schon auf gut 2200m Höhe und die tropischen Temperaturen der letzten Tage gehörten der Vergangenheit an. Eigentlich wollte ich noch nach Baguas, welches ungefähr 2h von Chachapoyas entfernt liegt, um Interviews über die schrecklichen Ergeignisse im Juni 2009 (siehe Beitrag zuvor) zu führen. Da meine Kontaktpersonen nicht antworteten, nutzten wir die Zeit, um die Felsenfestung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kuelap&lt;/span&gt; zu besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEK6BY0uVI/AAAAAAAACIQ/eGSwAoS2oD8/s1600/CIMG0365.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEEK6BY0uVI/AAAAAAAACIQ/eGSwAoS2oD8/s320/CIMG0365.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494685012289960274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Haupteingang Kuelap&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kuelap&lt;/span&gt; wurde von den Ureinwohnern der Region, den kriegerischen Chachapoya, errichtet. Bis sie als einer der letzten Kulturen von den Inka im Jahr 1470 besiegt wurden, beherrschten sie weite Teile des heutigen Nordperus. Leider gibt es kaum historische Dokumente von oder über diese Kultur, so dass die Festung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kuelap&lt;/span&gt;, welche erst im Jahr 2001 für den Tourismus freigegeben wurde, als eine der wenigen Hinterlassenschaften der Chachapoya gilt. Selbst der Name dieser Kultur geht auf die Inka zurück und bedeutet Wolkenmenschen. Erst von den Inkas nahezu kulturell asimiliert, kämpften die Chachapoya später auf den Seiten der Spanier gegen ihre Unterdrücker. Die spanischen Konquistadoren zeigten sich auf ihre Art dankbar, indem sie die Wolkenmenschen wiederum mit Gewalt ihrer Herrschaft unterwarfen und ihre von den Inka verschonten kulturellen Hinterlassenschaften vernichteten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHgtMJxpbI/AAAAAAAACIo/o7nfNSOQ0gU/s1600/CIMG0381.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHgtMJxpbI/AAAAAAAACIo/o7nfNSOQ0gU/s320/CIMG0381.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494920087329678770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wehrmauer von Kuelap&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Festung selbst ist ca. 600m lang und 100m breit. Auf der Westseite ist sie durch eine 21m hohe Steinmauer, auf der Ostseite durch einen hunderte Meter tiefen Abhang geschützt. Der Eingang ist so schmal, dass man nur einzeln eintreten kann. Eine perfekte Verteidigungskonstruktion, um Eindringlinge erst gar nicht reinzulassen oder wenn sie doch einmal drin waren, gleich Mann für Mann einen Kopf kürzer machen zu können. Das Innere der Festung ist auf verschiedenen Höhenniveaus angelegt, deren Bedeutung laut Archäologen in einer streng hierarchischen Gesellschaftsstrukturierung lag. Die etwa 2000 Bewohner der 300 Häuser in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Kuelap&lt;/span&gt; waren, so die Vermutung der Wissenschaftler, in sozial voneinander getrennte Gesellschaftsschichten unterteilt. Dabei stellten Priester wohl die gesellschaftliche Elite dar. Der in sich geschlossene Tempel von Kuelap lag an der höchsten Stelle der Festung. Interessant ist außerdem, dass die Chachapoya ihre Toten in den Küchen der Häuser bestatteten, denn dort wurden in Löchern vollständige menschliche Skelette ausgegraben, welche in ritueller Position verharrten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHkKPUx9iI/AAAAAAAACIw/RxUvh5YvedI/s1600/CIMG0371.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHkKPUx9iI/AAAAAAAACIw/RxUvh5YvedI/s320/CIMG0371.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494923884932232738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;so könnte es ausgesehen haben, Rekonstruktion eines Hauses in Kuelap&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHdJ4LsPgI/AAAAAAAACIg/XcLSXEAms-Q/s1600/CIMG0385.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEHdJ4LsPgI/AAAAAAAACIg/XcLSXEAms-Q/s320/CIMG0385.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5494916182138699266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Wolkenmenschen", Umgebung von Chachapoyas&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Den Abschluss der Reise stellte ein Besuch mit Betty bei meiner Gastfamilie in Cajamarca dar. Wir hatten nicht mehr viel Zeit bis zu ihrem Abflug und so beschränkte sich das Programm in Cajamarca auf das Wesentliche und natürlich die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Baños del Inca&lt;/span&gt;, in denen wir bei heißem Thermalwasser im kalten Cajamarca die Reise ins heiße Amazonien kontrastiv ausklingen ließen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2203541181709980726?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2203541181709980726/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/amazonien.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2203541181709980726'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2203541181709980726'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/amazonien.html' title='Amazonien'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TEeDFnGSJII/AAAAAAAACJI/fQQCaVdWc8Q/s72-c/Reiseroute_Amazonien.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2866253052621659056</id><published>2010-07-07T14:57:00.000-07:00</published><updated>2010-07-08T17:21:23.597-07:00</updated><title type='text'>Traurige Jubiläen 2: Massaker in Bagua</title><content type='html'>Am 5. Juni jährte sich das &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Baguazo, &lt;/span&gt;das Massaker in der kleinen Amazonasstadt Bagua, zum ersten Mal. Da ich mich gerade auf einer Reise durch den Regenwald Perus befand, greife ich dieses traurige Jubiläum ein wenig verspätet auf. Allerdings konnte ich mir auf meiner Reise durch das peruanische Amazonasgebiet einen persönlichen Eindruck von der Situation und der Mentalität vor Ort verschaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZL5zc7dBI/AAAAAAAACEw/yofBCMB0D94/s1600/Bagua_map.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 316px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZL5zc7dBI/AAAAAAAACEw/yofBCMB0D94/s320/Bagua_map.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491660252061070354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: google-map)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das Amazonasgebiet Perus umfasst in etwa ein Drittel der Landesfläche, ist geprägt durch eine große Biodiversität, ist Heimat vieler ethnischer Gruppen und weist im Vergleich mit anderen Landesteilen eine überproportionale Armut auf. Wie auch die Andenregionen ist das Amazonasgebiet Perus sehr reich an Bodenschätzen. Während in den Bergen hauptsächlich Mineralien lagern, befindet sich im Boden des Regenwaldes vor allem Erdöl und -gas. Dieser Umstand macht die Amazonasregionen Perus interessant für die wirtschaftlichen Interessen transnationaler Unternehmen. Wie auch in den Anden, begann der Ausverkauf des Bodens im Amazonas unter der Regierung Fujimoris, setzte sich unter dem Präsidenten Toledo fort und erreicht gerade seinen Höhepunkt unter der Regierung Alan Garcías. Mittlerweile sind 75% des biologisch hochsensiblen peruanischen Amazonasgebiet zur Ausbeutung an transnationale Unternehmen freigegeben. Hinzu kommen riesige Monokulturflächen an Soja- und Ölpalmfeldern, für die Teile des Regenwaldes abgeholzt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDUGA9URZYI/AAAAAAAACDY/_wQbJROw7RE/s1600/Konzessionen_Amazonas.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 234px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDUGA9URZYI/AAAAAAAACDY/_wQbJROw7RE/s320/Konzessionen_Amazonas.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491301934177543554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die grünen Flächen sind für Erdölbohrungen konzessioniert (Quelle: Perú Petro)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;2007 unterzeichnete Perú einen Freihandelsvertrag (TLC) mit den USA. Im Jahr darauf sprach sich die peruanische Regierung direkte Gesetzgebungskompetenzen zu, um am Parlament vorbei die nationalen Gesetze dem Freihandelsvertrag anpassen zu können. Die in der Folge erlassenen Legislativdekrete beschneiden die Landrechte der indigenen Bevölkerung im Amazonas erheblich und erleichtern im Gegenzug transnationalen Unternehmen Bohrungen in diesen Gebieten durchzuführen. Zudem legten die Dekrete fest, dass die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten nicht über die Konzessionsvergabe informiert werden muss. Damit verstösst die Regierung Alan Garcías gegen das Abkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), und somit gegen internationales Recht, denn dieses sichert der indigenen Bevölkerung ein Mitspracherecht über die wirtschaftliche Ausbeutung des von ihm bewohnten Territoriums zu. Perú hat das Abkommen 169 der ILO 1995 unterzeichnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD7EHEu_I/AAAAAAAACDo/_7c2-R_QRCY/s1600/Bagua1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 184px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD7EHEu_I/AAAAAAAACDo/_7c2-R_QRCY/s320/Bagua1.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491651477619653618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Demonstranten in Bagua (Quelle: Marcos Dominguez)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Enteignung und des Entzuges des Mitbestimmungsrechtes durch die peruanische Regierung keimte in der Bevölkerung des Amazonasgebietes Widerstand der im Juni 2009 seinen tragischen Höhepunkt erreichte. Seit dem 9. April 2009 blockierten Indigenas aus der Region um Bagua friedlich Zufahrtsstrassen aus Protest gegen die Regierungsdekrete. Mit dem regionalen Polizeichef war ein Stillhalteabkommen geschlossen worden, solange die Proteste friedlich blieben. Am frühen Morgen des 5. Juni ging allerdings die Spezialeinheit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES&lt;/span&gt; der Nationalpolizei ohne Vorwarnung zum Grossangriff über. Zuerst wurden die Blockierer aus Hubschraubern beschossen, später von ca. 500 Polizisten mit Tränengas und scharfer Munition am Boden angegriffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD8lcXQuI/AAAAAAAACEA/-DPbw3iEP9w/s1600/Bagua6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 196px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD8lcXQuI/AAAAAAAACEA/-DPbw3iEP9w/s320/Bagua6.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491651503747187426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Angriff der staatlichen Spezialeinheiten aus der Luft ... (Quelle: Marcos Dominguez)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die ca. 2000 protestierenden Indigenas setzten sich mit traditionellen Waffen wie Sperren, Pfeilen und Schleudern zu Wehr. Die schreckliche Bilanz des Tages waren 10 tote Indigenas, 24 tote Polizisten und über 200 Verletzte. Etliche Demonstranten sind bis heute vermisst. Nach dem Präsidenten von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;AIDESEP&lt;/span&gt; (Nationale Organisation der Indigenas im peruanischen Amazonasgebiet), Alberto Pizango, wird nach den Ereignissen von Bagua wegen "Terrorismus" gefahndet. Er musste ins Exil nach Nicaragua flüchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZEp8JZNLI/AAAAAAAACEQ/jdPMkuIG_VY/s1600/Bagua4.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZEp8JZNLI/AAAAAAAACEQ/jdPMkuIG_VY/s320/Bagua4.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491652282935751858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;... und zu Land (Quelle: Marcos Dominguez)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Präsident Alan García rechtfertigte das brutale Vorgehen der Polizei, dass wohl von seiner damaligen Außenhandelsministerin Mercedes Aráoz angeordnet wurde, vor laufenden Kameras mit der Erklärung: "&gt;Es reicht mit Protesten, diese Personen haben keine Ahnung. Das sind keine Bürger erster Klasse.“! Diese Worte illustrieren den tiefsitzenden Rassismus in Perú, der sich nicht nur im Alltag, sondern auch in der Politik widerspiegelt. Vor allem die indigene Bevölkerung im Andenhochland und den Amazonasgebieten wird in Perú wirtschaftlich, sozial und politisch diskriminiert. Die Indigenas stellen den ärmsten Bevölkerungsteil, ihre kulturellen Eigenheiten werden systematisch marginalisiert und viele besitzen keinen Personalausweis (ohne dessen DNI-Nr. in Perú eigentlich nichts geht), was sie faktisch zu staatenlosen Personen macht. Dabei stellen die Indigenas ca. 30 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD7QiSqDI/AAAAAAAACDw/tfpCyfbPz0w/s1600/Bagua2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 212px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD7QiSqDI/AAAAAAAACDw/tfpCyfbPz0w/s320/Bagua2.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491651480955037746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die berühmt-berüchtigte Sondereinheit DINOES ging besonders brutal vor &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: Marcos Dominguez)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die rassistische Einstellung der Politiker gegenüber den Indigenas kommt auch im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses zu den Vorfällen in Bagua zum Ausdruck. Der Bericht verschweigt die Namen der Politiker und Sicherheitskräfte die für den verherrenden Polizeieinsatz verantwortlich sind. Außerdem konstatierten kritische Ausschussmitglieder, dass sie bei der wahrheitsgetreuen Aufklärung der Vorfälle systematisch behindert worden seien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD7uEck5I/AAAAAAAACD4/VIprPut8qUc/s1600/Bagua5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZD7uEck5I/AAAAAAAACD4/VIprPut8qUc/s320/Bagua5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491651488882922386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: Marcos Dominguez)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen resümiert der Abschlussbericht, dass die Indigenas aufgrund ihrer "kulturellen Rückständigkeit" an der Eskalation in Bagua die Schuld trügen. Der Bericht schlägt auch vor was die Indigenas verändern müssten, um ihre Situation zu verbessern. Um an der Entwicklung in Perú teilhaben zu können, müssten sie ihre kulturellen, sozialen und religiösen Strukturen revidieren sowie ihr taditionelles Verständnis von einer ganzheitlichen Umwelt und der Gleichheit aller Menschen aufgeben. Die Vorstellung des Abschlussberichtes endete in einem Fiasko, da der Vorsitzende des Ausschusses, Jesús Manacés, seine Unterschrift verweigerte. Für ihn war der Bericht nicht tragbar, da er einseitig und rassistisch sei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZEqIDN6bI/AAAAAAAACEY/DvMRlIQCkNc/s1600/Bagua9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZEqIDN6bI/AAAAAAAACEY/DvMRlIQCkNc/s320/Bagua9.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5491652286131071410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Opfer der Staatsgewalt in Bagua (Quelle: Marcos Dominguez)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/X0shiOMiKVM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/X0shiOMiKVM&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2866253052621659056?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2866253052621659056/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/traurige-jubilaen-2-massaker-in-bagua.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2866253052621659056'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2866253052621659056'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/traurige-jubilaen-2-massaker-in-bagua.html' title='Traurige Jubiläen 2: Massaker in Bagua'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TDZL5zc7dBI/AAAAAAAACEw/yofBCMB0D94/s72-c/Bagua_map.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-646880059398513878</id><published>2010-07-03T09:12:00.000-07:00</published><updated>2010-07-03T17:17:28.434-07:00</updated><title type='text'>Gegendarstellung GRUFIDES</title><content type='html'>Da ich im Regenwald fernab jeder modernen Kommunikation gefangen war, kann ich an dieser Stelle erst ein wenig verzoegert die Gegendarstellung von GRUFIDES zu den Anschuldigungen der Tageszeitung &lt;em&gt;Perú21 &lt;/em&gt;veroeffentlichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 18.06.2010 veroeffentlichte &lt;em&gt;Perú21&lt;/em&gt;, welche zur Mediengruppe der konservativen Zeitung &lt;em&gt;El Comercio&lt;/em&gt; gehoert, einen &lt;a href="http://peru21.pe/impresa/noticia/vinculan-ong-arana-sanchez-paredes/2010-06-18/277822"&gt;Artikel &lt;/a&gt;in dem der NRO GRUFIDES Verbindungen zum Drogenhandel und Terrorismus unterstellt werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natuerlich entbehren diese Anschuldigungen jeder Grundlage und der Artikel ist tendenzioes und spekulativ. Wie der Titel &lt;em&gt;("Vinculan ONG de Arana con los Sanchéz Paredes")&lt;/em&gt; schon andeutet, handelt es sich bei dem Artikel um eine Schmutzkampagne gegen Marco Arana, dem Gruender von GRUFIDES. Marco Arana ist ausserdem der Kandidat der oekologischen Partei &lt;em&gt;Tierra y Libertad&lt;/em&gt; fuer die Praesidentschaftswahlen in Perú 2011. &lt;em&gt;Perú21&lt;/em&gt; ist eng mit dem politischen Establishment verknuepft und dieses fuerchtet wohl die neue gruene Partei von Arana, welche fuer ihr einjaehriges Bestehen erstaunliche politische Anfangserfolge vorweisen kann. Wie mir Marco Arana in einem Interview erlaeuterte, ist das vorrangige politische Ziel von &lt;em&gt;Tierra y Libertad&lt;/em&gt; die grundlegende Reform der politischen Kultur in Perú. Das bereitet den etablierten Parteien wohl soviel Sorgen, dass sie Hand in Hand mit der konservativen Presse vorzeitig einen schmutzigen Wahlkampf gegen Marco Arana und &lt;em&gt;Tierra y Libertad&lt;/em&gt; eroeffnet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erklaerung von GRUFIDES:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TC9uXvxtbaI/AAAAAAAACDQ/JvqF6-5v8rY/s1600/Dibujo.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 211px; DISPLAY: block; HEIGHT: 320px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489727825028935074" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TC9uXvxtbaI/AAAAAAAACDQ/JvqF6-5v8rY/s320/Dibujo.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-646880059398513878?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/646880059398513878/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/gegendarstellung-grufides.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/646880059398513878'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/646880059398513878'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/07/gegendarstellung-grufides.html' title='Gegendarstellung GRUFIDES'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TC9uXvxtbaI/AAAAAAAACDQ/JvqF6-5v8rY/s72-c/Dibujo.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-1945354803804719345</id><published>2010-06-11T17:40:00.000-07:00</published><updated>2010-06-11T18:03:47.353-07:00</updated><title type='text'>Ein Kommen und Gehen ...</title><content type='html'>... auf so einem Bauernhof!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor kurzem noch zum Festtag 5 Karnickeln das Fell ueber die Ohren gezogen (sorry Joey, hier herrschen nun mal andere Sitten, ich habe auch extra keine Fotos von der Sauerei hochgeladen!!). Diese Woche haben zum Ausgleich 2 andere tierische Rotznasen das Licht der Welt erblickt. Maya, das Kalb und das bisher namenlose schwarze Schafskind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYP4-83tI/AAAAAAAACCg/ZwV60YwXfis/s1600/kuh.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481681463969373906" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYP4-83tI/AAAAAAAACCg/ZwV60YwXfis/s320/kuh.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bienvenida vacita&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYQBTIVOI/AAAAAAAACCo/-8_GjhUWjyg/s1600/kuh2.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481681466201494754" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYQBTIVOI/AAAAAAAACCo/-8_GjhUWjyg/s320/kuh2.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; schoen den Plazentaschmotter von der Nase wischen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYQthzntI/AAAAAAAACCw/FBufHGSOUAQ/s1600/kuh3.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481681478074212050" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYQthzntI/AAAAAAAACCw/FBufHGSOUAQ/s320/kuh3.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;kuhle Familie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYRLrkCNI/AAAAAAAACDA/_Yzer3h_fzU/s1600/schaf2.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481681486168197330" border="0" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYRLrkCNI/AAAAAAAACDA/_Yzer3h_fzU/s320/schaf2.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; get up, stand up&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYQ_0IL5I/AAAAAAAACC4/adWf7EQjVYY/s1600/schaf.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5481681482982895506" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYQ_0IL5I/AAAAAAAACC4/adWf7EQjVYY/s320/schaf.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;das schwarze Schaf der Familie&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-1945354803804719345?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/1945354803804719345/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/06/ein-kommen-und-gehen.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1945354803804719345'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1945354803804719345'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/06/ein-kommen-und-gehen.html' title='Ein Kommen und Gehen ...'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBLYP4-83tI/AAAAAAAACCg/ZwV60YwXfis/s72-c/kuh.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-355389399951541054</id><published>2010-06-07T10:43:00.000-07:00</published><updated>2010-06-10T10:42:20.488-07:00</updated><title type='text'>Traurige Jubiläen 1: 10 Jahre danach in Choropampa</title><content type='html'>Alvarez Rosa liegt in der Mitte eines kühlen, dunklen Zimmers am Ende des Hofes. Die blaue Farbe an den Wänden ist das Einzige was dem fensterlosen, leeren Raum seine Tristesse nimmt. Es riecht stechend süsslich, ich fühle mich in meine Zivizeit zurückversetzt und erkenne den beißenden Geruch von Dekubitusen, von wundgelegenen, offenen Körperstellen. Ich frage Alvarez wie lange er schon dort liegt. Er bewegt die Lippen, versucht zu antworten, aber seinen Mund verlassen nur undeutliche Laute. Seine Frau sitzt neben ihm und hält ihre 5jährige Tochter im Arm. Sie übernimmt das Reden und sagt, dass Alvarez nun seit 4 Jahren bettlägrig ist und sich eigentlich nicht mehr bewegen kann. Seine Hände sind steif, die Beine unnatürlich angewinkelt. Seine Frau sagt, dass es nun aber besser sei, denn er ist wenigstens nicht mehr &lt;span style="font-style: italic;"&gt;loco&lt;/span&gt;, verrückt. Kurz bevor ihm seine Kraft verließ, hätte er tagelang gewütet, um sich geschlagen, geschrien. Damals konnten sie und ihre Tochter nicht zu ihm, weil sie Angst vor ihm hatten. Nur der Bruder hätte sich in das Zimmer getraut, aber nur mit 2 weiteren Männern, um Alvarez wenn nötig gewaltsam zu beruhigen. Aber nun liegt er ganz ruhig da, dass einzige was sich an seinem Körper bewegt sind die Augen. Ein trauriger, konzentrierter Blick, der zwischen seiner Frau und mir hin und her springt. Alvarez ist 30 Jahre jung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApxd9rhFI/AAAAAAAACBo/ziydRtkUyTQ/s1600/P1040963.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApxd9rhFI/AAAAAAAACBo/ziydRtkUyTQ/s320/P1040963.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480926676343555154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alvarez mit Frau und Kind&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Alvarez Rosa war einer von vielen in Choropampa, die am 2. Juni 2000 das zähflüssige, silbrig-glänzende Metall mit bloßen Händen von der Straße aufsammelten. In der Annahme es sei Silber, füllten sie es in Flaschen und nahmen es mit nach Hause. Vor allem die Kinder sammelten fleissig und spielten mit der komischen Substanz die so schön in der Sonne funkelte. Das es Silber sein musste, lag nicht nur an der Farbe des Metalls, sondern auch an seiner Herkunft. Denn es kam aus dem defekten Tank eines Transporters von RAMAS, dem Logistikunternehmen, welches im Auftrag von Yanacocha das Gold und Silber aus der Mine an die Küste transportiert. Das wussten alle in Choropampa. Was sie nicht wussten, was bis zu diesem Zeitpunkt niemand außer den Verantwortlichen des Unternehmens Yanacocha wusste war, dass in der Mine neben Gold und Silber auch Quecksilber abgebaut wird. Was die Menschen von Choropampa außerdem nicht wussten war, dass Quecksilber ein giftiges Schwermetall ist. Vor allem, wenn es seinen Aggregatzustand von flüssig in gasförmig ändert. Das passiert schon bei erhöhten Zimmertemperaturen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBAriYmGGiI/AAAAAAAACB4/4hpzg8YP4Io/s1600/P1040967.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBAriYmGGiI/AAAAAAAACB4/4hpzg8YP4Io/s320/P1040967.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480928616227674658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;täglich fahren weiterhin dutzende Gefahrenguttransporter durch Choropampa&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach dem Unfall kamen die Ingenieure von Yanacocha und man könnte annehmen, dass sie die Menschen von Choropampa von ihrem gefährlichen Unwissen befreiten. Das taten sie nicht. Stattdessen bauten sie zwei kleine Kioske in Choropampa auf und boten für jedes gesammelte Gramm Quecksilber einen Sol (25 Eurocent). Da der Transporter 151 Kilogramm Quecksilber verloren hatte, war also eine Menge Geld zu machen. Leider waren die ersten Flaschen mit Quecksilber, welche die Menschen in ihren Häusern aufbewahrten, bei der Tageshitze geplatzt und das verstreute Metall war in die Lehmböden der Häuser gesickert oder hatte sich einfach in Luft aufgelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApw53QdUI/AAAAAAAACBg/OM22R19ttGg/s1600/P1040959.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApw53QdUI/AAAAAAAACBg/OM22R19ttGg/s320/P1040959.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480926666652939586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;nahezu alle Einwohner Choropampas haben Quecksilber im Blut&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApwPNMfNI/AAAAAAAACBQ/cpuNA9z2tqw/s1600/P1040942.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApwPNMfNI/AAAAAAAACBQ/cpuNA9z2tqw/s320/P1040942.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480926655202229458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;aber das Quecksilber befindet sich auch im Boden und den Wänden der Häuser&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der Unfall publik wurde, schickte Yanacocha Ärzte. Es wurden Urin- und Blutproben der Menschen von Choropampa genommen. Als später unabhängige Organisationen die Vorfälle untersuchen wollten, waren diese Proben verschwunden. Das Unternehmen erklärte, die Proben und deren Ergebnisse seien bedauerlicherweise verloren gegangen. Außerdem kam im Auftrag von Yanacocha die NRO (Nichtregierungsorganisation) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Care&lt;/span&gt; nach Choropampa. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Care&lt;/span&gt; veranstaltete ein Fest mit Freibier, denn nach der Expertise der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Care&lt;/span&gt;-MitarbeiterInnen spült das Bier das Quecksilber aus dem Körper. Heute ist die Alkoholikerrate in Choropampa besonders hoch und die damalige Chefin von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Care&lt;/span&gt;, Violeta Vigo, arbeitet für die von Yanacocha finanzierte Organisation &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ALAC (Asociación los Andes de Cajamarca)&lt;/span&gt;. In persönlichen Briefen richtete sich Yanacocha zudem an die politischen Würdenträger des Dorfes. Gegen einen persönlichen finanziellen Ausgleich sollten sie auf eine öffentliche Schuldzuweisung an Yanacocha vertraglich verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArjnYJYLI/AAAAAAAACCI/_Z8MksZ3abg/s1600/P1040982.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArjnYJYLI/AAAAAAAACCI/_Z8MksZ3abg/s320/P1040982.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480928637375570098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jenny und ihre Mutter klagen über chronische Schmerzen vor allem in Bauch und Rücken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach und nach erkrankten immer mehr Menschen in Choropampa an den gleichen Symptomen. Chronische Kopf-, Magen und Rückenschmerzen, anhaltende Übelkeit, Verlust von Hör- und Sehstärke. Bei einigen verkrampfen sich die Gliedmaßen schmerzhaft und fangen dann langsam an steif zu werden. Bei anderen verändert sich die Haut, wird staubtrocken, platzt auf oder pellt sich großflächig ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArkCUl08I/AAAAAAAACCY/NZPcIzzDRxY/s1600/Choro1.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArkCUl08I/AAAAAAAACCY/NZPcIzzDRxY/s320/Choro1.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480928644608414658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;bei einigen wirkt sich die Quecksilbervergiftung auch drastisch auf die äußere Physis aus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: http://noticialocal.blogspot.com/2008/11/fallece-alcalde-de-choropampa-por.html)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Bei den Meisten ist es ein schleichender, sich über Jahre entwickelnder Prozess des gesundheitlichen Verfalls, bei anderen geht es ganz schnell. Bisher sind mindestens 20 Menschen in Choropampa an Quecksilbervergiftung gestorben. Die Prominentesten unter ihnen waren die Ärztin und der junge, kämpferische Bürgermeister des Ortes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArj0MIC0I/AAAAAAAACCQ/F9ITenSMEMM/s1600/choro_alcalde.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 299px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArj0MIC0I/AAAAAAAACCQ/F9ITenSMEMM/s320/choro_alcalde.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480928640814811970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: http://caballeroredverde.blogspot.com/2008/11/profesor-vicente-zrate-minchn-fue-uno.html)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Da das Gesundheitsministerium die Gefahr durch das ausgetretene Quecksilber für die Menschen des Ortes als gering einschätzte und das Justizministerium den Fahrer des Wagens mit dem defekten Sicherheitstank für den Unfall verantwortlich erklärte, ist der Fall Choropampa für den peruanischen Staat geschlossen. An einige Bewohner von Choropampa, die einen extremen Quecksilberwert im Blut nachweisen konnten, zahlte Yanacocha entweder kleine Abfindungsbeträge oder eine geringe Medikamentenversicherung. In Interviews gaben einige Betroffene an, einmalig Geld für ihre kranken Kinder bekommen zu haben, meistens um die 2000 Soles (ca. 500€) bzw. monatlich eine begrenzte Menge Schmerzmittel (z.B. Paracetamol) gegen ihre chronischen Schmerzen zu erhalten. Andere gaben an, weder das eine noch das andere zu bekommen. Eine solidarische Geschädigtengemeinschaft gibt es in Choropampa nicht, da diejenigen welche Medikamente bekommen Angst haben, dass ihnen auch diese kleine Hilfe gestrichen wird, wenn sie sich kritisch äußern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArjCIHd_I/AAAAAAAACCA/lKF-J8WRaFg/s1600/P1040975.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 288px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBArjCIHd_I/AAAAAAAACCA/lKF-J8WRaFg/s320/P1040975.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480928627376224242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;diese Frau erhielt für ihre Quecksilber vergifteten Kinder jeweils 2000 Soles, sie selbst wurde taub &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Eine der gravierendsten Quecksilberunfälle weltweit ist nahezu in Vergessenheit geraten. Die knapp 2000 Betroffenen sind auf sich allein gestellt. GRUFIDES betreut die Menschen von Choropampa und versucht auch 10 Jahre nach dem Unfall diesen als Warnung für die Gefahren eines unverantwortlichen Bergbaus in Erinnerung zu halten. Für den peruanischen Staat ist der Fall abgeschlossen, obwohl die Menschen weiterhin in ihren vergifteten Häusern wohnen und über toxischen Boden laufen. Weiterhin erkranken jährlich dutzende Menschen an den Folgen des Unfalls, selbst Kinder die damals noch nicht geboren waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApxyKbl4I/AAAAAAAACBw/7b_kYIcVgdg/s1600/P1040972.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApxyKbl4I/AAAAAAAACBw/7b_kYIcVgdg/s320/P1040972.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5480926681765746562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Señora Garcia hat die gleichen Symptome wie Alvarez, alle ihre Enkelkinder haben extrem hohe Quecksilberwerte im Blut&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Den Menschen von Choropampa bleibt nichts weiter übrig als ihre Versehrten zu pflegen und zu hoffen, dass das Quecksilber in ihrem Blut nicht auch ihre Organe angreift oder sie es an ihre ungeborenen Kinder weitergeben. Señora Rosa, die junge Frau von Alvarez, antwortete auf die Frage nach ihren Hoffnungen, dass sie hoffe das Alvarez wieder gesund wird und wenn das nicht in Erfüllung geht, dass er die verbleibende Zeit in Ruhe und ohne Schmerzen verbringen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die peruanischen Dokufilmer von &lt;a href="http://www.guarango.org/index.html"&gt;Guarango&lt;/a&gt; haben eine preisgekrönte Dokumentation über den Fall Choropampa gedreht, die u.a. auf youtube zu sehen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ieQ7OZmbe5w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/ieQ7OZmbe5w&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;"Choropampa - El precio del oro"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Passend zum Thema läuft am 24.06. der Film &lt;a href="http://www.farbfilm-verleih.de/filme/altiplano.html"&gt;"Altiplano"&lt;/a&gt; in den (wohl Alternativ-) Kinos an.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="340" width="560"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/583ZB7hVnLo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/583ZB7hVnLo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="340" width="560"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-355389399951541054?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/355389399951541054/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/06/traurige-jubilaen-10-jahre-danach-in.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/355389399951541054'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/355389399951541054'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/06/traurige-jubilaen-10-jahre-danach-in.html' title='Traurige Jubiläen 1: 10 Jahre danach in Choropampa'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/TBApxd9rhFI/AAAAAAAACBo/ziydRtkUyTQ/s72-c/P1040963.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-6098146073325801205</id><published>2010-05-14T09:34:00.000-07:00</published><updated>2010-05-20T07:27:55.104-07:00</updated><title type='text'>Blei im Blut 2. Akt oder Mine frisst Stadt</title><content type='html'>Nach meinem interessanten Besuch in La Oroya, der mir ohne die großartige, spontane Hilfe der ortsansässigen Umwelt- und Menschenrechtsorganisation &lt;a style="font-style: italic;" href="http://www.cooperaccion.org.pe/"&gt;CooperAcción&lt;/a&gt; nicht möglich gewesen wäre, reiste ich nach Cerro de Pasco weiter. Zwischen La Oroya und Cerro de Pasco gibt es nur eine Zugverbindung, die ist aber leider nur für Metale und nicht für Menschen gemacht. Da also keine Buse zwischen den beiden Städten pendeln, bin ich früh zum Busbahnhof und suchte mir ein Sammeltaxi. Sammeltaxis sind normale PKWs, die starten sobald das Auto mit 4 Passagieren voll beladen ist. Das kann dann schon mal bis zu 2 Stunden dauern. Für Menschen mit Fahrangst oder einem ausgeprägten bzw. hysterischen Sicherheitsverständnis ist dieses Fortbewegungsmittel nur eingeschränkt zu empfehlen. Denn Zeit ist Geld und Geld ist knapp. Wir fuhren die kurvenreiche 128 km Strecke in für Perú rekordverdächtigen 1h 20min. Während die 3 compañeros auf der Rückbank einen vertrauensseligen Tiefschlaf genossen, wünschte ich mir im Angstgriff erstarrt doch solche verdammten Fahrschuldoppelpedale auf meine Beifahrerseite. Glücklicherweise sind die Straßen zw. den beiden Städten für den Mineraltransport sehr gut ausgebaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s6XaLNvgI/AAAAAAAACAQ/KMzmqF4K7WQ/s1600/CIMG5995.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 165px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s6XaLNvgI/AAAAAAAACAQ/KMzmqF4K7WQ/s320/CIMG5995.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470530346209361410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;vor den Toren der Stadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Cerro de Pasco liegt auf 4400m und ist damit die höchst gelegene Stadt des Landes. Beim Einfahren in die 70.000 Einwohner Stadt fällt sofort das riesige Loch im Zentrum auf. Als wurde die Stadt um einen riesigen Vulkanschlund gebaut, sieht es durch die an den verschieden hohen Berghängen angeordneten Häuser so aus, als würden diese drohen ins Loch zu rutschen. Ansonsten ist auch in dieser traditionellen peruanischen Bergbaustadt nicht viel von der vielbeschworenen Entwicklung zu sehen. An den Straße reihen sich wieder die Wellblechhütten, Rohbauten und (Ab)Bruchbuden entlang. Im verbliebenen Rest vom Stadtzentrum steht eine große monumentale Statue und die denkmalgeschützte Kathedrale. Der Denkmalschutz wird die verbliebenen Teile der Altstadt aber letztendlich auch nicht vor dem Hunger der Mine retten. Nach dem aktuellen "Plan L" des Bergbauunternehmens werden diese demnächst im Loch verschwinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3Kf2_zrI/AAAAAAAAB_Y/OH48_IObwds/s1600/CIMG5923.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3Kf2_zrI/AAAAAAAAB_Y/OH48_IObwds/s320/CIMG5923.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470526825861992114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Dabei hat Cerro de Pasco eine lange und ruhmvolle Geschichte. Nach Silberfunden in der Gegend wurde die Stadt 1572 als Bergbausiedlung gegründet. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wuchs Cerro de Pasco kontinuierlich und entwickelte sich aufgrund des Untertagebergbaus zum Zentrum der peruanischen Wirtschaft. Als El Dorado Perús zog die Stadt nicht nur die indigenen Bauern aus der Umgebung an, sondern auch Glücksritter aus der ganzen Welt. Um 1900 hatten alle europäischen Großstaaten ein Konsulat in Cerro de Pasco. Nach einer Marktflaute, kam es ab 1915 durch die Übernahme der Minen durch ein us-amerikanisches Unternehmen und die Modernisierung der Anlagen zu einem erneuten Boom. Cerro de Pasco Cooper Cooperation errichtete und betrieb auch die Raffinerie in La Oroya. Mit der Entdeckung von Zink- und Bleivorkommen in den 1950iger Jahren begann für die Stadt der Anfang vom Ende. Die Förderung dieser Rohstoffe ging leichter über die modernere Technik des offenen Tagebaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s6X4nqMfI/AAAAAAAACAY/mFCmSoBMqK0/s1600/CIMG5925.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 235px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s6X4nqMfI/AAAAAAAACAY/mFCmSoBMqK0/s320/CIMG5925.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470530354381730290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;traditionelles Maifest mit regionalen Trachten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Seitdem wird das Loch immer größer und die Stadt immer kleiner. Von den aus dem Stadtzentrum Vertriebenen verlässt ein Teil die Stadt, die meisten siedeln sich aber wild an den Rändern von Cerro de Pasco an. Von dem Geld für ihre alten Häuser können sie sich selten einen Neuanfang leisten. Da die Mine erst die historische Altstadt gefressen hat, sind die Betroffenen meist alteingesessene Händler und Handwerker, die mit ihren Häusern auch ihren ökonomischen Lebensmittelpunkt verloren haben. In den improvisierten Ersatzsiedlungen fehlt es meist an Infrastruktur für Wasser und Strom.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3Ln9c2JI/AAAAAAAAB_w/_ZyiqDnduXE/s1600/CIMG6007.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3Ln9c2JI/AAAAAAAAB_w/_ZyiqDnduXE/s320/CIMG6007.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470526845216413842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die "Stufen" führen in den mehrere hundert Meter tiefen Tagebau&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Intermezzo als Staatsbetrieb keimte mit dem Kauf der Mine durch die US-Firma VOLCAN 1997 in der Bevölkerung die Hoffnung, dass durch das moderne Know-How der neuen Besitzer Alternativen für die Bevölkerung und zur Rettung der Stadt entwickelt werden. Diese Hoffnung entpuppte sich recht schnell als Illusion, denn durch die moderne Technik des US-Bergbauunternehmens wuchs der offene Tagebau noch schneller als zuvor, aber die Lebensumstände der Menschen wurden nicht besser, sondern verschlechterten sich zunehmend. Während VOLCAN 2005 zum größten Förderer von Zink, Blei und Silber in Perú avancierte, blieben die Vertreibungsmethoden die selben, allerdings wurden die kritischen Stimmen immer weniger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-tAMKm-6HI/AAAAAAAACAo/o07JvuVABqo/s1600/cerro+de+pasco.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-tAMKm-6HI/AAAAAAAACAo/o07JvuVABqo/s320/cerro+de+pasco.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470536750122068082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mine frisst Stadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die freie Journalistin und Kommunikationsexpertin der unabhängigen lokalen NRO &lt;a style="font-style: italic;" href="http://laborpascoperu.org/Como-trabajamos.html"&gt;LABOR&lt;/a&gt;, Elvira Rimac, kritisierte im Interview, dass das Unternehmen durch Korruption die meisten Kritiker zum Schweigen gebracht hat. Die Regionalpresse ist auf die Anzeigen des Bergbauunternehmens angewiesen und richtet danach seine Berichterstattung aus. Politiker werden je nach Grad ihrer positiven Äußerungen zum Unternehmen von diesem mit "Spenden" belohnt. Überraschend war, dass sich dieser &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"aparato cooperativo"&lt;/span&gt; auch aus sonst als sehr kritisch bekannten NROs zusammensetzt. Ihm gehören die regionalen Repräsentanten von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;CONACAMI&lt;/span&gt;, der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Federación de las Comunidades Campesinas&lt;/span&gt;, der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Federación de Asentamientos Humanos&lt;/span&gt; und der Gewerkschaften an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-tAL9n78PI/AAAAAAAACAg/KBkTpsV_ics/s1600/cerrp_de_pasco_satellit.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 278px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-tAL9n78PI/AAAAAAAACAg/KBkTpsV_ics/s320/cerrp_de_pasco_satellit.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470536746636407026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Cerro de Pasco von oben&lt;br /&gt;(Quelle: GoogleEarth)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Leitungsebene der Universität von Cerro de Pasco gehört laut Rimac ebenfalls zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"aparato cooperativo"&lt;/span&gt;. Die Folge ist, dass sich trotz vorhandener Kapazitäten nicht wissenschaftlich mit den negativen Folgen des regionalen Bergbaus auseinandergesetzt wird. Weder gibt es von der städtischen Universität Forschungsbeiträge zur Lösung der Problematik der Stadtentwicklung noch Studien über den Grad der Verschmutzung der Luft und des Wassers in Cerro de Pasco. Obwohl sich die genannten Organisationen als Vertreter der Interessen der Zivilgesellschaft verstehen, sind sie in Cerro de Pasco eine Interessengemeinschaft mit der Mine eingegangen. Das die Interessen der Bevölkerung und des Unternehmens in Wirklichkeit sehr weit auseinander liegen, beweisen die Forschungsergebnisse externer Experten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3K1No2vI/AAAAAAAAB_g/sXl0IyAD6TU/s1600/CIMG5931.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 166px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3K1No2vI/AAAAAAAAB_g/sXl0IyAD6TU/s320/CIMG5931.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470526831594101490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Forscher der Universität Pisa (Italien) haben in Kooperation mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;LABOR&lt;/span&gt; herausgefunden, dass die Flüsse und Lagunen in und um Cerro de Pasco erheblich mit Schwermetallen kontaminiert sind. Die beiden Hauptflüsse &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rio Tingo&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Rio San Juan&lt;/span&gt; weisen einen 20-50fach erhöhten Wert (immer gemessen an den Höchstgrenzen der Weltgesundheitsorganisation/WHO) an Eisen, Magnesium und Aluminium, aber auch an hochtoxischen Metallen wie Arsen und Cadmium auf. Gravierend sind die Bleiwerte im &lt;span style="font-style: italic;"&gt;San Juan &lt;/span&gt;die bei dem 165-fachen liegen. Die Lagunen der Region weisen Werte vom 80-fachen an Blei und 465-fachen (!) an Arsen auf. Land- und Viehwirtschaft sind mit solch totem und toxischen Wasser nicht zu machen. Die Sterblichkeitsrate aufgrund "angeborener körperlicher Fehlbildung" ist in Cerro de Pasco 15 mal (bei Kindern 33 mal) höher als im Landesdurchschnitt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3MHecEkI/AAAAAAAAB_4/g7zd1D_f_QY/s1600/CIMG6043.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 150px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s3MHecEkI/AAAAAAAAB_4/g7zd1D_f_QY/s320/CIMG6043.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470526853676274242" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Team LABOR&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In Cerro de Pasco ist erstaunlich offensichtlich wie ein transnationales Privatunternehmen aus Profitinteresse systematisch eine Stadt zerstört, deren Bevölkerung vertreibt und vergiftet. Da sich der Staat in diesem Konflikt völlig passiv verhält und sich die Presse als auch die Repräsentanten der großen zivilgesellschaftlichen Organisationen schweig- und gehorsam pro-Mine positionieren, sind dem Unternehmen in seinem Handeln keine Grenzen gesetzt. Der peruanische Sozialwissenschaftler Pablo Vego Centeno (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Universidad Católica&lt;/span&gt;) schreibt, dass die Stadt unter der totalen Kontrolle des Unternehmens steht. Andres Alvelin, ein Mitarbeiter von LABOR, sagte mir bei der Besichtigung des riesigen Lochs, dass er nicht der Illusion nachhinge, dass die Stadt in 15 Jahren noch existiere. Ihn treibe nur die Sorge um, was aus den Menschen von Cerro de Pasco wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0haGn7tpkME&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0haGn7tpkME&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="344" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-6098146073325801205?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/6098146073325801205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/blut-im-blei-2-akt-oder-mine-frisst.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/6098146073325801205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/6098146073325801205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/blut-im-blei-2-akt-oder-mine-frisst.html' title='Blei im Blut 2. Akt oder Mine frisst Stadt'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-s6XaLNvgI/AAAAAAAACAQ/KMzmqF4K7WQ/s72-c/CIMG5995.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7159625122508235943</id><published>2010-05-13T09:46:00.001-07:00</published><updated>2010-05-13T11:25:30.231-07:00</updated><title type='text'>Internationaler Friedenspreis für Marco Arana</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-wuY60-RkI/AAAAAAAACA4/tpu0RYfrU58/s1600/Friedenspreis_Arana.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 311px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-wuY60-RkI/AAAAAAAACA4/tpu0RYfrU58/s320/Friedenspreis_Arana.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470798652991489602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: &lt;a href="http://www.aachener-friedenspreis.de/"&gt;http://www.aachener-friedenspreis.de/&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Der GRUFIDES Gründer Marco Arana bekommt für seinen sozialen und ökologischen Einsatz&lt;br /&gt;gegen die Methoden des Bergbauunternehmens Yanacocha in Cajamarca den Aachener Internationalen Friedenspreis 2010 verliehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-wvyNrdQ-I/AAAAAAAACBA/_X4Q3ojFDgY/s1600/DW_Arana.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 238px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-wvyNrdQ-I/AAAAAAAACBA/_X4Q3ojFDgY/s320/DW_Arana.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470800187060208610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: &lt;a href="http://dw-gmf.de/start/index_deutsch.php"&gt;http://dw-gmf.de/start/index_deutsch.php&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Als Redner ist Marco Arana auch zum Deutsche Welle Global Media Forum eingeladen, welches  vom 21.-23. Juni in Bonn stattfindet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Marco Arana ist ein Priester der sich seit Beginn der Bergbauaktivitäten in Cajamarca aktiv für die Umwelt- und Menschenrechte in der Region einsetzt. 2002 gründete er die NRO &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Grupo de Formación e intervención para el Desarrollo Sostenible&lt;/span&gt; (GRUFIDES). Im Jahr 2004 führte er die erfolgreichen Proteste der Bauern gegen die Ausbeutung des Cerro Quilish durch Yanacocha an und erhielt dafür den nationalen Menschenrechtspreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den nächsten Präsidentschaftswahlen in Perú 2011 tritt er für die politisch-ökologische Bewegung &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tierra y Libertad&lt;/span&gt; als Präsidentschaftskandidat an. Aufgrund seines sozialen und politischen Engagements wurde Marco Arana 2009 vom Bischof Lázaro der Diözese Cajamarca von seinen kirchlichen Ämtern suspendiert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7159625122508235943?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7159625122508235943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/internationaler-friedenspreis-fur-marco.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7159625122508235943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7159625122508235943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/internationaler-friedenspreis-fur-marco.html' title='Internationaler Friedenspreis für Marco Arana'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-wuY60-RkI/AAAAAAAACA4/tpu0RYfrU58/s72-c/Friedenspreis_Arana.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-1843640455924960962</id><published>2010-05-11T14:43:00.000-07:00</published><updated>2010-05-22T10:37:24.578-07:00</updated><title type='text'>Blei im Blut, 1. Akt</title><content type='html'>Ein hoher rauchender Schlot ist das Wahrzeichen La Oroyas und ein riesiges Loch an Stelle der Altstadt ist die Sehenswürdigkeit Cerro de Pascos. Die beiden Städte in den Zentralanden liegen in östlicher Richtung ca. 6 bzw. 8 Stunden Fahrtzeit entfernt von Lima. Meine Reise hatte allerdings diesmal keinen touristischen Hintergrund, sondern war eher eine Studienreise in die dunklen Abgründe Perús. La Oroya ist wohl eine der berühmt berüchtigsten Städte Perú's, stand sie doch jahrelang in der &lt;a href="http://www.blacksmithinstitute.org/"&gt;Blacksmith Institute&lt;/a&gt; &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blacksmith_Institute"&gt;Top 10 Liste&lt;/a&gt; der weltweit verschmutzesten Orte in einer Reihe mit u.a. Tschernobyl. In einem Interview erklärte mir Llolanda Trujilo von der kirchlichen NRO (Nichtregierungsorganisation)&lt;span style="font-style: italic;"&gt; Pastoral Social Ambiental del Arzobispato de Huancayo&lt;/span&gt;, dass nach einer &lt;a href="http://lib.ohchr.org/HRBodies/UPR/Documents/Session2/PE/EJ-AIDA_PER_UPR_S2_2008anx_StudyofcontaminationinLaOroya.pdf"&gt;Studie der Universität St. Louis&lt;/a&gt; de Missouri 100% der Einwohner La Oroyas 10-13 verschiedene giftige Substanzen in erhöhter Konzentration in ihren Körpern aufweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ6rQaPGI/AAAAAAAAB98/hSPHp31Uf0I/s1600/CIMG5810.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ6rQaPGI/AAAAAAAAB98/hSPHp31Uf0I/s320/CIMG5810.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470203297624898658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Großteil dieser Substanzen sind Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen. Am schwersten betroffen sind die Kinder der Stadt. Bei den 3-9 jährigen wurde bei 90% eine Bleikonzentration von über 20mg/dl im Blut festgestellt. Von diesen hatte die Hälfte noch einmal weit mehr als 40mg/dl Blei im Blut. Die als ungefährlich eingestufte Höchstgrenze der Weltgesundheits-organisation (WHO) liegt bei 10mg/dl! Blei hat die &lt;a href="http://www.gapinfo.de/gesundheitsamt/alle/umwelt/chemie/met/pb/infobl.htm"&gt;negative Eigenschaft&lt;/a&gt; sich bei hoher Konzentration im Körper in Knochen und Organen festzusetzen und dadurch zu psychischen Langzeitschäden zu führen. Bei über 70% der Kinder La Oroyas stellten die Forscher der Uni St.Louis Verhaltensauffälligkeiten wie erhebliche Konzentrationsschwäche und gesteigerte Aggression fest. Des Weiteren sind Atemwegserkrankungen, Nieren- und Nervenleiden weit verbreitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ7lEpDgI/AAAAAAAAB-M/iYDSE_q-TJs/s1600/CIMG5834.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ7lEpDgI/AAAAAAAAB-M/iYDSE_q-TJs/s320/CIMG5834.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470203313144794626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Umweltschützer Pablo Vega Centero&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;La Oroya liegt auf 3700m, hat 32.000 Einwohner und ist von steilen Berghängen umgeben. Rechts und links der zentralen Hauptstraße wird das Bild der Stadt durch verfallene Häuser, Wellblechhütten und kassernenähnliche Wohnanlagen geprägt. Gegenüber der Altstadt und auf der andern Seite des Flusses Mantaro liegt die Eisenhütte. Die Metalraffinerie steht dort seit 1922 und überragt mit dem 130m hohen Schornstein die Stadt. Wenn die Anlage läuft, hüllt der Schlot La Oroya in einen grauen Schleier aus täglich 1000 Kubikmeter giftigen Abgasen. Mit der Produktion von Zink, Kupfer, Blei und Silber zählt La Oroya zusammen mit Cerro de Pasco zum Bergbauzentrum Perús.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ8Q7YCsI/AAAAAAAAB-c/jJHT4fNTZm0/s1600/CIMG5891.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ8Q7YCsI/AAAAAAAAB-c/jJHT4fNTZm0/s320/CIMG5891.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470203324917091010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die Eisenhütte inmitten der Stadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;1997 übernahm das us-amerikanische Unternehmen Doe Run die Raffinerie vom peruanischen Staat. Unter der autokratischen Regierung Alberto Fujimoris (1990-2000) der mit seiner neoliberalen Wirtschaftspolitik dem Land einer ökonomischen Schocktherapie unterzog, waren die Investitionsbedingungen für transnationale Unternehmen traumhaft. Steuerfreiheit, Niedrigstlöhne, kaum Arbeiterrechte, keine Umweltauflagen. Doe Run übernahm also die Dreckschleuder zum Spotpreis und investierte nur zur Produktionssteigerung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ7MJXLMI/AAAAAAAAB-E/2qZjDf1FgqA/s1600/CIMG5820.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ7MJXLMI/AAAAAAAAB-E/2qZjDf1FgqA/s320/CIMG5820.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470203306453707970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;nur der braune Mantaro zieht die Grenze zwischen Dreckschleuder und Altstadt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;Als die nationalen und internationalen Proteste über die ökologischen Zustände in La Oroya immer lauter wurden, verdonnerte die peruanische Regierung das Unternehmen zur Umsetzung von umweltrechtlichen Mindeststandards. Doe Run allerdings lehnte die Umsetzung der Umweltauflagen mit dem Verweis auf die Investitionskosten von 160 Mill. $ ab. Das Unternehmen könne sich diese einfach nicht leisten. Das sich eine der umsatzstärksten transnationalen Firmen in Perú eine solche Investition nicht leisten kann, wird vielleicht verständlicher, wenn man bedenkt, dass sich der Besitzer von Doe Run, Ira Rennert, in der selben Zeit eine Luxusvilla auf Long Island (New York) für 175 Mill. $ bauen ließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oUPsxyTUI/AAAAAAAAB-0/YOmcFg2RxWw/s1600/rennert.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oUPsxyTUI/AAAAAAAAB-0/YOmcFg2RxWw/s320/rennert.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470206957345459522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;frische Seeluft für Ira Rennert&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: democraticunderground.com)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Angesichts dieser Umstände ging ich davon aus, auf eine Bevölkerung zu treffen, welche sich im vereinten Kampf, um die Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und Gesundheit befindet. Nun, dem war nicht ganz so. Die Raffinerie in La Oroya ist der einzige Arbeitgeber der Stadt. Dort arbeiten 3000 Menschen die mit ihren Familien mehr als 50% der Bevölkerung La Oroyas ausmachen. Aufgrund der Forderungen des Staates zur Umsetzung der Umweltstandards (die im Vergleich zu europäischen Standards ein schlechter Witz sind!) und der 4. (!) Weigerung des Unternehmens diese zu erfüllen, hat der Staat ernst gemacht und schloss die Hütte vor 10 Monaten bis zur Erfüllung der Auflagen. Schon die Ankündigung der Schließung der Raffinerie löste schwere Proteste in der Bevölkerung aus, bei denen im Juli 2009 ein Polizist getötet wurde. Eigentlich sollte die Hütte Ende April 2010 wieder eröffnet werden, da Doe Run aber immer noch nicht alle Auflagen erfüllt hat, verschiebt sich die Arbeitsaufnahme weiterhin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oiqKtfFdI/AAAAAAAAB_Q/LVwuSdijfD4/s1600/CIMG5899.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 162px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oiqKtfFdI/AAAAAAAAB_Q/LVwuSdijfD4/s320/CIMG5899.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470222805219874258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Che und Doe Run!?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Just in der Woche als ich La Oroya besuchte, begannen auch die nun täglichen Demonstrationen der Raffineriearbeiter, die auf eine schnellst mögliche Freigabe der Anlage durch den Staat bestehen. Umweltauflagen hin oder her. Die Demotransparente mit dem Logo der Firma Doe Run wurden von Bildern von Che Guevara und des "peruanischen Marx" José Mariátegui ergänzt. Auf der Demonstration wurden Parolen wie "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;No queremos ONGs&lt;/span&gt;!" (Wir wollen keine NROs) oder "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ONGs fuera!&lt;/span&gt;" (NROs raus) skandiert. Die Frage der Demoordner wer ich sei und für wen ich arbeite, beantwortete ich natürlich gleich wahrheitswidrig mit "äh, deutsche Presse!". Mit dieser Tarnung kam ich dann auch an ein Interview mit dem Gewerkschaftsführer der Metalarbeiter von La Oroya.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ797hlTI/AAAAAAAAB-U/ZA4Kr0Rctmg/s1600/CIMG5857.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ797hlTI/AAAAAAAAB-U/ZA4Kr0Rctmg/s320/CIMG5857.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470203319817442610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;"Queremos trabajar"&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Wir wollen arbeiten)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die NROs mit ihrer übertriebenen Propaganda über die Umweltverschmutzung und die schlechten Auswirkungen der Raffinerie auf die Gesun&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;dheit sind Schuld an der Schließung der Hütte&lt;/span&gt;, antwortete Roiberto Guzman auf meine Frage, was sie denn gegen die NROs hätten. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Außerdem sind diese Organisationen alle von Ausländern gesteuert, welche die peruanische Wirtschaft schädigen wollen&lt;/span&gt;, ergänzte er. Ob er denn nicht an die Ergebnisse der Studien von den Universitäten glaube, fragte ich noch. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Na vielleicht ist da ja was dran&lt;/span&gt;, lenkte Guzman ein, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;aber letztlich sterben wir lieber an Vergiftung als an Hunger!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oSXKR8O_I/AAAAAAAAB-s/g45q9d1IJwA/s1600/CIMG5922.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oSXKR8O_I/AAAAAAAAB-s/g45q9d1IJwA/s320/CIMG5922.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470204886500785138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gewerkschaftsführer Guzman&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-1843640455924960962?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/1843640455924960962/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/blei-im-blut-1-akt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1843640455924960962'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1843640455924960962'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/blei-im-blut-1-akt.html' title='Blei im Blut, 1. Akt'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-oQ6rQaPGI/AAAAAAAAB98/hSPHp31Uf0I/s72-c/CIMG5810.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7241547789424510401</id><published>2010-05-10T18:49:00.000-07:00</published><updated>2010-05-10T18:54:25.075-07:00</updated><title type='text'>Lateinamerikanachrichten</title><content type='html'>In der aktuellen (Mai) Ausgabe der Lateinamerikanachrichten ist ein &lt;a href="http://www.lateinamerikanachrichten.de/index.php?/artikel/3835.html"&gt;Artikel von mir&lt;/a&gt; über La Pajuela und die lokalen Auswirkungen des transnationalen Bergbaus. Also ab zu eurem Kiosk des Vertrauens, kaufen und lesen!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-i4B8iO9-I/AAAAAAAAB90/VUn63r3E77A/s1600/LN.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 180px; height: 259px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-i4B8iO9-I/AAAAAAAAB90/VUn63r3E77A/s320/LN.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469824091010562018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7241547789424510401?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7241547789424510401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/lateinamerikanachrichten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7241547789424510401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7241547789424510401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/lateinamerikanachrichten.html' title='Lateinamerikanachrichten'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-i4B8iO9-I/AAAAAAAAB90/VUn63r3E77A/s72-c/LN.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-3263608579634794466</id><published>2010-05-10T14:39:00.000-07:00</published><updated>2010-05-11T08:55:58.724-07:00</updated><title type='text'>Spontane Sparaktion des BMZ</title><content type='html'>Ich habe mal wieder lange nichts von mir hören lassen, dabei war in den letzten Wochen einiges los. Ein Ausflug mit einem spanischen Filmemacher nach La Pajuela, eine Buchvorstellung der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Biblotecas Rurales de Cajamarca&lt;/span&gt; ("Bauernbibliothek"), die Vorabpremiere der Doku &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Operacion Diablo"&lt;/span&gt; und letzte Woche war ich in La Oroya und Cerro de Pasco unterwegs. La Oroya wird in einer Hitliste mit Tschernobyl genannt, wenn es darum geht, die Verschmutzung in dieser Stadt zu illustrieren und Cerro de Pasco zeichnet sich durch ein riesiges Loch an der Stelle aus, wo früher einmal die Altstadt war. Aber dazu dann mehr im nächsten Post!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-idcMieTEI/AAAAAAAAB9s/VpHa-IQO_GI/s1600/welthaus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 107px; height: 56px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-idcMieTEI/AAAAAAAAB9s/VpHa-IQO_GI/s320/welthaus.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469794855169182786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letzte Woche bekamen die derzeitigen Welthaus-Freiwilligen eine Eilmail der Organisation, dass aufgrund erhöhter Arbeitsleistung die bisher reibungslose Betreuung durch die und die schnelle Kommunikation mit der Zentrale in Bielefeld in nächster Zeit ein wenig stocken könnte. Der Grund dafür ist eine böse Überraschung die alle Entsendeorganisationen vom BMZ erhielten. Ohne vorherige Konsultation mit den planenden und ausführenden Organen von "weltwärts", nämlich den Entsendeorganisationen, beschloss das Ministerium eine empfindliche Budgetkürzung. Die Entsendeorganisationen traf diese Mitteilung völlig unerwartet und mitten in der Vorbereitungsphase des nächsten Freiwilligenjahrgangs auf den Einsatz. Entgegen der eigentlichen Haushaltplanung beschloss das BMZ nun das Budget von "weltwärts" noch im laufenden Jahr von 40 auf 29 Mill. € zu kürzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-iT1e23NMI/AAAAAAAAB9U/YlZMTUNnm54/s1600/ww-logo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 128px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-iT1e23NMI/AAAAAAAAB9U/YlZMTUNnm54/s320/ww-logo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469784294466991298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Schnellschuss trifft das BMZ gleich 3 tragende Akteure des "weltwärts"-Programmes ins Mark. Die Entsendeorganisationen, die davon ausgegangen sind, dass das zugesagte Budget für die ersten 3 Probejahre fix ist, müssen nun für die langfristig geplanten Projekte umdisponieren und einige vielleicht sogar ganz aufgeben. Zudem ist die Bewerbungsphase längst abgeschlossen, die Zusagen für die neuen Freiwilligen sind raus und die Vorbereitungsseminare laufen schon. Wenn die Entsendeorgas ihre Zusagen für alle bereits bestätigten Freiwilligenplätze halten wollen, müssen sie dies mit erheblichen finanziellen Vorleistungen tun. Das eine solche ungeplante finanzielle Belastung für zumeist spendenbasierte gemeinnützige Organisationen ein existenzieller Kraftakt ist, kann sich jeder vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-iT1JWxEsI/AAAAAAAAB9M/95djzEJEgI8/s1600/BMZ+logo.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-iUZ5bW6fI/AAAAAAAAB9c/jKsxIzZiHnk/s1600/BMZ+logo.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 219px; height: 99px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-iUZ5bW6fI/AAAAAAAAB9c/jKsxIzZiHnk/s320/BMZ+logo.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469784920074676722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zum anderen trifft es die Partnerorganisationen in den Partnerländern. Auch sie sind maßgeblich an der Planungsphase beteiligt und rechnen mit den zugesicherten Vorgaben. &lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;&lt;/style&gt;In einigen Projekten wurden ein eigens auf die Mitwirkung von Freiwilligen abgestimmtes Arbeitspaket entwickelt, bei dem die Arbeit des neuen Freiwilligen auf die des Vorherigen aufbaut. Diese laufenden Projekte sind ebenfalls gefährdet. Bei neuen Projektplätzen läuft die Vorbereitung dazu teilweise schon seit mehr als einem Jahr.  Letztlich darf auch der Imageverlust der deutschen Partner (BMZ und Organisationen) nicht außer Acht gelassen werden, wenn seit langem zugesagte und geplante Projekte auf einmal kurz vor deren Beginn abgeblasen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuletzt greift das Ministerium mit seiner Haurucksparaktion maßgeblich in die Lebensplanung hunderter junger Freiwilliger ein. Budgetkürzungen bedeuten wohl auch, dass vielen schon zugesagten Freiwilligen wieder abgesagt werden muss. Ein halbes Jahr Bewerbungs- und Vorbereitungszeit wären für umsonst und die Erwartungen und Zielsetzungen für das kommende Jahr zunichte gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-ibvkV6eYI/AAAAAAAAB9k/RruJ1L2xrfQ/s1600/niebel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 300px; height: 225px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-ibvkV6eYI/AAAAAAAAB9k/RruJ1L2xrfQ/s320/niebel.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5469792988953213314" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Entwicklungsminister Dirk Niebel, im Landserchic auf Weltreise (hier Vietnam, Quelle: PHOTOTHEK)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur, das es kommunikative Inkompetenz des BMZ ist, die zivilgesellschaftlichen Leistungsträger des staatlichen "weltwärts" Programmes ohne vorherige Konsultation vor vollendete Tatsachen zu stellen. Es ist auch eine politische Unart die langfristige Planung der Entsende- und Partnerorganisationen so zu torpedieren. Da "weltwärts" weder primäre wirtschaftliche Zielsetzungen verfolgt noch mit der &lt;a href="http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/1/iptc-hfk-20100401-19-24391722xml"&gt;Bundeswehr kooperiert&lt;/a&gt;, ist dem BMZ-Chef Dirk Niebel von der FDP die Bildungs-, Umwelt- und Menschenrechtsarbeit der "weltwärts" Freiwilligen wohl zu wirtschaftsfern und unmilitärisch, um weiterhin nach schon zugesagten Kriterien gefördert zu werden!?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-3263608579634794466?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/3263608579634794466/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/spontane-sparaktion-des-bmz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3263608579634794466'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3263608579634794466'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/05/spontane-sparaktion-des-bmz.html' title='Spontane Sparaktion des BMZ'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S-idcMieTEI/AAAAAAAAB9s/VpHa-IQO_GI/s72-c/welthaus.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-8724831226324051918</id><published>2010-04-06T15:59:00.000-07:00</published><updated>2010-04-08T10:48:15.946-07:00</updated><title type='text'>Reiseleiter</title><content type='html'>In den letzten Tagen habe ich mich als Reiseleiter für meinen Besuch aus Deutschland verdingt. Ich werde zu der Reise in den Süden Perus nichts ausführliches schreiben, denn das hatten Marcus (Atze) und Michael (Mason) auf ihrem &lt;a href="http://sumocousins.blogspot.com/"&gt;Sumoblog&lt;/a&gt; übernommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIqZOucpI/AAAAAAAAB7U/O2FZel-IZTA/s1600/CIMG5599.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIqZOucpI/AAAAAAAAB7U/O2FZel-IZTA/s320/CIMG5599.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457176004142199442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Siesta&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Doch bevor ich die beiden in Lima abholte, kam Lars, als viertes Mitglied der Erfurt-Reisegruppe, für einen Kurzbesuch nach Cajamarca. Die 3-Tage Stippvisite reizten wir mit einem Intensivprogramm reichlich aus. Am Samstag ging es in die Stadt, auf den Markt, an den touristischen Sehenswürdigkeiten vorbei und schließlich in die Kneipen der Stadt. Denn auch wenn Lars' Spanischkenntnisse überschaubar sind, so vertrete ich trotzdem die Ansicht, dass die Menschen, deren Geschichten und Verhaltensweisen die Kultur einer Stadt besser beschreiben als historische Gebäude. Und die Bars, Cafes, Gaststätten, Märkte und Feste eines Ortes sind nun mal die besten Plätze für diese Feldforschung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIqpDhCnI/AAAAAAAAB7c/E9gBR4ALKqg/s1600/CIMG5614.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIqpDhCnI/AAAAAAAAB7c/E9gBR4ALKqg/s320/CIMG5614.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457176008390150770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Cumbemayo&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIrDvXEvI/AAAAAAAAB7k/JykqLOsZN8Y/s1600/CIMG5619.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIrDvXEvI/AAAAAAAAB7k/JykqLOsZN8Y/s320/CIMG5619.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457176015553368818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Sonntag ging es dann in die ländliche Umgebung. 4h Fussmarsch von der Stadt entfernt liegt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cumbemayo&lt;/span&gt;, ein ausgeklügeltes vorinkaisches Wasserleitungssystem welches in einer bizarren Felsenlandschaft liegt. Nach den heftigen Regenfällen der letzten Wochen hatte Petrus, Pachamama oder wer auch immer sich für die meteorologischen Kapriolen verantwortlich zeichnet, ein Herz für Lars und belohnte seine Reisestrapazen mit dickstem Sonnenschein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIriri7BI/AAAAAAAAB7s/fzTOO_I_Tyg/s1600/CIMG5629.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIriri7BI/AAAAAAAAB7s/fzTOO_I_Tyg/s320/CIMG5629.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457176023858867218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lars über den Wolken&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Kike, aus dem Hause Blanco-Hauchcort, machte uns den Guide und führte uns trotz gesundheitlicher Schwächung und einiger Erinnerungslücken letztlich zielsicher nach &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cumbemayo&lt;/span&gt;. Dort wurden wir mit den festungsähnlichen Felsformationen und einem atemberaubenden wolkengefüllten Blick auf das Tal Cajamarcas visuell für die 5h Wanderung entlohnt. Außerdem hatten wir noch Glück, dass uns die Rückreise im Combie einer Großfamilie erheblich erleichtert wurde. Nach der Wanderung gönnten wir uns dann noch einen Ausflug in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Baños del Inca&lt;/span&gt;, wo wir uns die Strapazen mit heißem Thermalwasser vom Leib schrubbten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIr_tvWsI/AAAAAAAAB70/_YI0ZQ7lDqA/s1600/CIMG5636.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIr_tvWsI/AAAAAAAAB70/_YI0ZQ7lDqA/s320/CIMG5636.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457176031652698818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;präinka Wasserspeicher Cumbemayo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am Montag machten wir auf Lars seinen Wunsch einen kurzen Abstecher nach La Pajuela. Ein Besuch der Bauerngemeinde eignet sich prima, um einerseits jenseits der offiziellen Minenbesichtigung einen Überblick über die Goldmine Yanacocha zu bekommen und auf der anderen Seite deren soziale und ökologische Folgen zu betrachten. Der Ingenieur (der Verorgungstechnik) Lars zeigte sich dann auch (negativ) überrascht von dem Zustand der Rohrleitungen und den Sicherheitsmaßnahmen des Minenunternehmens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMWfFGFQI/AAAAAAAAB78/WIN3NkkAQ0c/s1600/CIMG5642.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMWfFGFQI/AAAAAAAAB78/WIN3NkkAQ0c/s320/CIMG5642.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457180060161545474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Reunion der Bauern an der Mauer&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Außerdem konnte er sich gleich einen Eindruck von der "sozialen Verantwortung" von Yanacocha holen, denn das Unternehmen hatte sich mal wieder etwas Neues einfallen lassen um die Bauern zu schikanieren. Kurze Zeit vor unserem Besuch hatte das Unternehmen eine Geröllmauer auf dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;camino real&lt;/span&gt; errichtet. Dieser Weg ist öffentliches Eigentum und die einzige Möglichkeit für die Bauern der Umgebung ihr Vieh auf die regionalen Märkte zu führen. Der Verkauf des Viehs ist die letzte verbliebene Einnahmequelle der Bauern von La Pajuela und angrenzender Bauerngemeinden. Mit der Mauer versucht Yanacocha den Bauern nun auch noch den letzten verbliebenen Rest an Lebensgrundlage zu rauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMWqsP-tI/AAAAAAAAB8E/ziLgtk1fUHk/s1600/CIMG5643.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMWqsP-tI/AAAAAAAAB8E/ziLgtk1fUHk/s320/CIMG5643.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457180063278562002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Geröllmauer auf dem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;camino real&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am selben Abend reisten wir noch via Bus nach Lima, um am Dienstag die anderen Jungs abzuholen. Da der Rest im Blog von Atze und Mason nachzulesen ist, stelle ich nur noch einige Impressionen vom ersten Teil der Reise ein, denn meine Kamera brauchte nach den Sandstürmen in der Wüste um Ica erst einmal eine Ruhephase. Nur eines sei noch angemerkt. Perú hat mich wieder einmal mit seiner Schönheit und seiner landschaftlichen Reichhaltigkeit mehr als überrascht und begeistert. Sowohl Paracas, als auch die Oase Huancachina und die "weiße Stadt" Arequipa mit dem Colca Canyon sind definitiv eine Reise wert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOTzk3xjI/AAAAAAAAB9E/2l8w972wJlw/s1600/CIMG5654.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOTzk3xjI/AAAAAAAAB9E/2l8w972wJlw/s320/CIMG5654.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457182213147182642" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alan Garcia im Präsidentenpalast in Lima&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOSiiKveI/AAAAAAAAB80/IJ-OpjhEQ_Y/s1600/CIMG5667.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOSiiKveI/AAAAAAAAB80/IJ-OpjhEQ_Y/s320/CIMG5667.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457182191392570850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMXAthnBI/AAAAAAAAB8M/i4jlnPDCa2w/s1600/CIMG5680.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMXAthnBI/AAAAAAAAB8M/i4jlnPDCa2w/s320/CIMG5680.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457180069189491730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wüstenküste bei Paracas&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMXlihXrI/AAAAAAAAB8U/UZM32xvFWc4/s1600/CIMG5735.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMXlihXrI/AAAAAAAAB8U/UZM32xvFWc4/s320/CIMG5735.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457180079075450546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Robbenkindergarten auf den &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Islas Ballestas&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOTCknoNI/AAAAAAAAB88/l1zn-k_DhFc/s1600/CIMG5769.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOTCknoNI/AAAAAAAAB88/l1zn-k_DhFc/s320/CIMG5769.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457182199992787154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wüstenschumi Luis vor seinem heißen Buggi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOSdLnf6I/AAAAAAAAB8s/CdlwrsNvOPE/s1600/CIMG5786.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOSdLnf6I/AAAAAAAAB8s/CdlwrsNvOPE/s320/CIMG5786.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457182189955809186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Oase Huancachina&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOR50EfTI/AAAAAAAAB8k/kag0nPcX5is/s1600/CIMG5775.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vOR50EfTI/AAAAAAAAB8k/kag0nPcX5is/s320/CIMG5775.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457182180461804850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;nee, das ist nicht die Sahara&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMYIE-CUI/AAAAAAAAB8c/0tfQrW8HrdI/s1600/CIMG5776.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vMYIE-CUI/AAAAAAAAB8c/0tfQrW8HrdI/s320/CIMG5776.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5457180088346741058" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Lords of the Boards&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-8724831226324051918?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/8724831226324051918/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/04/reisefuhrer.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/8724831226324051918'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/8724831226324051918'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/04/reisefuhrer.html' title='Reiseleiter'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S7vIqZOucpI/AAAAAAAAB7U/O2FZel-IZTA/s72-c/CIMG5599.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-6810993589752219690</id><published>2010-03-17T08:13:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T16:44:13.587-07:00</updated><title type='text'>Bergfest</title><content type='html'>Nach einiger Funkstille melde ich mich mal wieder mit einem kurzem Abriss der letzten Wochen zu Wort. Wie berichtet musste ich den Karneval in Cajamarca auf seinem Höhepunkt ohne mich weiter feiern lassen, da das Zwischenseminar meiner deutschen Entsendeorganisation Welthaus-Bielefeld in Lima angesagt war. Also stieg ich verkatert und wehmütig in den Bus nach Lima.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings war das Seminar nicht direkt in "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;La Horrible&lt;/span&gt;", sondern glücklicherweise 1h nördlich der Hauptstadt in "&lt;span style="font-style: italic;"&gt;La Union&lt;/span&gt;", einem privaten Beachclub. Die Eltern unseres (deutsch)peruanischen Tutors David Rolfes sind Mitglieder des Clubs und deshalb konnte das Seminar dort stattfinden. Der Club liegt etwas abgelegen in einer Bucht der typisch peruanischen Wüstenküste. Umgeben von riesigen Sanddünen hatte der Club selbst alles zu bieten. Tennis-, Volley- und Basketballplätze, Frotón- (peruanisches Squash)-wände, Vollpension, große Apartements, Swimmingpool und direkter Strandzugang. Dazu Temperaturen um die 30-35 Grad. Traumhaft!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6D_lvMd4NI/AAAAAAAABw4/qjXYI0b6MiM/s1600-h/CIMG5521.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6D_lvMd4NI/AAAAAAAABw4/qjXYI0b6MiM/s320/CIMG5521.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449636572907299026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Blick von der Apartement-Terrasse&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die 30 Freiwilligen vom Welthaus aus ganz Perú waren also schon auf eine entspannte Woche eingestellt und machten bei der Ankunft Pläne wie sie am Besten Sport, Strand und Party unter einen Hut kriegen können. Im Eifer hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn unsere Betreuer, das liebenswürdige Ehepaar Herman und Sigrid Herf, hatte die Woche programmatisch voll durchstrukturiert. Und so hieß es dann 8Uhr Frühstück und jeden Tag von 10 bis 22Uhr Seminar. Wir wussten nicht mehr, ob die Wahl des Ortes gut gemeint war oder ob sie uns mental foltern wollten. Denn schließlich blieben nur noch die Pausen um kurz in den Pool oder ins Meer zu springen. Sport ging vor dem Frühstück oder in der Mittagspause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6ELLBBK7GI/AAAAAAAABxI/lgKWFs8vX3E/s1600-h/CIMG5526.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6ELLBBK7GI/AAAAAAAABxI/lgKWFs8vX3E/s320/CIMG5526.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449649307974823010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sra. Lucy &amp;amp; ihre Kids, rechts daneben Ehepaar Herf&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die anfängliche Enttäuschung löste sich aber recht schnell in (warme) Luft auf, denn das Seminarprogramm war äußerst interessant. Neben Gastvorträgen eines Politikwissenschaftlers und einer sehr symphatischen, streitbaren und mutigen Sozialarbeiterin (+ Straßenkids) aus Lima drehte sich alles um den persönlichen Erfahrungsaustausch der Freiwilligen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6EImEVZlOI/AAAAAAAABxA/1W8rnTmEKsU/s1600-h/CIMG5524.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6EImEVZlOI/AAAAAAAABxA/1W8rnTmEKsU/s320/CIMG5524.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449646474186560738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Projektvorstellung&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Jede(r) stellte sein Projekt vor und erläuterte pro und contras, die anschließend ausführlich diskutiert wurden. Obwohl einige Enttäuschte dabei waren, fiel das allgemeine Fazit des ersten halben Jahres in den Projekten im Großen und Ganzen positiv aus. Hauptprobleme der Unzufriedenen waren durchweg Kommunikationsprobleme und Abstimmungsschwierigkeiten mit den Projektpartnern, unklare Aufgabenverteilung oder/und mangelnde Akzeptanz kreativer Eigeninitiative. Ich persönlich konnte aus dem Zwischenseminar viele Ideen und eine Menge Motivation für die zweite Halbzeit mitnehmen. Letztlich fiel auch der enge Zeitplan nicht so sehr ins Gewicht, schließlich blieb zw. 22 und 8Uhr auch noch Zeit für Pool und Fiesta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir es nach 5 gescheiterten Versuchen letztlich doch noch geschafft hatten einen Vertreter von Yanacocha für ein Interview vor die Kamera zu bekommen, konnten Valentin und ich letzte Woche auch endlich die Rohversion unserer Dokumentation über La Pajuela präsentieren. In den Büros von GRUFIDES stellten wir die Doku meinen KollegInnen und einigen Bauern aus La Pajuela vor. Die anschließende Diskussion war sehr konstruktiv und hilfreich für den weiteren "Feinschnitt". Die Bauern schienen glücklich, dass das nervige mit der Kamera herumfuchteln der beiden &lt;span style="font-style: italic;"&gt;gringitos&lt;/span&gt; doch einen Sinn hatte und wir nicht nur zum Meerschweinchen essen und &lt;span style="font-style: italic;"&gt;trago&lt;/span&gt; trinken im Dorf waren. Glücklich über die gelungene Vorstellung und wehmütig über Valentins Abschied aus Perú feierten wir schließlich beides noch gebührend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-6810993589752219690?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/6810993589752219690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/03/bergfest.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/6810993589752219690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/6810993589752219690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/03/bergfest.html' title='Bergfest'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S6D_lvMd4NI/AAAAAAAABw4/qjXYI0b6MiM/s72-c/CIMG5521.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2330176011814024214</id><published>2010-02-25T13:26:00.000-08:00</published><updated>2010-03-02T12:09:36.571-08:00</updated><title type='text'>El Carnaval tiene la culpa!</title><content type='html'>Ich weiß gar nicht genau wann das alles angefangen hatte. Schon als ich Ende Januar aus dem Urlaub wiederkam, trafen sich jeden Abend Percussion-Gruppen am Plaza, trommelten und sangen bis in die frühen Morgenstunden Karnevalslieder. Trotz eines während des Karnevales verhängten Versammlungs- und Alkoholverbotes am Plaza de Armas wurden es im Laufe der Wochen immer mehr Menschengruppen die sich allabendlich dort versammelten, tanzten und tranken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLYlRu0RI/AAAAAAAABvQ/A9buw_dzoHg/s1600-h/CIMG5497.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLYlRu0RI/AAAAAAAABvQ/A9buw_dzoHg/s320/CIMG5497.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442331191651782930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLD9juDQI/AAAAAAAABvI/Q5ppoJw_h-E/s1600-h/CIMG5498.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLD9juDQI/AAAAAAAABvI/Q5ppoJw_h-E/s320/CIMG5498.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442330837392428290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Als nicht unbedingt großer Freund des Karnevales schaute ich mir die ersten Wochen das täglich wiederkehrende Straßenfest aus der Distanz an. Am Mittwoch vor Rosenmontag wurde ich dann vom karnevalesken Sog erfasst und konnte mich aus diesem erst am Sonntag wieder freischwimmen. An diesem Tag war gleichzeitig der 155. Geburtstag Cajamarcas als eigenständige politische Einheit. Mit großem offiziellen Brimborium wurde am Plaza erst der Geburtstag gefeiert, aber nach dem Abfackeln der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;castillos&lt;/span&gt; (Holzkonstruktionen) und des Feuerwerks eroberten die Karnevalisten den Platz mit schnapsgeschwängerten Rhythmen wieder zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cKsITQLhI/AAAAAAAABvA/6buPiUO-o2I/s1600-h/CIMG5495.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cKsITQLhI/AAAAAAAABvA/6buPiUO-o2I/s320/CIMG5495.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442330427959291410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gefährlich am cajamarquinischen Karneval ist die Gruppendynamik. Herumstehen und gucken fällt schwer, wenn ständig ein Scout der Percussiongruppen auf Menschenfang ist. Denn die  stehen in scharfer Konkurrenz zueinander: Wer singt am lautesten, hat die besten Instrumente, die meisten Leute im Kreis? Wobei Frauen und Gringos scheinbar doppelt zählen. Am Haken der Scouts hängen als Köder dann auch Hohelieder auf die Schönheit der schon angeworbenen Frauen sowie der gruppeneigenen unerschöpflich vorhandenen Schnapsvorräte. Hat man angebissen und sich in den Kreis ziehen lassen, hängt man in einem Perpetuum mobile aus zirkulierenden Schnaps-, Bier- und Weinflaschen fest. In den Trinkpausen wird getrommelt, gesungen und getanzt bis der Arzt kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLvvPy3mI/AAAAAAAABvY/1WP-OroERiY/s1600-h/CIMG1936.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLvvPy3mI/AAAAAAAABvY/1WP-OroERiY/s320/CIMG1936.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442331589465005666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das während dieser Zeit Ausnahmezustand in der Stadt herrscht und das öffentliche Leben beinahe zum Erliegen kommt, ist angesichts des Traditionsschnapses zu Karneval kein Wunder. Der berühmt, berüchtigte &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caliendito&lt;/span&gt; wird an jeder Ecke in Literflaschen verscherbelt. Die Qualität des Gesöffs ist Glückssache, denn es wird in Heimproduktion hergestellt. Die Basis ist wohl hochprozentiger Schnaps mit Maracuja- oder Orangensaft, der immer warm (!) serviert und getrunken wird. Bei einem Pechgriff kann man den nächsten Tag im Bett mit dem Versuch zubringen, die Kirchenglocken im Kopf abzuschalten und sich die Zeit mit der Rekonstruktion des vorherigen Abends vertreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cMNF9ZemI/AAAAAAAABvg/02Z7SwWsKj8/s1600-h/CIMG2022.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cMNF9ZemI/AAAAAAAABvg/02Z7SwWsKj8/s320/CIMG2022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442332093778066018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ansonsten folgt der Karneval in Cajamarca einer strengen Choreografie. Am Freitag vor besagten Mittwoch wurde die Karnevalskönigin in einem klassischen Schönheitswettbewerb gekürt (1. Preis VW Golf). Am Mittwoch war Stadtgeburtstag. Am Donnerstag war ich &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caliendito-Opfer&lt;/span&gt;, am Freitag wurde die Wasserschlacht offiziell für eröffnet erklärt. An diesem Tag läuft sich's am Besten mit einem Regenmantel durch die Stadt. Denn unter jedem Balkon und in jedem Hauseingang droht die nasse Gefahr. Eimerweise oder im Egoshooterstil mit Wasserpistolen sind auch hier wieder vor allem Frauen und Gringos zum feuchten Abschuss freigegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4giarEM3qI/AAAAAAAABwY/G8s3kxkJh3M/s1600-h/bunt.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 128px; height: 96px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4giarEM3qI/AAAAAAAABwY/G8s3kxkJh3M/s320/bunt.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442637991309532834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag hielt Anarchie und Chaos Einzug in die Stadt. Früh wurde ich von den Gesängen und Trommeln der am Haus vorbeiziehenden Menschen geweckt. Als ich mein Zimmer, noch im Schlafanzug, verließ, wurde ich gleich mit 3 Wasserbomben abgewatscht. Vor dem Haus zogen Massen an bunten Leuten vorbei, denn der Karnevalsamstag ist traditionell Farbtag. Anstatt Wasser bespritzen sich die Menschen mit Farbe und dazu verwenden sie alles was bunt ist. Wandfarbe, Lacke, Sprühdosen, hauptsache es hinterläßt Spuren. Wie ein bunter Hund war kein geflügeltes Wort mehr, denn selbst die Straßenhunde waren grün, blau, rot kariert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cM_e-2P3I/AAAAAAAABvw/3RqkrEH8zgQ/s1600-h/Imagen+031.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cM_e-2P3I/AAAAAAAABvw/3RqkrEH8zgQ/s320/Imagen+031.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442332959488491378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cMpNt6IhI/AAAAAAAABvo/xa0mqhFU9tc/s1600-h/Imagen+015.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cMpNt6IhI/AAAAAAAABvo/xa0mqhFU9tc/s320/Imagen+015.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442332576896918034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein riesige Menschentraube zog durch die Stadt, hielt kurz für intensive Farbschlachten inne oder um sich von den Dächern und Balkonen ordentlich wässern zu lassen. Ziel des Trosses war der Plaza de Armas. Zwischendurch ließ ich mich dazu verleiten peruanischen Zeitungen und dem Fernsehen "Interviews" zu geben. Der &lt;a href="http://www.larepublica.pe/domingo/21/02/2010/desbande-cajamarquino"&gt;Artikel ist in der La Republica erschienen&lt;/a&gt;, ich hoffe die Videoaufnahmen sind wegen Unzumutbarkeit irgendwo im Archiv verschwunden! Ganz Cajamarca war eine riesige Halli-Galli-Party, nur die Polizei ist mal wieder negativ aufgefallen. Unterhalb des Plazas hatten sie die Zufahrtstraßen gesperrt (Tanz- und Trinkverbot aufm Plaza!) und als die Menschen feiernd vorbeizogen, blieb es eben nicht aus, dass ein wenig Farbe und Wasser auch die Uniformierten traf. Der Großteil reagierte gelassen, aber in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dos de Mayo&lt;/span&gt; war eine Einheit die wohl auch lieber gefeiert hätte und die deshalb ihren Frust mit Prügelorgien auf die Vorbeiziehenden kompensieren musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4hC3jXGtlI/AAAAAAAABww/XozQ7ZaPVhg/s1600-h/CIMG1954.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4hC3jXGtlI/AAAAAAAABww/XozQ7ZaPVhg/s320/CIMG1954.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442673671829632594" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die bunten Carnavaleros blieben allerdings gelassen, verspotteten die Bullen und tanzten einfach weiter. Zumal die ganze Aktion so was von dämlich war, denn in der nächsten Parallelstraße stand keine wildgewordene "Ordnungbrigade" und so bogen die Leute einfach dort ab, dann die nächste Straße noch einmal nach rechts und schon waren sie am Plaza. "Ganamos, siempre!" (Wir gewinnen, immer!), so ein Kommentar von einem der gerade noch eins mit dem Schlagstock überbekommen hatte und sich nun über die Dummheit der Polizei schlapp lachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cO516WbUI/AAAAAAAABv4/uLSRGUQVXqE/s1600-h/CIMG2013+2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cO516WbUI/AAAAAAAABv4/uLSRGUQVXqE/s320/CIMG2013+2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442335061587684674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4gis8gH5FI/AAAAAAAABwg/SQlaiq-Do7A/s1600-h/kost%C3%BCme.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4gis8gH5FI/AAAAAAAABwg/SQlaiq-Do7A/s320/kost%C3%BCme.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442638305227695186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Am Samstagabend gab es neben dem traditionellen Impromusikgruppen auch eine riesige Elektroopenairparty in der oberen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dos de Mayo. &lt;/span&gt;Die habe ich aber nicht mehr mitgenommen, da war ich schon ein wenig müde. Am Sonntag gab es den Kostümumzug der verschiedenen Stadtteile. Am Montag durften sich dann die Karnevalsköniginnen beim großen offiziellen Karnevalsumzug präsentieren. Der Dienstag soll recht ruhig gewesen sein, was bei dem Wochenendprogramm nicht verwundert und am (Ascher-)Mittwoch gab es wohl noch einmal eine große Abschiedsparty auf dem Plaza mit Wein, Gesang und Tanz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4gi3phhRMI/AAAAAAAABwo/zO4QdvM4Ahw/s1600-h/reya2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 96px; height: 128px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4gi3phhRMI/AAAAAAAABwo/zO4QdvM4Ahw/s320/reya2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5442638489111839938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da ich Sonntag nach Lima zum Zwischenseminar meiner deutschen Organisation "Welthaus-Bielefeld" musste, konnte ich mir nur erzählen lassen, was vom Rosenmontag bis zum Aschermittwoch passierte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2330176011814024214?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2330176011814024214/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/el-carnaval-tiene-la-culpa.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2330176011814024214'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2330176011814024214'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/el-carnaval-tiene-la-culpa.html' title='El Carnaval tiene la culpa!'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S4cLYlRu0RI/AAAAAAAABvQ/A9buw_dzoHg/s72-c/CIMG5497.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2459676674803237332</id><published>2010-02-09T19:36:00.000-08:00</published><updated>2010-02-09T20:42:36.800-08:00</updated><title type='text'>Nachtrag: Polizeigewalt in Pajuela</title><content type='html'>In seinem Aufsatz &lt;a href="http://www.yanacocha.com.pe/publicaciones/descar/pdf/VPHumanRightsGinoCostaExecutiveSummaryFinal.pdf"&gt;"Revisión integral de las políticas de Minera Yanacocha a la luz de los&lt;br /&gt;Principios Voluntarios de Seguridad y Derechos Humanos" &lt;/a&gt;(Comprehensive Review of Minera Yanacocha’s Policies Based on the Voluntary Principles of Security and Human Rights) behandelt Dr. Gino Costa (Rechtswissenschaftler, Universidad Católica Lima) unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Yanacocha und staatlichen Sicherheitsorganen und stellt fest:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Second, the Peruvian National Police which, in the framework of a cooperation agreement with the company, collaborates to protect its property, the well-being of its members and the residences of its high-ranking executives, in addition to escorting vehicles that transport goods and equipment. The police also guarantee the freedom of transit, above all on access roads leading to the mine, which are frequently blocked. The company has both a contingent of police officers from the Bureau of Special Operations (DIROES) that are stationed at the mining facilities and are rotated on a monthly basis, and a small mobile police station. The company pays the police officers a special bonus and makes a contribution to the institution as a result of these services."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet nichts anderes, als dass es keine Trennung zwischen dem Staatsdienst und dem privaten Sicherheitsdienst der peruanischen Polizei bei Yanacocha gibt, sondern, dass beide Dienste parallel nebeneinander herlaufen. Die Polizei bekommt für ihren Dienst in der Mine vom Unternehmen neben dem Staatsgehalt noch einen "speziellen Bonus". Neben den staatlichen Beamten beschäftigt Yanacocha außerdem drei weitere rein private Sicherheitsfirmen (Forzas).&lt;br /&gt;Nicht nur das die Polizei (wer sagt denn, dass neben der Polizei nicht auch Staatsanwälte, Richter und andere Beamte einen "speziellen Bonus" von Yanacocha beziehen?), wie erwähnt, in einen Interessenkonflikt kommt, die Doppelanstellung gefährdet außerdem die öffentliche Ordnung in Cajamarca, wie uns Alejandro Gálvez, der Gemeinderat und Unternehmensadministrator des Rathauses Cajamarca (!), in einem Interview Ende Dezember erläuterte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"En Cajamarca tenemos problemas de inseguridad ciudadana y los policías están en la mina, nosotros queremos que esos policías estén acá pero como la minera les da un dinero extra los manda par allá nosotros no tenemos suficientes policías para cuidar la ciudad y la policía no depende de la municipalidad depende del gobierno central no depende de nosotros, en otros países la policía depende del alcalde acá no depende del alcalde, que resulta acá pueden asaltar cerca de la ciudad pero hay policías que los derivan para que vayan al mina que es bueno que puedan ir cuando nos sobren policías no cuando nos falta como en base a algunos manejos la policía va para allá desatendiendo la ciudad."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;("In Cajamarca haben wir Probleme mit der Sicherheit, weil die Polizei in der Mine ist. Wir wollen das die Polizei in der Stadt bleibt, aber das Minenunternehmen gibt ihnen zusätzliches Geld und deswegen haben wir nicht genug Polizei, um die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten. Aber die Polizei untersteht nicht &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: rgb(255, 255, 255);font-family:georgia;font-size:100%;" title="la municipalidad depende del gobierno central no depende de nosotros, en otros países la policía depende del alcalde acá no depende del alcalde, que resulta acá pueden asaltar cerca de la ciudad pero hay policías que los derivan para que vayan al mina que es bueno que puedan"  &gt;der Stadt, sondern der Zentralregierung [in Lima A.d.A.]. Wir haben keine Befugnis, in anderen Ländern zum Beispiel untersteht sie der lokalen Regierung, hier nicht, was dazu führt, dass es in der Stadt Überfälle gibt, während die Polizei in der Mine arbeitet. Das wäre in Ordnung, wenn wir genug Beamte in der Stadt hätten, um die Sicherheit zu garantieren, aber nicht wenn aufgrund einiger Machenschaften die Polizei die Sicherheitsbedürfnisse der Stadt vernachlässigt.&lt;/span&gt;&lt;span style="background-color: rgb(255, 255, 255);font-family:georgia;font-size:100%;" title="ir cuando nos sobren policías no cuando nos falta como en base a algunos manejos la policía va para allá desatendiendo la ciudad."  &gt;")&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2459676674803237332?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2459676674803237332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/nachtrag-polizeigewalt-in-pajuela.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2459676674803237332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2459676674803237332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/nachtrag-polizeigewalt-in-pajuela.html' title='Nachtrag: Polizeigewalt in Pajuela'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-383009471800896128</id><published>2010-02-05T13:53:00.000-08:00</published><updated>2010-02-05T16:36:52.832-08:00</updated><title type='text'>Polizeigewalt in La Pajuela</title><content type='html'>Im Beitrag "Wasserproben: Übung und Ernstfall" habe ich mich noch gefragt, was eine Spezialeinheit der Polizei (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES - Division Nacional de Operaciones Especiales&lt;/span&gt;) schwerbewaffnet auf dem Gelände der Privatfirma Yanacocha zu suchen hat. Gestern wurde mir diese Frage leider durch die Einheit selbst und zum Leid einiger Bauern aus La Pajuela beantwortet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ytuFx9YEI/AAAAAAAABjw/u3qrqfwE1as/s1600-h/CIMG4317.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 230px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ytuFx9YEI/AAAAAAAABjw/u3qrqfwE1as/s320/CIMG4317.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434909857666654274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;DINOES&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;- Polizisten, Yanacochasecurity oder alles auf einmal? &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Als &lt;span&gt;Señor&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Felipe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;(einer der Bauern über die wir die Doku drehen) und sein Neffe Juan-Carlos&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;gestern früh einen ihrer Hirtenhunde überfahren auf der ausschließlich von Yanacocha-Transportern genutzten Straße fanden, riefen sie bei der Mine an und baten um ein Gespräch über eventuelle Ausgleichszahlungen. Kurz darauf erschienen auch einige Ingenieure von Yanacocha, aber nicht allein, sondern mit einer Einheit der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES&lt;/span&gt;. Diese ergriffen auch gleich das Wort und als sich die Bauern, auf ein Gespräch mit Yanacocha-Mitarbeitern bestehend, weigerten mit den Anghörigen der Spezialeinheit zu reden, eskalierte die Situation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yu3dqze7I/AAAAAAAABj4/yNGWtVUvsts/s1600-h/CIMG4085.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yu3dqze7I/AAAAAAAABj4/yNGWtVUvsts/s320/CIMG4085.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434911118209547186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Juan-Carlos verteilt &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tamales&lt;/span&gt; (Maisfladen) am &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Dia de Muertos&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Aus einer Gruppe von ca. 20 Polizisten schlugen 8 unvermittelt auf &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Señor&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Felipe und &lt;/span&gt;Juan-Carlos ein. Dabei benutzten sie Gewehrkolben und Schlagstöcke. Als die 15jährige Schwester von Juan-Carlos protestierte und ihrem Bruder zur Hilfe eilen wollte, wurde auch auf sie eingeschlagen. Nach Aussage der Bauern sahen die anwesenden Yanacocha Ingenieure dem Gewaltexzess tatenlos zu und filmten die Szene unberührt. Nachdem sie die beiden zusammengeschlagen hatten, verhaftete die Einheit die Bauern und fuhr sie nach Cajamarca aufs Revier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yxa3i8MsI/AAAAAAAABkA/P5oW1AmTpM8/s1600-h/CIMG5470b.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 166px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yxa3i8MsI/AAAAAAAABkA/P5oW1AmTpM8/s320/CIMG5470b.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434913925474562754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;einer der verdächtigen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES&lt;/span&gt; - Männer&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(mit AK-47 auf dem Schoß)&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;beim Verhör auf dem Polizeirevier&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Familie von Felipe und Juan-Carlos hatte unterdessen GRUFIDES informiert und zwei Rechtsanwältinnen der NGO warteten auf dem Revier, um den beiden Misshandelten Rechtsbeistand zu leisten. Nachdem ihnen die Geschichte von den Opfern und Zeugen geschildert worden war, bewegten sie die Bauern dazu die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES-Mitglieder&lt;/span&gt; wegen Körperverletzung anzuzeigen. Da sie 4 von den 8 uniformierten Schlägern eindeutig identifizieren konnten, fanden sie sich schließlich mit 4 ihrer Peiniger im selben Verhörzimmer wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yyb6K8_wI/AAAAAAAABkI/N9-kR9WiqQg/s1600-h/CIMG5467.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yyb6K8_wI/AAAAAAAABkI/N9-kR9WiqQg/s320/CIMG5467.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434915042870755074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Juan-Carlos nach der Spezialbehandlung durch die Spezialeinheit&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Valentin und ich waren mittlerweile auch vor Ort und konnten nicht glauben was wir sahen und hörten. Der sichtlich eingeschüchterte Juan-Carlos, der kaum noch aufrecht stehen und nur mit Stütze laufen konnte, musste im selben Zimmer seine Zeugenaussage abgeben wie die Schläger die ihn so zugerichtet hatten. Diese waren noch immer mit ihren AK-47 bewaffnet und grinsten selbstgefällig. Überraschend für uns war auch, dass die 4 Rechtsanwälte, welche die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES&lt;/span&gt;-Polizisten vertreten, auf der Gehaltsliste &lt;span&gt;von Yanacocha stehen. Denn zum Zeitpunkt des Geschehens war die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES&lt;/span&gt;-Einheit zwar in ihre staatlichen Dienstuniformen gekleidet, arbeitete aber im Dienste der Privatfirma Yanacocha. Umso erstaunlicher waren die Rechtfertigungen der Männer der Spezialeinheit für ihren Gewaltausbruch. Angeblich hätten die Bauern gegen die Einhaltung der öffentlichen Ruhe verstossen, was verwundert, denn Felipe und Juan Carlos wurden auf ihrem eigenen Privatbesitz verprügelt. Der andere Grund war ihr vermeintlicher Widerstand gegen die Staatsgewalt, was seltsam erscheint, da die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;DINOES&lt;/span&gt; Einheit während des Vorfalls ja als private Sicherheitstruppe für Yanacocha arbeitete! Selbst die Vertreterin des Gerichts blickte nicht mehr durch und musste einige Male nachfragen, ob sie nun gegen Polizisten im Staatsdienst oder die private Security von Yanacocha ermittelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yy_ZaNlHI/AAAAAAAABkQ/utB4d5U-_hs/s1600-h/CIMG5464.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2yy_ZaNlHI/AAAAAAAABkQ/utB4d5U-_hs/s320/CIMG5464.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5434915652551677042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;sein Rücken von Schlägen gezeichnet&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;Diese Verwirrung wird durch eine Regelung für peruanische Staatsbedienstete ermöglicht (auch für die unter Waffen), da diese in ihrer Freizeit auch für Privatfirmen arbeiten können. Allerdings ist es für einen Außenstehenden nicht zu erkennen, ob der uniformierte Polizist mit dem er gerade spricht im Dienste des Staates (also idealistisch betrachtet im Dienste des Bürgers) steht oder ob der Polizist die Sicherheitsinteressen eines Privatunternehmens vertritt.&lt;br /&gt;Zudem geraten die Polizisten oder Soldaten in Doppelanstellung in einen schwer auflösbaren Interessenkonflikt. Arbeiten sie beispielsweise bei einer genehmigten minenkritischen Demonstration für den Staat und haben rechtlich gesehen eine objektive Ordnungsfunktion oder vertreten sie die subjektiven Interessen eines Minenunternehmens, welchem zur Vermeidung eines Negativimages wohl eher an einer Auflösung oder gar Eskalation (und damit Kriminalisierung) einer solchen Demonstration gelegen ist? Sind meine Gedankenspiele über die  Rechtsgleichheit gesellschaftlicher Akteure (bsp. Zivilgesellschaft, Unternehmen) bei einem objektiven Staat mit Wächterfunktion überhaupt relevant oder sind in kapitalistischen Ländern die Interessen des Staates und der Unternehmen auf Kosten der Rechte der Zivilgesellschaft längst deckungsgleich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, was wohl letztlich dabei herauskommen wird, wenn zwei verprügelte Bauern versuchen ihre Rechte gegen 4 Personen einzufordern die gleichzeitig für den Staat und das größte Unternehmen der Region arbeiten, kann sich wohl jeder selbst ausmalen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-383009471800896128?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/383009471800896128/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/im-beitrag-wasserproben-ubungen-und.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/383009471800896128'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/383009471800896128'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/im-beitrag-wasserproben-ubungen-und.html' title='Polizeigewalt in La Pajuela'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ytuFx9YEI/AAAAAAAABjw/u3qrqfwE1as/s72-c/CIMG4317.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-5178829671577736828</id><published>2010-02-02T13:35:00.000-08:00</published><updated>2010-02-04T06:54:20.062-08:00</updated><title type='text'>Exkurs: Neoliberale Mordsgeschäfte</title><content type='html'>In Guatemala ist am 11. Januar diesen Jahres wieder eine Aktivistin der Widerstandsfront zur Verteidigung der Naturressourcen und der Rechte der Bevölkerung FRENA (Frente de Resistencia en Defensa de los Recursos Naturales y Derechos de los Pueblos) und der Bauernorganisation CUC ermordet worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 26-jährige Evelinda Ramírez Reyes wurde wie zuvor ihr Kollege &lt;a href="http://ituc-csi.org/guatemala-another-trade-union.html?lang=de"&gt;Victor Galvéz&lt;/a&gt; von Unbekannten in ihrem Auto erschossen. Auffällig ist (wie auch bei Galvéz), dass bei diesem Überfall nichts gestohlen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibgk9djQI/AAAAAAAABfs/0PLje9DqTk8/s1600-h/Beerdigung_Isidro_Llanos.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 260px; height: 186px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibgk9djQI/AAAAAAAABfs/0PLje9DqTk8/s320/Beerdigung_Isidro_Llanos.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433763934402088194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Beerdigung von Isidro Llanos (Quelle: GRUFIDES)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie auch die bereits in diesem Blog erwähnten cajamarquinischen  Aktivisten Isidro Llanos und Edmundo Becerro Cotrina, welche im Jahr 2006 von Auftragsmördern erschossen worden sowie die von Polizei und Sicherheitskräften im November 2009 getöteten Demonstranten in Huancabamba/Piura ( &lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vicente Robledo Ramírez, 55, Vater von 8 Kindern und Castulo Correa Huayama, 36) stehen alle diese Hinrichtungen im Zusammenhang mit dem kritischen Engagement der Ermordeten gegen die Methoden transnationaler Unternehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ib81r8iLI/AAAAAAAABf8/o6jt6PZIa_Y/s1600-h/Edmundo_Cotrina.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 189px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ib81r8iLI/AAAAAAAABf8/o6jt6PZIa_Y/s320/Edmundo_Cotrina.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433764419928361138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Edmundo Becerro Cotrina (Quelle: GRUFIDES)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Als Anführer der Nichtregierungsorganisation FRENA kritisierten Reyes und Galvéz den spanischen Stromanbieter DEOCSA-Unión FENOSA, der seine Marktmacht in Guatemala für überhöhte Tarife bei niedriger Qualität der Stromversorgung missbraucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Llanos und Cotrina waren führende Köpfe der organisierten Bauern im Widerstand gegen die Unternehmenspolitik transnationaler Bergbauunternehmen wie das us-amerikanische Yanacocha und das britische Farrell-Cooper-Mining in Cajamarca.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibbGYlVzI/AAAAAAAABfk/o_LoeFJChdM/s1600-h/Waffenlager_Yanacocha.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 213px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibbGYlVzI/AAAAAAAABfk/o_LoeFJChdM/s320/Waffenlager_Yanacocha.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433763840294999858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Waffenlager der privaten Sicherheitsfirma von Yanacocha (Quelle: GRUFIDES)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Die Bauern Ramiréz und Huayama demonstrierten gegen die Methoden der chinesisch-britischen Mine Río Blanco in Piura.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibmIWb53I/AAAAAAAABf0/ENBCt9BmkLE/s1600-h/Castulo_Correa_Huayama.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 286px; height: 215px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibmIWb53I/AAAAAAAABf0/ENBCt9BmkLE/s320/Castulo_Correa_Huayama.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433764029801424754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Castulo Correa Huayama&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-size:85%;"&gt;Huancabamba/Piura&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(&lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2244-peru-violence-targets-anti-mining-activists"&gt;Quelle: upsidedownworld.org&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Leider ließe sich die Liste der ermordeten zivilgesellschaftlichen Aktivist(inn)en in Lateinamerika, welche die Methoden und Folgen transnationaler Unternehmenspolitik kritisieren, endlos fortsetzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibBoWZBbI/AAAAAAAABfE/7x8DJiWj9KU/s1600-h/dora_alicia_sorto.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 112px; height: 115px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibBoWZBbI/AAAAAAAABfE/7x8DJiWj9KU/s320/dora_alicia_sorto.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433763402736010674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dora Alicia Sorto (Quelle: &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/"&gt;upsidedownworld.org&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ijFUHcR4I/AAAAAAAABgM/MRFnyMwyf_c/s1600-h/marcelo-rivera.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 174px; height: 181px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ijFUHcR4I/AAAAAAAABgM/MRFnyMwyf_c/s320/marcelo-rivera.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433772262117099394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Marcelo Rivera&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: upsidedownworld.org)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;(z.B. um die 2009 &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/news-briefs-archives-68/2343-el-salvador-activists-link-mining-company-to-recent-murders"&gt;ermordeten &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/news-briefs-archives-68/2343-el-salvador-activists-link-mining-company-to-recent-murders"&gt;Marcelo Rivera, 37, Dora Alicia Sorto, 32, und Ramiro Rivera&lt;/a&gt;, drei führende Aktivist(inn)en aus El Salvador, welche gegen die kanadische Goldmine Pacific Rim Mining Corp opponierten)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ietdi1BmI/AAAAAAAABgE/Luwrw4mdlCQ/s1600-h/Ramiro_Rivero.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 221px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ietdi1BmI/AAAAAAAABgE/Luwrw4mdlCQ/s320/Ramiro_Rivero.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433767454284514914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ramiro Rivera&lt;/span&gt; &lt;a href="http://www.elciudadano.cl/2009/12/24/asesinaron-a-ramiro-rivera-activista-anti-mineria-de-el-salvador/"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: elciudadano.cl)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Mehr Namen von Ermordeten brauche ich hier allerdings nicht zu nennen, damit auffällt, dass es einen offensichtlichen Zusammenhang zwischen Morden an zivilgesellschaftlichen Aktivist(inn)en und dem wirtschaftlichen Engagement (zumeist westlicher) transnationaler Unternehmen in deren Ländern gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibPsoNIwI/AAAAAAAABfU/w1x3ror9qH0/s1600-h/Massaker_Bagua.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibPsoNIwI/AAAAAAAABfU/w1x3ror9qH0/s320/Massaker_Bagua.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433763644402639618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Massaker in Bagua (Quelle: upsidedownworld.org)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Natürlich lässt sich dieser Zusammenhang juristisch nur sehr schwer nachweisen, da die strukturellen Bedingungen in vielen lateinamerikanischen Ländern (v.a. jenen, in denen die westliche Freihandelsdoktrin vorbehaltlos politisch adaptiert wird, wie Kolumbien, Guatemala, El Salvador, Peru, Honduras) so gelagert sind, dass eine strafrechtliche Verfolgung der Mörder entweder im Sande verläuft oder erst gar nicht in Betracht gezogen wird. In Guatemala bleiben beispielsweise 98% aller Verbrechen unaufgeklärt. Ein weiterer Grund ist, dass die politisch motivierten Morde in diesen Ländern oftmals mit den offiziellen Sicherheitskräften in Verbindung stehen. Beziehungsweise sich der Staat zum fügsamen und skrupellosen Vollstrecker der Interessen transnationaler Unternehmen macht wie die Beispiele in Piura oder auch das &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/1896-massacre-in-peru-photo-essay-and-dispatch-on-the-bloody-conflict"&gt;Massaker an Indigenen in der peruanischen Amazonasstadt Bagua&lt;/a&gt; im Juni 2009 zeigen. In Bagua wurde eine friedliche Demonstration gegen die wirtschaftliche Ausbeutung des Regenwaldes von einer Spezialeinheit der Polizei zusammengeschossen. Insgesamt starben 47 Menschen und 153 wurden verletzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibU2rgXHI/AAAAAAAABfc/uOEaJJlzUvs/s1600-h/Massaker_Bagua2.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 200px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibU2rgXHI/AAAAAAAABfc/uOEaJJlzUvs/s320/Massaker_Bagua2.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433763733000182898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Massaker in Bagua (Quelle: upsidedownworld.org)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nun scheint es, dass sich westliche Unternehmen im Rahmen der wirtschaftlichen Globalisierung und ihres ökonomischen Engagements in Entwicklungsländern den rechtlichen Standards die in ihren Herkunftsländern gelten, entbunden fühlen und sich stattdessen die schwachen rechtstaatlichen Institutionen und die Korruption in den Entwicklungsländern zu Nutzen machen. Denn während die Unternehmen ihre Macht, ihr Geld und ihren Einfluss nutzen, um möglichst optimale Investitionsbedingungen in diesen Ländern zu generieren, bleiben sie stumm und tatenlos, wenn es um die Aufklärung dieser Morde bzw. die Durchsetzung rechtsstaatlicher Standards geht. Aber vielleicht zählt die Schwächung der engagierten Zivilgesellschaft durch die Ermordung ihrer kritischsten Köpfe ebenfalls zur Optimierung der Investitionsbedingungen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Befürworter der aktuell vorherrschenden neoliberalen Form der wirtschaftlichen Globalisierung führen zu deren Verteidigung immer wieder das Argument ins Feld, dass der freie Markt keine gesellschaftlichen oder staatlichen Kontrollinstanzen benötige, da transnationale Unternehmen vernunftbasiert und gesellschaftlich verantwortlich handeln würden. Außerdem, so ein weiteres gebetsmühlenartig angeführtes Argument, seien Investitionen transnationaler Unternehmen  unabdingbar für die lokale und regionale Entwicklung in den so genannten Entwicklungsländern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Angesichts des großen gesellschaftlichen Widerstandes gegen die wirtschaftlichen Methoden und Bedingungen in dieses Ländern stellt sich natürlich die Frage was da schief läuft. Verkennen die Menschen in Peru, El Salvador, Guatemala und vielen anderen Ländern des globalen Südens die heeren Absichten der transnationalen Unternehmen der Länder des industrialisierten Nordens? Oder sind die Heilsversprechen der neoliberalen Globalisierung von Wachstum und Entwicklung nichts weiter als leere Worthülsen?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Misst man „Entwicklung“ an periodischen makroökonomischen Wachstumszahlen der Entwicklungsländer, dann hält die neoliberale Globalisierung durchaus was sie verspricht. Denn während die wirtschaftlichen Wachstumszahlen der Industrieländer in den roten Bereich gerutscht sind, halten sie sich in Peru, Guatemala und anderswo im Süden auf konstant hohem Niveau von 4-6%. Dem direkten Export von vergänglichen Primärrohstoffen (Gold, Silber, Kupfer, Kobalt, Öl, Gas etc.) in die Industrieländer sei Dank. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Misst man allerdings „Entwicklung“ an nachhaltigen Faktoren wie der Herausbildung und Stärkung rechtsstaatlicher Strukturen, dem Maß demokratischer Mitbestimmung der Menschen in den betroffenen Gebieten, den Aufbau einer breitgefächerten Bildungsinfrastruktur, Maßnahmen zur Erhaltung der Umwelt, der Sicherung der Nahrungssouveränität der lokalen/regionalen Bevölkerung und den Grad der Diversifizierung der regionalen Wirtschaftsstruktur (sprich den Aufbau verarbeitender, arbeitsintensiver und daher nachhaltiger Industrien), dann fällt die Erfolgsbilanz der neoliberalen Globalisierung sehr bescheiden aus.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Für das letztere, nachhaltige Entwicklungmodell setzten sich Evelinda, Victor, Isidro, Edmundo, Vicente, Castulo, Marcelo, Dora, Ramiro u.v.a. ein und bezahlten dafür mit ihrem Leben. &lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-5178829671577736828?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/5178829671577736828/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/exkurs-neoliberales-mordsgeschaft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/5178829671577736828'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/5178829671577736828'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/02/exkurs-neoliberales-mordsgeschaft.html' title='Exkurs: Neoliberale Mordsgeschäfte'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S2ibgk9djQI/AAAAAAAABfs/0PLje9DqTk8/s72-c/Beerdigung_Isidro_Llanos.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7670681617792639847</id><published>2010-01-25T12:46:00.000-08:00</published><updated>2010-01-28T10:33:53.632-08:00</updated><title type='text'>Reisebericht Südperu</title><content type='html'>Da wir unseren Reiseplan A über Bord geworfen hatten, der die unrealistische Zielsetzung hatte, uns nach Cusco und Titicaca noch die Salzwüste Uyuni in Bolivien und die Wasserfälle in Iguazu (Bras/Argent) zu geben und das alles in 3 Wochen, waren wir nun nach diesem Stressplan völlig befreit in unserer Zielsetzung. Ich holte Betty am 31.12. um 23.45Uhr vom Flughafen ab, wir köpften eine Flasche Champus und guckten den Peruanern beim traditionellen Verbrennen ihrer Silvesterpuppen zu. In diesem Jahr waren die beliebtesten "Opfer" wieder einmal der peruan. Präsident Alan García, nach der aktuellen &lt;a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/522348/index.do"&gt;chilenisch-peruanischen Spionageaffäre&lt;/a&gt;, aber auch die (nun) Ex-Präsidentin Chiles Michelle Bachelet und der mutmaßliche Spion Victor Ariza.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14Ib9UCLII/AAAAAAAABVE/cEMwr3_7L0g/s1600-h/CIMG4883.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14Ib9UCLII/AAAAAAAABVE/cEMwr3_7L0g/s320/CIMG4883.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430787477063478402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Burn, Alan, burn&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am nächsten Tag beschlossen wir dann eine Südperutour anzugehen, aber nicht direkt nach Cusco durchzustarten, damit Betty sich in Ruhe aklimatisieren konnte. Außerdem wollten wir nicht gleich mit einem 22h Ritt in den Urlaub starten. Die Idee war, uns über 3 Stationen langsam an Cusco ranzuschleichen. Weitere Überlegungen waren auch, uns nicht gleich ins Tourigewimmel zu stürzen und erst einmal Perú basico zu besichtigen. Die ersten Tage führten uns dann auch durch Huancavelica, die ärmste Region Perús, und die ehemalige Terroristenhochburg Ayacucho.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14LTpGdl7I/AAAAAAAABVM/egDT50UCdqc/s1600-h/CIMG4920.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14LTpGdl7I/AAAAAAAABVM/egDT50UCdqc/s320/CIMG4920.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430790632733775794" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Max und Moritz diese beiden, Sonntagsmarkt Huancayo&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die ersten beiden Städte waren daher zwar nicht die schönsten, hatten aber anderes zu bieten. In Huancayo gönnten wir uns bei bestem Wetter den großen und typisch peruanischen Sonntagsmarkt und deckten uns gleich mit allerlei Sachen für die Reise ein u.a. mit &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ludo&lt;/span&gt;, der hiesigen Version von "Mensch ärgere dich nicht". Von Huancayo nach Huancavelica wollten wir mit dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Tren Macho&lt;/span&gt; fahren. Uns spielte allerdings das Glück in die Hände, denn der Machozug legt momentan aufgrund einer Streckenerneuerung nur noch Montags um 6Uhr ab. Das war nicht unbedingt unsere favorisierte Reisezeit, aber wir hatten ja keine Wahl und außerdem gab es das Ticket aufgrund der Umstände umsonst. Also am nächsten morgen 5.45Uhr völlig verpennt am Bahnhof aufgeschlagen und da erfuhren wir auch wieso der Zug so heißt, denn er: "Fährt ab wann er will und kommt an wann er kann." Um 8Uhr trudelte der Zug dann ein und seltsamerweise passten alle Menschen aus der Warteschlange in die 3 Waggons ohne das jemand stehen musste. Glücklicherweise bekamen wir Plätze in der Nähe des Ausgangs zur Zugmaschine der uns mit Frischluft versorgte, denn die Gerüche im Zug waren im wahrsten Sinne atemberaubend. Im Schneckentempo schraubte sich der Zug dann die Anden hoch. Für die 128 Streckenkilometer zw. den beiden Städten, die durch 38 Tunnel und über 15 Brücken führen, brauchte die Bimmelbahn dann 9h. Wobei die halbstündige Mittagspause ohne Angabe von Gründen auf 2,5h ausgedehnt wurde. Allerdings entschädigte die traumhafte Landschaft uns für die Strapazen der Reise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14RQbovIJI/AAAAAAAABVU/XY9YrVAPuH0/s1600-h/CIMG4940.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14RQbovIJI/AAAAAAAABVU/XY9YrVAPuH0/s320/CIMG4940.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430797174649594002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Tren macho&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14RvEYpuOI/AAAAAAAABVc/kp9qYdG6OTo/s1600-h/CIMG4930.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14RvEYpuOI/AAAAAAAABVc/kp9qYdG6OTo/s320/CIMG4930.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430797700984060130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;im Bauch des Machos&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am Bahnhof von Huancavelica wurden wir von einer Blaskapelle in Empfang genommen. In der kleinen Stadt auf 3.670m war gerade Volksfest. Ansonsten gab es in der Stadt nicht viel Sehenswertes. In den Thermalbädern wollten wir uns zwar entspannen, aber wenn man die &lt;em&gt;Baños del Inca&lt;/em&gt; aus Cajamarca mit ihren 70 Grad heißen Wasser kennt, dann sind die 18 Grad kalten Quellen in Huancavelica eher abschreckend. Am nächsten Tag entdeckten wir allerdings die wunderschöne Umgebung der Stadt, die mit rauhen Felsformationen und wilden Schluchten beeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14U9gawFfI/AAAAAAAABVk/AA3K-5X4nH0/s1600-h/CIMG4964.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14U9gawFfI/AAAAAAAABVk/AA3K-5X4nH0/s320/CIMG4964.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430801247562110450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Empfangskomitee in Huancavelica&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14WB5210vI/AAAAAAAABV0/H9m7YHK5_3o/s1600-h/CIMG4979.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14WB5210vI/AAAAAAAABV0/H9m7YHK5_3o/s320/CIMG4979.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430802422621917938" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Landschaft um Huancavelica&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Betty war doch überrascht wann in Perú so die Tage beginnen, denn den Latinos wird ja öfter ein Laissez-faire Lebensstil nachgesagt. Aber die Menschen in Perú an sich sind recht arbeitssam und deswegen fangen die Tage auch früh an. Unser einziger Bus nach Ayacucho ging dann auch schon um 4Uhr früh. Der Bus von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Union Andina&lt;/span&gt; unterlief den üblichen Mindeststandard der Busse in Perú allerdings um einige Klassen und Betty nahm engen Kontakt zur einheimischen Bevölkerung auf. Zum Glück hatten wir reservierte Sitzplätze, denn der Bus füllte sich und wir dachten die müssten alle in den Falschen eingestiegen sein, denn nach körperlichen Maßstäben gab es eigentlich keinen Fußbreit Platz mehr. Aber wir lernten, einer geht immer noch rein. Ich saß am Fenster und hatte einen netten Vorsitzer, Betty allerdings saß am Gang und die &lt;em&gt;señora&lt;/em&gt; vor ihr kannte kein Erbarmen. So saß Betty schließlich mit der vorderen Sitzlehne 5cm vor der Nase, einem Mädchen auf ihrer Schulter schlafend und einer dicken campesina auf ihrem Arm sitzend 6h im Bus. Beim Aussteigen krabbelte auch noch ein Junge zwischen ihren Beinen hervor, den ich auf der ganzen Fahrt noch nicht gesehen hatte. Mit dem Bus zuckelten wir allerdings auf 4100m hoch und ganz nah vorbei an wunderschönen andinen Lagunen und schneebedeckten Bergzipfeln. Diese Sicht konnte ihr allerdings die Busreise auch nicht mehr wirklich versüssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14cNPxUH-I/AAAAAAAABV8/05NFlAUxJ4s/s1600-h/CIMG4993.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14cNPxUH-I/AAAAAAAABV8/05NFlAUxJ4s/s320/CIMG4993.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430809214552645602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14cqsC1e8I/AAAAAAAABWE/bSh-Bw8aQT4/s1600-h/CIMG4998.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14cqsC1e8I/AAAAAAAABWE/bSh-Bw8aQT4/s320/CIMG4998.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430809720358534082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Berghütte in der Andenkordillere&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Da wir einen Tag länger in Huancavelica verbrachten als geplant und wir nicht viel von Ayacucho erwartet hatten, hatten wir nur 5h Aufenthalt in dieser Stadt eingeplant. Das stellte sich als Fehler heraus, denn die peruanische Stadt, welche 15 Jahre lang am schwersten unter dem Terror (über 70.000 Tote) des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sendero Luminoso&lt;/span&gt; (Leuchtender Pfad) leiden musste, stellte sich als wahre urbane Perle heraus. Scheinbar prächtig erholt von der Leidensphase erstrahlt Ayacucho heute in neuem Glanze. Der Plaza de Armas, die mehr als 30 historischen Kirchen und die unzähligen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;patios&lt;/span&gt; (Innenhöfe) im Kolonialstil verleihen der Stadt ein sehr schönes Ambiente. Aber das Busticket war gekauft und so mussten wir alles im Schnelldurchgang besichtigen.&lt;br /&gt;Allerdings nahmen wir uns noch die Zeit für Betty's erste Fahrt in einem Mototaxi. Dafür hatten wir uns eine lange Straße mit ordentlich Steigung ausgesucht, es sollte schließlich etwas Besonderes werden. Nachdem die Taxistas allerdings einen Blick auf mich geworfen hatten, lehnten sie es ab uns mitzunehmen. Das Vertrauen in die Kraft ihrer eigenen Maschinen schien begrenzt. So holten wir uns Unterstützung bei einem Hilfspolizisten, der kraft seiner Autorität einen Taxista verdonnerte uns den Berg hochzufahren. Der war nicht begeistert, fügte sich aber. Der Motor heulte, der Auspuff schnarchte, wir hatten einige Male das Gefühl rückwärts zu rollen und unser armer Chauffeur musste sich den Spott seiner ihn überholenden Kollegen gefallen lassen. Aber schließlich kamen wir oben an. Wir jubelten und der Taxista schnaufte erleichtert. Wir entlohnten ihn mit ordentlich Trinkgeld und so waren alle zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14jkrfkmuI/AAAAAAAABWM/e-1btpQbYcE/s1600-h/CIMG5011.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14jkrfkmuI/AAAAAAAABWM/e-1btpQbYcE/s320/CIMG5011.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430817313712806626" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mototaxi Bergtour&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nun war ja die Idee den 22h Monsterritt von Lima nach Cusco über mehrere Etappen in kleinere Abschnitte zu gliedern. Allerdings machten wir die Rechnung ohne das unlogische peruanische Straßennetz. Denn obwohl wir uns auf halber Strecke Lima-Cusco befanden, betrug die Fahrtzeit von Ayacucho nach Cusco immer noch 19h. Nun ja, was solls, Betty hatte sich nach anfänglichen Problemen an die Höhe gewöhnt, von daher war wenigstens ein Ziel erfüllt. Also ab nach Cusco.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14l7IN5WNI/AAAAAAAABWU/kJB_OnEGHn0/s1600-h/CIMG5006.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14l7IN5WNI/AAAAAAAABWU/kJB_OnEGHn0/s320/CIMG5006.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430819898403674322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;peruanisches Reisen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Im Bus nach Cusco lernten wir Daniel kennen, einen peruanischen Lehrer der in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;selva&lt;/span&gt; (Regenwald) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;indigenas &lt;/span&gt;unterrichtet. Wir erzählten von unseren Plänen und er bot sich uns als kostenloser Reiseführer in Cusco an inkl. Alternativtripp zum Machu Picchu. Am ersten Tag besichtigten wir die Stadt und die oberhalb von Cusco gelegenen Inkaruinen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sacsayhuamán&lt;/span&gt;. Während Daniel Lebensmittel für den Trip nach Machu Picchu einkaufte, drehten wir noch eine Runde zu Pferd und ritten zum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Q'enko&lt;/span&gt;, einem Kultfelsen der Inkas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14p65BUvcI/AAAAAAAABWk/yKxRchj00XU/s1600-h/CIMG5064.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14p65BUvcI/AAAAAAAABWk/yKxRchj00XU/s320/CIMG5064.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430824292370922946" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Sacsayhuamán&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am Abend zogen wir durch die Kneipen dieser wunderschönen Stadt, wobei auffiel, dass Cusco im Vergleich zu den vorherigen Städten eine andere Welt ist. Die Innenstadt ist wie geleckt (es gab sogar Mülltrennungsabfallbehälter!), im Zentrum sieht man eigentlich nur Touris, es gibt Boutiquen und Restaurants wie in Paris oder London und die Preise sind teilweise unverschämt hoch.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14pX982lhI/AAAAAAAABWc/LMQLuVDWmII/s1600-h/CIMG5025.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14pX982lhI/AAAAAAAABWc/LMQLuVDWmII/s320/CIMG5025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430823692398925330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Plaza mit Kathedrale in Cusco&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Am nächsten früh um 6Uhr ging es dann auf einer 4h Fahrt nach Santa Teresa, welches auf der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;selva &lt;/span&gt;Seite von Cusco liegt. Eigentlich wollten wir dort bei einem Kumpel von Daniel übernachten, dessen Haus war aber aufgrund heftiger Regenfälle überschwemmt. Während wir mit einem Äffchen spielten, dass bei uns Schutz vor einer Rasselbande Mädels suchte oder uns beklauen wollte (Sonnenbrille, Kippenschachtel, Pfeffibüchse), wir waren uns da nicht so sicher, empfahl uns der Freund doch bei einer &lt;em&gt;señora&lt;/em&gt; im Nachbarort unterzukommen. Nach einer rasanten Fahrt an grünen Berghängen und an steilen Abhängen entlang kamen wir bei der &lt;em&gt;señora&lt;/em&gt; an und entschlossen uns nicht dort bleiben zu wollen, da ihr Haus eine Wellblechhütte ohne Wasser und mit undichtem Dach war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14t56YS2XI/AAAAAAAABW0/tLVsV76QI8U/s1600-h/CIMG5113.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14t56YS2XI/AAAAAAAABW0/tLVsV76QI8U/s320/CIM5113.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430828673602345330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Affenzirkus&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Also beschlossen wir gegen 17.30Uhr noch den 2h Weg nach &lt;span style="font-size:100%;"&gt;Machu Picchu Pueblo&lt;/span&gt; bzw. Agua Caliente in Angriff zu nehmen. Wir waren zwar müde, aber ich hatte eine Tüte Kokablätter dabei, die uns wach hielt. Also liefen wir auf den Bahnschienen der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;PerúRail&lt;/span&gt; der Nacht entgegen. Mit Koka und "Stand by me" auf den Lippen wanderten wir durch wunderschöne grüne Täler in die langsam der Abendnebel herab sank. Allerdings waren wir auch froh als wir unterwegs 3 Jungs aus dem Norden Hamburgs trafen, die mit einer Stirnlampe und einer 2l Flasche Rotwein ausgerüstet waren. Denn wir sind natürlich los wie die Friseure und Licht macht sich bei einer Nachtwanderung recht gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14wW48IYzI/AAAAAAAABW8/Kxp8lmocs5g/s1600-h/CIMG5129.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14wW48IYzI/AAAAAAAABW8/Kxp8lmocs5g/s320/CIMG5129.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430831370455245618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14wyfYA1pI/AAAAAAAABXE/pgi9H5Rfx6w/s1600-h/CIMG5133.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14wyfYA1pI/AAAAAAAABXE/pgi9H5Rfx6w/s320/CIMG5133.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430831844629206674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gegen halb 9 kamen wir nach strammen Marsch in Aqua Caliente, dem Einfallstor nach Machu Picchu, an und fanden auch direkt eine für diesen Tourihotspot sehr günstige &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Hospidaje&lt;/span&gt; (20sol/Pers). Am nächsten morgen um 6Uhr machten wir uns dann an den Aufstieg zur verborgenen Stadt. Gefühlte eine Million Natursteinstufen führten uns steil nach oben zur sagenumwobenen Inkastadt und in den Verschnaufpausen blieb uns der Atem angesichts der unbeschreiblich beeindruckenden Umgebung stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S140WdGXoHI/AAAAAAAABXM/_-kRt_R1Ei4/s1600-h/CIMG5153.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S140WdGXoHI/AAAAAAAABXM/_-kRt_R1Ei4/s320/CIMG5153.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430835761028505714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aufstieg nach Machu Picchu&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Oben angekommen stockte uns allerdings der Atem angesichts der Touristenmassen am Eingangsportal, die sich alle mit dem Bus haben hoch fahren lassen. Daniel der uns einen alternativen Trip versprochen hatte, der bis dahin vor allem durch Improvisationskunst und blindes Vertrauen in unseren "Guide" gekennzeichnet war, lotste uns auf geheimen Wegen an den Menschenmassen vorbei und plötzlich befanden wir uns an diesem mystischen Ort, Machu Picchu. Wir waren sprachlos angesichts dieses Anblickes!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S140wzqE2fI/AAAAAAAABXU/pPGjD6duUTY/s1600-h/CIMG5158.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S140wzqE2fI/AAAAAAAABXU/pPGjD6duUTY/s320/CIMG5158.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430836213760449010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn man den Aufstieg hinter sich hat und seinen Blick über die 1000m tiefen Täler und knapp 3000m hohen Bergspitzen schweifen lässt, stellt sich unweigerlich die Frage: "Wie haben die das gemacht??" Wie konnten Menschen mit den damals möglichen technischen Mitteln dieses logistische Meisterwerk vollbringen? Zumal im Hintergrund der Stadt noch der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Huayna Picchu&lt;/span&gt; in den Himmel ragt, auf dessen Spitze weitere Ruinen stehen. Die Mystik des Ortes verstärkt sich durch die wagen historischen Kenntnisse die es über Machu Picchu gibt. Wer lebte in der verborgenen Stadt? Welchen Zweck hatte sie? Und wann und weshalb wurde sie verlassen? Seit der Entdeckung Machu Picchus vor gerade einmal 102 Jahren sind all diese Fragen ungeklärt und die möglichen Antworten reine Spekulation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S141NZ9MriI/AAAAAAAABXc/XUKuY5_Gdc4/s1600-h/CIMG5157.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S141NZ9MriI/AAAAAAAABXc/XUKuY5_Gdc4/s320/CIMG5157.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430836705077538338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Indiana Jones lässt grüßen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Einen faden Beigeschmack hatte dieses beeindruckende Erlebnis allerdings, denn Agua Caliente ist eine böse Tourifalle. Die Preise sind immens, die Angestellten der Restaurants unfreundlich und man muss ständig auf der Hut sein nicht übers Ohr gehauen zu werden (Preise auf der Karte und Rechnung unbedingt vergleichen!). Durch Daniel hatten wir weniger Ärger, aber andere Backpacker wusstes erstaunliches zu berichten. Ein 2. Wermutstropfen war die Apartheidspolitik von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;PeruRail (&lt;/span&gt;da ein chilenisches Unternehmen von den Peruaner&lt;span style="font-style: italic;"&gt; ChileRail &lt;/span&gt;genannt&lt;span style="font-style: italic;"&gt;). &lt;/span&gt;Der Zug ist das einzige Transportmittel mit dem man Aqua Caliente verlassen kann und für Peruaner und Touristen gibt es strikt getrennte Waggons, so dass wir auch auf Nachfrage unsere Reise nicht zusammen mit Daniel beenden konnten.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag erholten wir uns von unserem Trip bei einem kleinen Spaziergang durch Cusco und Dienstag ging es dann nach Puno am Titicacasee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18srxh1ykI/AAAAAAAABXk/4CFJr33RIpU/s1600-h/CIMG5209.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18srxh1ykI/AAAAAAAABXk/4CFJr33RIpU/s320/CIMG5209.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431108806173379138" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pedaltaxi in Puno&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Außer einem kleinen Hafentrip mit der Fahrradrikscha hatte Puno nicht viel zu bieten und so sind wir nach dem Frühstück weiter nach Copacabana, einer kleinen Stadt auf der bolivianischen Seite des Titicacasees. Perú (70%) und Bolivien (30%) teilen sich den auf 3800m Höhe gelegenen See, der ca. 15x so groß wie der Bodensee ist. In Copacabana haben wir dann einen gucken lassen und sind ins &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Mirador&lt;/span&gt;, dem besten Hotel der Stadt, eingecheckt. Der traumhafte Seeblick vom Zimmer entschädigte uns für die 12€ pro Nacht die wir für das Zimmer zu löhnen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18uiG3gR2I/AAAAAAAABXs/dkQUX1H4628/s1600-h/CIMG5217.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18uiG3gR2I/AAAAAAAABXs/dkQUX1H4628/s320/CIMG5217.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431110839125952354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Mirador&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Copacabana ist mit seinen 3000 Einwohnern zwar nur ein kleines Städtchen, hat aber viel zu bieten. Neben dem recht sauberen Sand-Stein-Strand in der schönen Bucht, einer beeindruckenden Kathedrale und einem reichhaltigen und weitgezogenen Tagesmarkt, gibt es eine kleine Touristenstraße mit vielen schicken Bars. Leider haben die Peruaner kein richtiges Gespür für gemütliche, atmosphärische Kneipen, da können sie sich von den Bolivianern eine Scheibe abschneiten. Dafür schmeckt wiederum das bolivianische Bier wie extrem verdünntes peruanisches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18yNnyEs9I/AAAAAAAABX0/ND2xfWk9txs/s1600-h/CIMG5232.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18yNnyEs9I/AAAAAAAABX0/ND2xfWk9txs/s320/CIMG5232.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431114885230801874" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bucht von Copacabana&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Den ersten Tag erkundeten wir die Bucht von Copacabana, aßen in einer Hippieaussteigerkommune zu Mittag (Betty: "Das is ja wie Goa für Arme hier") und wurden auf dem Rückweg zum Hotel 40min lang von einem Rudel notgeiler Hunde verfolgt. Leider suchte die von einem wilden Haufen (10-12) Rüden auserkorene und verfolgte Hundedame ausgerechnet bei uns solidarischen Beistand und wich uns nicht von der Seite. Die anderen Köter daher auch nicht und sexuell unbefriedigte Hunde suggerieren durch ständiges Knurren und Bellen einen latent aggressiven Eindruck. Die 40min schienen aufgrund der permanenten Anspannung irgendwie sehr langsam zu vergehen und wir waren froh als wir wieder im Hotel waren. Arme Hundedame!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18zaozoN0I/AAAAAAAABX8/rL-W6L4aM_A/s1600-h/CIMG5247.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18zaozoN0I/AAAAAAAABX8/rL-W6L4aM_A/s320/CIMG5247.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431116208355686210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;arschkalter und nasser Boottrip&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag legte um 8 Uhr die Fähre zur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Isla del sol&lt;/span&gt; ab. Während in den peruanischen Anden der Regen in der Regenzeit (Okt-April) meist Punkt 17 Uhr einsetzt, schien in den bolivianischen Anden die tägliche Regenphase der frühe Morgen zu sein. Auf jeden Fall war die 2stündige Überfahrt zur Insel verdammt nasskalt, aber wir hielten tapfer an Oberdeck stand. Wie von Geisterhand brach die Wolkendecke bei der Isla del sol auf und die Insel empfing uns mit strahlend blauem Himmel. Der Name des Eilandes scheint nicht von ungefähr zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S181aG9s9JI/AAAAAAAABYE/q20vsDiBDdE/s1600-h/CIMG5263.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S181aG9s9JI/AAAAAAAABYE/q20vsDiBDdE/s320/CIMG5263.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431118398294389906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bucht und Strand auf der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Isla del sol&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Was uns dann auf der Nordseite der Insel erwartete war allerdings überraschend. In einer Bucht zelteten Backpacker am Strand und sprangen früh um 10Uhr in Bikini und Badehose herum, als befänden sie sich am Pazifikstrand. Durchgefroren von der Bootsfahrt und eingemummelt in 3fach Lagen Klamotten mit Wollmützen müssen wir wie Außerirdische ausgesehen haben. Die Sonne schien, das Wasser war blau und klar und so nutzten wir die Zeit am Strand, um uns aufzuwärmen. Später machten wir uns dann auf den Wanderweg zur Südseite der Insel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S183B3Wx14I/AAAAAAAABYM/l4uhrJf1jm0/s1600-h/CIMG5283.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S183B3Wx14I/AAAAAAAABYM/l4uhrJf1jm0/s320/CIMG5283.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431120180810995586" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wanderweg &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Isla del sol&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Insel diente schon zu Inkazeiten als Touristen- bzw. Wallfahrtsort, denn nach der Inkamythologie hat der Inkagott Inki seine beiden Kinder, die ersten Inkaherrscher, auf der Insel zur Erde gelassen. Irgendwie hatten wir einen leichten Inselpaziergang bei kühlen Temperaturen erwartet und waren auf die Realität nur mittelmäßig vorbereitet. Denn uns erwartete eine ordentliche Wanderung mit erheblichen Höhenunterschieden bei Temperaturen um die 25 Grad. Auf der Insel bestiegen wir auch (erzwungenermaßen) den höchsten Berg (4022m) der gesamten Reise. Wir also mit Damenhandtasche und tonnenweise Klamotten bepackt, die wir uns nach und nach schichtenweise vom Körper pellten, über Berg und Tal der Sonneninsel. Nach 4h strammer Wanderung mit unvergesslichen Bildern und Eindrücken im Kopf, aber schweißdurchtränkter Kleidung am Körper im Südhafen der Insel angekommen, erwischten wir gerade noch unser Boot zurück nach Copacabana. Dort fielen wir erschöpft zu Bett und in einen komatösen Schlaf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1858fZdyMI/AAAAAAAABYU/ms8oaOcr1ts/s1600-h/CIMG5314.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1858fZdyMI/AAAAAAAABYU/ms8oaOcr1ts/s320/CIMG5314.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431123387015350466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Copacabana &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag machten wir uns auf eine 36h Busfahrt von Copacabana direkt nach Nasca an der peruanischen Pazifikküste. Leider mussten wir aufgrund der verstreichenden Urlaubstage Arequipa links liegen lassen. In Nasca kamen wir früh um 6Uhr an und begaben uns auf direktem Wege zu einem der Anbieter der Flüge über die weltberühmten Nascalinien. Nach dem Frühstück ging es dann zum Flughafen und mit der 4sitzigen Cesna in die Luft. Nicht nur die Linien sind aus der Vogelperspektive sehenswert, sondern auch die vernarbte, rauhe Wüstenlandschaft, die so typisch für die Küste Perús ist. Etwas weiter südlich von Nasca liegt die trockenste Wüste der Welt (Atacama-Wüste).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18-zH0_NYI/AAAAAAAABYc/77U5sJRnIqw/s1600-h/CIMG5325.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S18-zH0_NYI/AAAAAAAABYc/77U5sJRnIqw/s320/CIMG5325.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431128723627652482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wüstenküste bei Nasca mit Panamericana&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Wie bei Machu Picchu ist nicht ganz klar wozu die Linien von Nasca dienten. Vermutlich wurden sie von der vorinkaischen Nasca-Kultur zu astrologischen Zwecken angelegt. Entstanden sind sie irgendwann zw. 800 v. Chr. und 200 n. Chr.. Dargestellt werden vor allem Tiere, aber auch eine Astronaut genannte menschenähnliche Figur ist dabei, die den Betrachtern zu Luft zuzuwinken scheint. Der kurvenreiche Flug ist nicht nur aufgrund der Nasca-Linien ein Abenteuer und dauert ungefähr 40min.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S19BhOH_j-I/AAAAAAAABYk/H3B9ctPOb0E/s1600-h/CIMG5359.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S19BhOH_j-I/AAAAAAAABYk/H3B9ctPOb0E/s320/CIMG5359.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431131714615218146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;links der "Baum" und rechts die "Hände"&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;an der Panamerikana&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S19CxFlopfI/AAAAAAAABYs/HuMlCs3Z20g/s1600-h/CIMG5334.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S19CxFlopfI/AAAAAAAABYs/HuMlCs3Z20g/s320/CIMG5334.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431133086713161202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Astronaut"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die drei hier gezeigten Figuren sind die kleineren Bilder und im Vergleich zur "Echse" und dem "Kondor" winzig. Nach dem Rundflug über die Nasca-Linien steuerten wir unser letztes Reiseziel, den Playa "Cerro Azul" an. Dort entspannten wir die letzten 4 Tage mit nichts tun, was nicht sehr schwer fiel, denn es gab einen Rundumwohlfühlservice. Die fliegenden Händler versorgten uns mit allem was man am Strand so braucht. Liegestühle und Sonnencreme, frisches Ceviche, kaltes Bier, Popcorn, Sandförmchen etc. Wir legten uns also gegen Mittag an den Strand und gingen auch erst wieder nach dem die Sonne sich mit einem theatralischen Farbenspektakel hinterm Horizont verabschiedet hatte. Zwischendurch tanzten wir noch mit den berühmten Cerro Azul Wellen, die schon von den Beach Boys in "Surfin'Safari" besungen wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S19G-UoHQ4I/AAAAAAAABY0/U9aUnnOL1_I/s1600-h/CIMG5418.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S19G-UoHQ4I/AAAAAAAABY0/U9aUnnOL1_I/s320/CIMG5418.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5431137712134898562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;Cerro Azul&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=FS7SUFz36lg&amp;amp;feature=PlayList&amp;amp;p=BEE4C32273F72DFD&amp;amp;playnext=1&amp;amp;playnext_from=PL&amp;amp;index=29"&gt;"Lets go surfin now, everybodys learning how, come on and safari with me ... They're anglin in laguna in cerro azul ...Its getting bigger every day, from hawaii to the shores of peru"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7670681617792639847?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7670681617792639847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/01/reisebericht-sudperu.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7670681617792639847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7670681617792639847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/01/reisebericht-sudperu.html' title='Reisebericht Südperu'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S14Ib9UCLII/AAAAAAAABVE/cEMwr3_7L0g/s72-c/CIMG4883.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7410378294996215768</id><published>2010-01-25T10:53:00.000-08:00</published><updated>2010-01-25T11:10:40.468-08:00</updated><title type='text'>Public Eye Award 2010</title><content type='html'>Auch dieses Jahr wird von den NGOs Greenpeace und Erklärung von Bern (EvB) wieder der Public Eye Award vergeben. Anlässlich zum World Economic Forum (WEF) im schweizer Nobelort Davos, wo alljährlich Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft informell zusammenfinden, um sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen und unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit in intimer Runde globale Wirtschaftspolitik zu organisieren, küren die beiden genannten Organisationen das sozio-ökologisch skrupeloseste Unternehmen weltweit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.publiceye.ch/de/vote/"&gt;And the nominees 2010 are&lt;/a&gt; ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gewinner des Public Eye Awards 2009 dürfte aufmerksamen Lesern dieses Blogs bekannt sein: die &lt;a href="http://www.publiceye.ch/de/hall-of-shame/newmont/"&gt;Newmont Mining Cooperation&lt;/a&gt; (Haupteigner Yanacocha) staubte letztes Jahr den nicht wirklich begehrten Preis ab.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7410378294996215768?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7410378294996215768/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/01/public-eye-award-2010.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7410378294996215768'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7410378294996215768'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/01/public-eye-award-2010.html' title='Public Eye Award 2010'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-3151606197842654420</id><published>2010-01-24T12:23:00.000-08:00</published><updated>2010-01-25T08:18:50.556-08:00</updated><title type='text'>Alles hat ein Ende ...</title><content type='html'>... auch die schönste Südperureise! Die war nämlich Schuld für das inhaltliche Blackout hier im Blog. Eigentlich wollte ich noch vor der Reise die Feiertage zusammenfassen, aber da überschlugen sich schon wieder die Ereignisse, ich kam nicht dazu und deswegen die lange Funkstille. Bevor ich im nächsten (hoffentlich zeitnahen) Eintrag die Reise schriftlich Revue passieren lasse, möchte ich noch kurz von Weihnachten berichten. Nicht mehr ganz taufrisch, aber in Deutschland verharrt wohl der weiße Winter und auch hier hängen die Girlanden noch in den Fenstern und die Weihnachtsbäume stehen sich weiterhin die Nadeln in den Bauch. Ein kleiner weihnachtlicher Flashback scheint wohl möglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zJuk9FiWI/AAAAAAAABUA/aPpqFcxFz8Y/s1600-h/CIMG4557.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zJuk9FiWI/AAAAAAAABUA/aPpqFcxFz8Y/s320/CIMG4557.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430437052733032802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Oh, du Fröhliche ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Aufgrund der Temperaturen und der ungewohnten Umgebung wollte sich bei mir keine richtige Weihnachtsstimmung einstellen. Es fehlten einfach der Duft von Lebkuchen, Glühwein, aber auch die Kälte, welche für mich diese Zeit ausmachen. Auch nicht anders als in Deutschland ging im Einkaufszentrum &lt;span style="font-style: italic;"&gt;El Quinte&lt;/span&gt; Weihnachten natürlich schon Anfang November los, sogar deutsche Weihnachtsklassiker wurden rauf und runter gedudelt, gruselig. Das offizielle Weihnachtgedöns der Stadt wurde natürlich, wie soll es auch anders sein, von Yanacocha gesponsert. Veranstaltungen, Schmuck und Krippe standen alle unter dem Logo der Mine. Schöne besinnliche Scheinheiligkeit. Valentin und ich waren vom Bürgermeister zur offiziellen Weihnachtsmesse eingeladen und wohnten dieser bei. Viel Liebe, Solidarität und Frieden wurde gepredigt und anschließend legte die First Lady der Stadt das Christkind in seine Krippenwiege am Plaza. Interessant an der Messe fand ich, dass auch regionale Tradition eingebunden war und der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ukuku&lt;/span&gt;, ein maskierter Santo (Heiliger), mit einer als Bauern verkleideten Rasselbande Kinder ordentlich Bambule in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Iglesia San Francisco&lt;/span&gt; machte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zJJQhdvBI/AAAAAAAABT4/-VLVKn0oo14/s1600-h/CIMG4679.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zJJQhdvBI/AAAAAAAABT4/-VLVKn0oo14/s320/CIMG4679.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430436411593309202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ukuku mischt die Kirche auf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Für Weihnachten im Hause Blanco-Hauchcorte trifft das Wort besinnlich dann tatsächlich zu. Da zu Heiligabend vor 2 Jahren die Großmutter der Familie verstorben ist, stand der Nachmittag ganz im Sinne des Gedenkens. Mittags waren wir in einer kleinen Kirche wo eine familiäre Totenmesse stattfand und anschließend ging es zum Besuch auf dem Friedhof der Stadt. Friedhofskultur finde ich immer ziemlich interessant und so war ich erstaunt über die schönen Häuser, welche in Cajamarca für die Verblichenen gebaut werden. Entweder gibt es große Einfamiliengruften oder noch größere 6etagige weiße Ruheblöcke von ca. 80m Länge und 12m Höhe, in denen jede(r) Verstorbene eine sargbreite Nische zugewiesen bekommt, welche individuell verziert werden kann. Anschließend zog der 30köpfige Trauertross in ein vegetarisches Restaurant, um gemeinsam zu speisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zD19DVA3I/AAAAAAAABTg/ktI16JiN86k/s1600-h/CIMG4717.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zD19DVA3I/AAAAAAAABTg/ktI16JiN86k/s320/CIMG4717.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430430582390981490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;vor der Weihnachtskrippe gibt's die Weihnachtsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am Abend bereitet jedes Familienmitglied traditionell eine Kleinigkeit für die Festtafel zu. Dabei herrschte ein ziemliches Chaos, da wir immerhin zu zehnt waren, die Küche nur begrenzt Platz bietet und jeder etwas vergessen hatte und nun von den anderen irgendeine Zutat brauchte. Nebenher wurde viel gesprochen, geholfen und genascht. Mein Beitrag waren selbst gemachte Schokopralinen (misslungen) und gefüllte Bratäpfel (sehr gelungen). Während die Köstlichkeiten im Ofen ihrer Fertigstellung entgegenbruzelten, versammelte sich die Familie um den Vater der die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorlas. Anschließend gab es einen regen interfamiliären Austausch über die jeweiligen persönlichen Gefühle die jede(r) mit Weihnachten verbindet und vor dem Essen, gegen 22 Uhr, wurde beschert. Dabei hatte jedes Familienmitglied einen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;amigo secreto&lt;/span&gt;, der vorher erwichtelt wurde und den es zu beschenken galt. Eigentlich war für das Geschenk eine preisliche Obergrenze festgelegt, die ich allerdings leicht überstiegen hatte. Denn ich beschenkte Cesar, dessen alten heißgeliebten Wok ich gleich in der 3. Woche meiner Anwesenheit völlig zerkratzt hatte. Um diese Schandtat wieder gut zu machen, gab es zum Fest einen neuen Wok. Ich war der geheime Freund von Andrea, der 7jährigen Enkelin, die mir einen aus einer Muschel springenden Wackelengel schenkte, der jetzt meinen Nachtschrank verziert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zDOKODhKI/AAAAAAAABTY/zWEUHSMMID4/s1600-h/CIMG4755.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zDOKODhKI/AAAAAAAABTY/zWEUHSMMID4/s320/CIMG4755.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430429898730865826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Familie Blanco-Hauchcorte&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;und Gast&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es dann den obligatorischen &lt;span style="font-style: italic;"&gt;pavo&lt;/span&gt; (Truthahn) zum Mittag und am 2. Feiertag war ein Weihnachtsspaziergang zu den nahe gelegenen Wasserfällen von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Yacanora &lt;/span&gt;&lt;span&gt;angesagt&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zK3VgknMI/AAAAAAAABUI/rS5cBdmki38/s1600-h/CIMG4788.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zK3VgknMI/AAAAAAAABUI/rS5cBdmki38/s320/CIMG4788.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430438302717353154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;catarata&lt;/span&gt; von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Yacanora&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Tage nach Weihnachten gaben dann noch einmal einen Pusch in Sachen Dokuprojekt. Wir waren 3 Tage hintereinander in die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;municipalidad&lt;/span&gt; (Rathaus) eingeladen und pirschten uns interviewtechnisch langsam an den Bürgermeister heran. Erst der Sekretär, dann der Chef für ländliche Entwicklung und am letzten Tag vor meiner Abreise sollte es nach unzähligen gescheiterten Versuchen schließlich auch mit dem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;alcalde&lt;/span&gt; klappen. Erst sah es gar nicht so aus, denn wir waren nur zu einer offiziellen Veranstaltung in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Jesus&lt;/span&gt; eingeladen. Aber der ehemalige Bürgermeister der kleinen Stadt hatte in der Nähe eine kleine Hacienda mit kleinem Zoo und Forellenfarm, auf die er uns noch einlud. Bei den Politikern floss dann das Bier in Strömen, es gab frisch zubereitetes Forellen-Ceviche (mein Bestes bisher in Peru) und der Bürgermeister von Cajamarca ließ es sich nicht nehmen uns persönlich sein Kokaspezialrezept zuzubereiten. Kokablätter mit Anisschnaps flambiert, sehr lecker. In dieser gelösten Atmosphäre konnten wir &lt;span style="font-size:100%;"&gt;dann endlich Marco Aurelio La Torre Sánchez überreden uns vor der Kamera ein Interview zu geben. Halleluja!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zGPyeNHcI/AAAAAAAABTo/uyIxUVBWW7Q/s1600-h/CIMG4845.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zGPyeNHcI/AAAAAAAABTo/uyIxUVBWW7Q/s320/CIMG4845.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5430433225250774466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;gute Mischung: Koka und Anisschnaps&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-3151606197842654420?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/3151606197842654420/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/01/alles-hat-ein-ende.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3151606197842654420'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3151606197842654420'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2010/01/alles-hat-ein-ende.html' title='Alles hat ein Ende ...'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/S1zJuk9FiWI/AAAAAAAABUA/aPpqFcxFz8Y/s72-c/CIMG4557.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2162120472003433186</id><published>2009-12-18T10:29:00.000-08:00</published><updated>2009-12-22T07:26:10.835-08:00</updated><title type='text'>Teil 1: Cajamarquinische Nächte ...</title><content type='html'>... sind lang. Und fangen auch nicht langsam an! Am Freitag wird am Besten mit einem Besuch in &lt;b style="font-family: georgia;"&gt;Aki's Bar&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt; steil in den Abend gestart. Das Aki's ist eine Studibar direkt gegenüber der Privatuni &lt;/span&gt;&lt;i style="font-family: georgia;"&gt;Las Peruanas. „&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:georgia;" &gt;Der frühe Vogel trinkt das Bier“ ist hier Motto. Da Studierende in Peru ebenso wenig anbrennen lassen wie in Deutschland hat die Bar Mo-Fr nur von 15-20 Uhr geöffnet. Länger brauch auch nicht, denn die ersten &lt;/span&gt;&lt;i style="font-family: georgia;"&gt;alumnos&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:georgia;" &gt; fallen direkt aus der Uni um 15Uhr ein, dass Bier ist meistens gegen 18 Uhr aus, dann gibt es nur noch &lt;/span&gt;&lt;i style="font-family: georgia;"&gt;jarras&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;font-family:georgia;" &gt; (1,5l) mit „&lt;/span&gt;&lt;i style="font-family: georgia; font-style: italic;"&gt;Caipiri&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;ña&lt;/span&gt;". Aki's Version von „&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Caipiriña"&lt;/span&gt; ist Wodka mit Sprite und Limone. Ab 17Uhr tanzt die ganze Bar Salsa und um 20Uhr ist der Spuk auch schon wieder vorbei. Einige nehmen das Aki's als Sprungbrett in den Abend, für andere ist der Abend dann auch schon vorbei. Am Fr geht es ab und zu mit Livemusik eine Stunde länger. Die Preise sind unschlagbar, die Flasche Bier (625ml) für 4, die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;jarra Caipiriña&lt;/span&gt; für 7 soles. Die Gäste sind zw. 19-27 Jahre, sehr aufgeschlossen und Gespräche über Gott und die Welt sind garantiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxViCLQv4tI/AAAAAAAABKE/QAgUC7KYbQA/s1600/CIMG4337.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxViCLQv4tI/AAAAAAAABKE/QAgUC7KYbQA/s320/CIMG4337.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410338316877816530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Livemucke im Aki's&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Nach dem Aki's ist eine Basis wichtig mit der der Magen arbeiten kann, sonst ist die Nacht schneller vorbei als gedacht. Also ab zum Plaza (15min zu Fuss) und ins &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Om Gris&lt;/span&gt;. Das liegt in der &lt;span style="font-style: italic;"&gt;San Martin &lt;/span&gt;500m oberhalb des Plaza. Im Om Gris gibt es die besten Pasta und Pizzen der Stadt, alles frisch zubereitet (Nudeln selbst gemacht!!), deswegen dauert es ein wenig länger. Die Wartezeit verkürzt dir Tito, Besitzer, Barmann und Koch in Personalunion, mit Geschichten über seinen 3jährigen illegalen Aufenthalt in Belgien oder über die gute alte Zeit in Cajamarca. Tito hat ein gut sortiertes Weinregal zu fairen Preisen (Flasche zw. 25-50 sol). Das Bierchen (0,33) gibt’s für 3,5 sol.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxbqGyJbhNI/AAAAAAAABKc/-YqL4bsOjZ0/s1600-h/CIMG4378.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxbqGyJbhNI/AAAAAAAABKc/-YqL4bsOjZ0/s320/CIMG4378.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410769404593669330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Tito im Om-Gris&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Wer einen Kaffee zur Verdauung braucht, kann 500m oberhalb des Om Gris in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;b&gt;Bella's Cafe&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt; (&lt;/span&gt;&lt;i&gt;Sil. Santisteban&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;) gehen. Dort gibt es in sehr schönem Ambiente den besten Kaffee (4-10sol) der Stadt, sogar in Variationen. Zum Kaffee gibt es ruhigen Elektro aus der Konserve und es kann auch Shisha geraucht werden. Das dürfte in Cajamarca einmalig sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sy-bj9TOfvI/AAAAAAAABSo/XQsohJuq0AM/s1600-h/bella%27scaf%C3%A9.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sy-bj9TOfvI/AAAAAAAABSo/XQsohJuq0AM/s320/bella%27scaf%C3%A9.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5417719918802927346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Atmosphäre im Bella's&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Nachdem der Magen wieder zurecht gerückt ist, geht es weiter ins &lt;a href="http://www.viamedius.com/destinos/sudamerica/Peru/Cajamarca/57224/La_Gruta_100"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;La&lt;/span&gt; &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.viamedius.com/destinos/sudamerica/Peru/Cajamarca/57224/La_Gruta_100"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;b&gt;Gruta 100&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;, ca. 800m die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Santisteban&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; runter gegenüber der Kirche &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Belen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;. Im Gruta wird viel Wert auf Atmosphäre gelegt. Im Innenhof sitzt es sich unter freien Himmel auf Strohballen sehr gut. In der Mitte lodert ein Lagerfeuer und als Klangtapete gibt es ruhige Livemucke. Es wird zwar seltener getanzt, dafür singen aber alle mit. Die Cocktails und der Wein sind etwas teurer, dass kleine Bier gibt es für 6sol.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p face="georgia" style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt;      &lt;p face="georgia" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sy-eXGQZBXI/AAAAAAAABSw/5l1cxo0_FC0/s1600-h/IMG_0171.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sy-eXGQZBXI/AAAAAAAABSw/5l1cxo0_FC0/s320/IMG_0171.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5417722996403537266" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Innenhof im Gruta 100&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;Da am Freitag in Cajamaraca traditionell Live-Abend ist, wird gegen Mitternacht entweder ins Waiqui oder ins Galeta gerockt. Das &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;b&gt;Waiqui&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; liegt gegenüber der UNC (Universidad Nacional) und dort spielt meistens eine Bigband die vom musikalischen Latino 1x1 bis zu den Klassikern der westlichen Rock'n'Roll (Stones, Doors, ACDC) alles ziemlich virtuos und verspielt covert. Das große Pils ist für 6sol zu haben. Die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;jarra Cuba-Libre&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; gibt’s für 15sol.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxVle48YNWI/AAAAAAAABKU/oCgEYy1P4mI/s1600/CIMG2210.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxVle48YNWI/AAAAAAAABKU/oCgEYy1P4mI/s320/CIMG2210.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410342108711630178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;Im &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;b&gt;Galeta&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Cruz de Piedra&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;) geht es ein wenig rockiger zu. Hier spielen an 3 Freitagen im Monat lokale Rockbands, die meistens eine Mischung aus Covern und eigenen Songs bringen. Die Bandbreite der Kapellen reicht von der Schmuserockcombo bis zum Crossover/Punkrockbrett. Jeden 3. Freitag im Monat ist im Galeta Elektro angesagt, meist mit mehreren Djs und verschiedenen Stilrichtungen. Das große &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;cerveza&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; kostet hier 5sol und die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;jarra Cuba-Libre&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; 12sol.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-family: georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxVjr5Dv3eI/AAAAAAAABKM/OfLEfpRP4-o/s1600/09.11._Moni_Paula_patricia_Luis.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxVjr5Dv3eI/AAAAAAAABKM/OfLEfpRP4-o/s320/09.11._Moni_Paula_patricia_Luis.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5410340133057584610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;deutsche und peruanische Suffköppe im Galeta&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;Gegen 1-2Uhr geht es dann ins &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;b&gt;Embrujo&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;Apurimac&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;) zum abzappeln. Mit 5-10sol Eintritt ist Mann dabei, Frau kommt (natürlich) umsonst rein. Das Embrujo ist im Vergleich zu anderen Diskotheken der Stadt angenehm klein, hat ein schönes Ambiente und das Publikum spiegelt alle Facetten Cajamarcas wider. Gespielt werden Latinoklassiker und -rock, aber auch westliche Hits (mit Schwerpunkt 80er). Die Getränkepreise sind für eine Disse echt moderat, denn bei 12 sol für die &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;jarra cerverza&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt; kann man nicht meckern.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;&lt;span style=""&gt;(Kurs: 4sol = 1€)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2162120472003433186?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2162120472003433186/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/12/teil-1-cajamarquinische-nachte.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2162120472003433186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2162120472003433186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/12/teil-1-cajamarquinische-nachte.html' title='Teil 1: Cajamarquinische Nächte ...'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SxViCLQv4tI/AAAAAAAABKE/QAgUC7KYbQA/s72-c/CIMG4337.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-8861025611651147645</id><published>2009-12-11T16:26:00.000-08:00</published><updated>2010-01-31T10:34:48.030-08:00</updated><title type='text'>Soziale Kämpfe und Traumstrände</title><content type='html'>Letzte Woche Freitag bin ich  für 6 Tage zu einem Spontantripp nach Ayabaca aufgebrochen. Ayabaca ist eine kleine Stadt nahe der equadorianischen Grenze und liegt in Piura einem von Cajamarca aus nördlich gelegenem Departement in Peru. Eigentlich wollte ich noch weiter nach Huancabamba reisen, dass ließ die Sicherheitslage aber nicht mehr zu. Aber von vorn ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfE4fJCnwI/AAAAAAAABRA/IlezyVRgNI0/s1600-h/CIMG4406.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfE4fJCnwI/AAAAAAAABRA/IlezyVRgNI0/s320/CIMG4406.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415513551647448834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;... vor kurzem war die us-amerikanische Doktorandin Amanda zu Studienzwecken in Cajamarca. Sie promoviert über das Thema Bergbau und soziale Konflikte, war zu Recherchezwecken in der Stadt und hatte ihr temporäres Studien HQ in den Büros von Grufides eingerichtet. Wir kamen ins Gespräch, haben ein wenig fachgesimpelt und uns über unsere Pläne ausgetauscht. Sie erzählte mir von einer ungewissen Recherchereise nach Piura und wir vereinbarten zusammen zu reisen, da seit einem &lt;a href="http://grufidesinfo.blogspot.com/2009/11/rechazan-propuesta-de-instalar-base.html"&gt;Überfall auf das Basislager der Mine Rio Blanco&lt;/a&gt; Anfang November die Situation in Huancabamba erheblich angespannt ist. Allerdings lag dieser Vorfall (bei dem es einen Toten gab und der bisher nicht aufgeklärt ist) schon wieder einige Wochen zurück und wir dachten die Situation hätte sich einigermaßen beruhigt. Ich bekam also ihren Anruf, dass sich spontan Interviewpartner gemeldet hätten, sie gerade Zeit hätte und Ende der Woche losführe. Ich also alle Termine und Nikolaus abgesagt, Ticket gekauft, in den Bus und los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfL0PLfiEI/AAAAAAAABSg/lOcyAsl77Xk/s1600-h/Route_Ayabaca.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 264px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfL0PLfiEI/AAAAAAAABSg/lOcyAsl77Xk/s320/Route_Ayabaca.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415521175224682562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;mit der Kirche ums Dorf 21h unterwegs&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ich war ein wenig überrascht vom zeitlichen Umfang der Busreise, denn auf der Karte sah es gar nicht soweit aus. Allerdings fährt der Bus aufgrund von fehlenden Direktverbindungen die 2700m von Cajamarca 7h an die Küste nach Chiclayo runter, von da 2h weiter nördlich in die nächste küstennahe Stadt Piura und von da gehts wieder 6h hoch in die Berge, denn Ayabaca liegt auch auf 2700m.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfFSK0iV6I/AAAAAAAABRI/8KXNmyG2-dc/s1600-h/CIMG4418.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfFSK0iV6I/AAAAAAAABRI/8KXNmyG2-dc/s320/CIMG4418.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415513992869336994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kirche auf dem Plaza de Armas in Ayabaca&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;In Ayabaca gelandet, empfing mich Amanda erst einmal mit der schlechten Nachricht, denn aus unserer Weiterreise nach Huancabamba wurde nichts, da die Polizei letzten Mittwoch bei einer Demonstration &lt;a href="http://grufidesinfo.blogspot.com/2009/12/dos-muertos-deja-enfrentamiento-entre.html"&gt;2 &lt;span style="font-style: italic;"&gt;campesinos&lt;/span&gt; (Castulo Correa Huayama [39], Vicente Romero Ramírez [52]) erschossen hatte. &lt;/a&gt;Die Situation war deswegen wieder ziemlich angespannt und wir entschlossen uns aus Sicherheitsgründen Huancabamba zu meiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfHbrhENGI/AAAAAAAABRw/r5jpt8m7FFE/s1600-h/CIMG4454.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfHbrhENGI/AAAAAAAABRw/r5jpt8m7FFE/s320/CIMG4454.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415516355288118370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Aqua sí, metal no"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Aber auch in Ayabaca gab es genug zu recherchieren, denn die Stadt liegt nördlich der Mine Rio Blanco (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zijin_Mining"&gt;Zijing Mining/ China&lt;/a&gt;) und hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie Huancabamba, welches südlich der Mine liegt. Allerdings ist es in Ayabaca vergleichsweise ruhig und die &lt;a href="http://upsidedownworld.org/main/peru-archives-76/2244-peru-violence-targets-anti-mining-activists"&gt;sozialen Konflikte&lt;/a&gt; in Verbindung mit dem Bergbau haben nicht so ein hohes Eskalationspotenzial wie in Huancabamba. Den Grund dafür erklärten uns die Aktivisten verschiedener lokaler Organisationen (Rondas Campesina, Umweltschutzorganisationen, Jugendgruppen, Kirche, Frauenverband etc.) in den Interviews. Sie sind der Überzeugung, dass die Organisation und der Zusammenhalt der sozialen Bewegung in Ayabaca wesentlich gefestigter ist als in anderen Bergbaugebieten. Bei einer basisdemokratisch organisierten Bürgerbefragung 2007 sprachen sich zudem 94% der Bevölkerung des Distriktes Ayabaca gegen Minenaktivitäten aus. Diesen Zusammenhalt sehen sie als kollektiven Schutz vor staatlicher Repression. Die Gründe für das NEIN zum Bergbau decken sich mit denen in Cajamarca: Gefährdung von Wasserquantität und -qualität, Umweltzerstörung, Landraub, fehlende Mitbestimmung und ausbleibende Gewinnumverteilung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfHBVBLeNI/AAAAAAAABRo/eetWxH3fk3g/s1600-h/CIMG4451.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfHBVBLeNI/AAAAAAAABRo/eetWxH3fk3g/s320/CIMG4451.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415515902572198098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Hilda, unsere ortskundige Begleiterin, Amanda und ich mit lecker Glühwein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Stattdessen äußerten unsere Interviewpartner(innen) ziemlich genaue Vorstellungen über ökonomische Alternativen zum Bergbau: exportorientierter ökologischer Landbau (Kaffee, Zucker, Obst, Gemüse) und Viehzucht sowie Ökotourismus. Ayabaca hat auch eine breite Palette an lokalen Spezialitäten wie &lt;span style="font-style: italic;"&gt;dulces&lt;/span&gt; (Süßigkeiten), &lt;span style="font-style: italic;"&gt;tragos&lt;/span&gt; (Schnäpsen) und einen fantastischen Glühwein zu bieten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfFzM0se1I/AAAAAAAABRQ/kTw9W0_y5PA/s1600-h/CIMG4436.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfFzM0se1I/AAAAAAAABRQ/kTw9W0_y5PA/s320/CIMG4436.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415514560342555474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die Crew vom Widerstandssender &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Radio Ayabaca"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Besonders beeindruckend fand ich, dass unter dem Eindruck der Ereignisse in Huancabamba die interviewten Personen sehr traurig und emotional angespannt waren, aber trotzdem ohne Ausnahme nur Methoden des friedlichen Widerstandes befürworten und unterstützen. Die Begründung für die Wahl pazifistischen Kampfes war einerseits die Betonung der friedlichen Mentalität der Menschen von Ayabaca. Andererseits ist die Entscheidung zum friedlichen Widerstand aber auch in dem Bewusstsein begründet, dass der Staat eine Eskalationsstrategie fährt, um die sozialen Konflikte im Zusammenhang mit dem Bergbau zu verschärfen und dadurch versucht die sozialen Bewegungen zu kriminalisieren. Auf dieses abgekarterte Spiel wollen sich die Aktivisten in Ayabaca nicht einlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfGm2OBo5I/AAAAAAAABRg/GpanUfkAjUI/s1600-h/CIMG4444.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfGm2OBo5I/AAAAAAAABRg/GpanUfkAjUI/s320/CIMG4444.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415515447627981714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;im Studiointerview mit Olivares&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluss erhielten wir noch eine Einladung in das lokale Widerstandsradio, wo wir unsererseits interviewt wurden. Amanda erklärte über den Äther in perfektem Spanisch den Grund unseres Aufenthaltes und ich stolperte ein paar Solidaritätsparolen heraus und bezeugte meinen Respekt vor der gut organisierten sozialen Bewegung in Ayabaca.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfHysbIrFI/AAAAAAAABR4/k-Ujm22kkdE/s1600-h/CIMG4464.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfHysbIrFI/AAAAAAAABR4/k-Ujm22kkdE/s320/CIMG4464.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415516750668672082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Besichtigung des Staatssenders von Ayabaca &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Radio campesino"&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am 8.12. reisten wir nun anstatt nach Huancabamba zurück nach Piura. Meinen Reiseführer studierend entschloss ich mich auf der Fahrt die erzwungene Planänderung zu nutzen, um mir was zu gönnen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vamos a la playa!!&lt;/span&gt; Nur 45min Busfahrt entfernt von Piura liegt Playa Colán und der sollte für eine Nacht mir gehören. Amanda wollte sich meiner Spontanentscheidung nicht anschließen und so fuhr ich allein weiter. 3Sol von Piura nach Paita, geschenkt, und dann mit dem Sammeltaxi (2,5Sol) nach Colán. Ich ließ mich vom&lt;span style="font-style: italic;"&gt; taxista &lt;/span&gt;zu einer günstigen Pension seiner Wahl chauffieren und wurde dort von einem älteren Ehepaar in Empfang genommen. Ein Zimmer für 20sol die Nacht, bitte, „und ist denn der Strand in der Nähe?“, fragte ich noch. Da führte mich der Gastwirt mit fragendem Gesicht durch den Flur des kleinen Hauses zur Terrasse und da ... da brandete der Pazifik 3m vor der Terrassentreppe an den Strand. Ein Traum! Die Sonne ging auch gerade unter, perfektes Timing, ein kaltes Bier und frisches Ceviche wurden gereicht, als dann auch noch die Hängematte für mich aufgespannt wurde, war ich im 7. Himmel. Die warme Meeresbrise streichelte meine Haut, das monotone Branden der Wellen war Musik in meinen Ohren, Hauskater &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ding&lt;/span&gt; schmiegte sich an mich, das kalte Bier lief wie Öl und mein Buch las sich wie von alleine. Paradiesisch!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfIlmqBigI/AAAAAAAABSI/URqas9piFeQ/s1600-h/CIMG4481.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfIlmqBigI/AAAAAAAABSI/URqas9piFeQ/s320/CIMG4481.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415517625293834754" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ä Traum!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfINbvoULI/AAAAAAAABSA/4KlUSggRfwg/s1600-h/CIMG4473.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfINbvoULI/AAAAAAAABSA/4KlUSggRfwg/s320/CIMG4473.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415517210047697074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Guten Morgen Paradies&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Den nächsten Morgen begann ich mit einem Kaffee in der Hand und Meerblick im Auge. Nach dem Frühstück planschte ich ein wenig im warmen Pazifik. Ich traute mich nicht weiter rauszu-schwimmen, denn ich hatte noch den großen zerteilten Hai vom Fischmarkt in Piura in Erinnerung und in meinem Kopf hörte ich mit jeder Welle die auf mich zu kam die Melodie aus „Der weiße Hai“. Also blieb ich in Strandnähe und tanzte Wellenpogo. Zum trocknen machte ich einen ausgedehnten Strandspaziergang und holte mir glatt wieder einen prallen Sonnenbrand. Gegen 14Uhr musste ich mich schweren Herzens wieder von diesem paradiesischen Ort verabschieden und fuhr in einem Monsterritt bis nach Cajamarca durch, wo ich am nächsten Tag um 6Uhr ankam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfI7gL-ezI/AAAAAAAABSQ/bJQYLvPEpTs/s1600-h/CIMG4488.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfI7gL-ezI/AAAAAAAABSQ/bJQYLvPEpTs/s320/CIMG4488.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415518001514314546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;P.I.M.P.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfGHgSvciI/AAAAAAAABRY/Vw1SAMzejLo/s1600-h/CIMG4383.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfGHgSvciI/AAAAAAAABRY/Vw1SAMzejLo/s320/CIMG4383.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415514909166236194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;das Schweigen der Haie&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfJUeRvn_I/AAAAAAAABSY/1t6nuhQyGDw/s1600-h/CIMG4519.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfJUeRvn_I/AAAAAAAABSY/1t6nuhQyGDw/s320/CIMG4519.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5415518430498365426" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;perfekte Gastgeber&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-8861025611651147645?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/8861025611651147645/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/12/soziale-kampfe-und-traumstrande.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/8861025611651147645'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/8861025611651147645'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/12/soziale-kampfe-und-traumstrande.html' title='Soziale Kämpfe und Traumstrände'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SyfE4fJCnwI/AAAAAAAABRA/IlezyVRgNI0/s72-c/CIMG4406.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-670616501336695610</id><published>2009-12-01T13:56:00.000-08:00</published><updated>2009-12-01T14:02:29.157-08:00</updated><title type='text'>Fette Räuberpistole</title><content type='html'>&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,664650,00.html"&gt;Die Presse hat sich auf die verrückten peruanischen Fetträuber gestürtzt und nun das.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-670616501336695610?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/670616501336695610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/12/fette-rauberpistole.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/670616501336695610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/670616501336695610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/12/fette-rauberpistole.html' title='Fette Räuberpistole'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2681159319871685623</id><published>2009-11-25T09:01:00.000-08:00</published><updated>2009-12-02T14:37:47.469-08:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;object height="225" width="400"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7204902&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1"&gt;&lt;embed 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/&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2681159319871685623/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/trailer-cuando-la-tierra-llora.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2681159319871685623'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2681159319871685623'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/trailer-cuando-la-tierra-llora.html' title=''/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-1918271764764121727</id><published>2009-11-24T13:50:00.000-08:00</published><updated>2009-11-25T16:24:13.684-08:00</updated><title type='text'>Wasserproben: Übung und Ernstfall</title><content type='html'>Sonntag vor einer Woche gab Grufides einen Kurs im wissenschaftlich korrekten Wasserproben entnehmen. Als Testarena wurde eine sehr schöne Ökohacienda in der Nähe von Cajamarca auserwählt, durch die praktischerweise auch ein Fluss fließt. 10 Menschen von Grufides hatten sich eingefunden und wurden von Chris erst theoretisch in Material und Handhabung unterwiesen und dann ging es ans Wasser. Chris ist eine spanische Chemikerin die in Peru ihre Doktorarbeit über die hiesige Wasserqualität und -quantität schreibt, also eine Expertin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Swxe1EdQUkI/AAAAAAAAAnw/dMO69f5NdyI/s1600/DSC_0335.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 214px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Swxe1EdQUkI/AAAAAAAAAnw/dMO69f5NdyI/s320/DSC_0335.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407801518387647042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Assistentin Nonoy erklärt Campesinas wie`s geht&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Unter Chris strengen Augen wurde dann korrekte Wasserentnahme und Sedimentprobenaufnahme mit anschließender Schnellanalyse geübt. Kein Zuckerschlecken, denn das Wasser war arschkalt und die Moskitos sind über meine entblößten Beine wie über ein Festfressen hergefallen. Seltsamerweise wurde auch nur ich Opfer der Terrormücken und die anderen blieben mehr oder weniger verschont. Klein, flink und fies waren die Viecher und die großen, roten und heftig juckenden Fladen, welche sie hinterließen, plagten mich tagelang. Aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxdGqi_UJI/AAAAAAAAAno/ZBGv4qihKX8/s1600/DSC_0360.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 214px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxdGqi_UJI/AAAAAAAAAno/ZBGv4qihKX8/s320/DSC_0360.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407799621646766226" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Schlammstecher&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach getaner Arbeit gab es dann bei bestem Wetter geschmortes Schaf mit allerlei Ensaladas und Salsas. Que rico! Und da schließlich Sonntag war, bestellte und spendierte Grufides Chefin Mirtha noch eine &lt;span style="font-style: italic;"&gt;carra cerveza&lt;/span&gt; für uns Nachwuchschemiker. Reagenzgläser fürs Wasser, Halbliterbecher fürs Bier, faire Verteilung. Der Rest des Tages wurde bei Gesprächen in der Sonne verbracht. Ein hoch auf die Wissenschaft!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxkTbjc1YI/AAAAAAAAAoA/xv-aiJZhaY4/s1600/CIMG4237.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxkTbjc1YI/AAAAAAAAAoA/xv-aiJZhaY4/s320/CIMG4237.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407807537541862786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Chris bei der Aftershow-Fiesta&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am darauffolgenden Freitag konnte ich mein neues Wissen gleich im Ernstfall proben. Die Comunidad Pajuela hatte uns vor einiger Zeit gebeten im letzten übrig gebliebenen Fluss der durch die Gemeinschaft fließt Wasserproben zu entnehmen. Valentin und ich hatten daraufhin im gefährlichen Halbwissen hin und her überlegt wie wir das am Besten anstellen könnten. Wir hatten Sponsoren angefragt, denn H2O-Analysen sind nicht billig, soviel war uns bewusst, und gegoogelt wie überhaupt verwertbare Proben entnommen werden. Letztlich hatten wir 3 50ml Behälterchen in der Apotheke gekauft und wollten damit, ausgestattet wie die Friseure, analysierbares Wasser abschöpfen. Danach wollten wir die Proben auf umständlichen Wegen irgendwie nach Deutschland schaffen, um sie dort von einem Freund mit einem Wasserproben-Heimkit untersuchen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxnDY_WO5I/AAAAAAAAAoI/ffWC9zfNX0w/s1600/CIMG4272.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxnDY_WO5I/AAAAAAAAAoI/ffWC9zfNX0w/s320/CIMG4272.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407810560510540690" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ofe stochert im lecker Süppchen nach Sediment&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nun ergab sich ja glücklicherweise diese sonntägliche Schulung und ich erläuterte unseren ausgefeilten Plan ... und erntete Gelächter. Daraufhin bot Chris mir an, uns nach Pajuela zu begleiten und mit ihrem Equipment die Sache wissenschaftlich korrekt durchzuführen. Auch bei der Finanzierung kam sie uns entgegen. Chris hat ein bestimmtes Budget für Wasserproben von ihrer Uni in Barcelona, da war noch was übrig und das stellte sie für die Pajuelaprobe zur Verfügung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxoH6RAflI/AAAAAAAAAoQ/urd-nTv0M9M/s1600/CIMG4302.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxoH6RAflI/AAAAAAAAAoQ/urd-nTv0M9M/s320/CIMG4302.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407811737674088018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Valentins Blockbuster: "Nicht ohne meine Kamera"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Gesagt, getan. Am folgenden Freitag ging es nach Pajuela. Die Campesinos waren natürlich froh, dass wir gleich mit einem Expertinnenteam angerückt waren. Die Wasserentnahme lief dann ab wie gelernt. 5x1l Flaschen, 3xausgespült und abgefüllt, dazu 3 Sedimentenproben von unterschiedlichen Stellen zu einer gemixt. Eigentlich brauchte es keine Experten um zu sehen, dass das Wasser des &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Quebrada Cushuro&lt;/span&gt; nicht ganz koscher ist. Gelblich-braune Brühe, welche sich träge über rot verfärbte Steine ergiesst. Die erste Schnellanalyse ergab dann auch eine elektrische Leitfähigkeit von 1250 anstatt der normalen 50-60 Einheiten (µS/cm, oder so).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxpED2vHPI/AAAAAAAAAoY/pooaTp1AC-A/s1600/CIMG4268.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SwxpED2vHPI/AAAAAAAAAoY/pooaTp1AC-A/s320/CIMG4268.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407812771040402674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Chris beim Schöpfen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Interessant war auch, dass wir auf dem Rückweg vom Fluss zum Haus der Familie zum ersten Mal von der Yanacocha Security als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;amigos&lt;/span&gt; bezeichnet wurden. Auf der Straße direkt am Haus wies uns der Sohn der Familie auf einen Bus voll mit Militär hin. Als wir den Bus fotografierten, hielt dieser promt an und ein getarnter Mann mit Maschinengewehr stieg aus und kam auf uns zu. Er wollte den Grund unseres Aufenthaltes wissen sowie unsere Aufenthaltserlaubnis für das Privatgelände von Yanacocha sehen. Wir machten ihn darauf aufmerksam, dass wir diese nicht bräuchten, da wir uns ja auf dem Privatgelände von Fam. Flores befänden und fragten unsererseits nach dem Grund einer schwerbewaffneten Einheit auf dem Gelände einer Privatfirma. Bevor er antworten konnte, kam ein Auto der Security angerauscht und bezeichnete uns gegenüber dem Soldaten als Freunde, um die er sich keine Sorgen machen bräuchte. Daraufhin zog der Militär von dannen. Mit der neugewonnenen Freundschaft kann es allerdings nicht soweit her sein, denn auch unsere 2. Anfrage innerhalb von 4 Wochen auf Besichtigung des offiziellen Minengeländes wurde erneut von Yanacocha abgelehnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Swxp3OXa7UI/AAAAAAAAAog/SjQi4vo4p-0/s1600/CIMG4317.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 230px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Swxp3OXa7UI/AAAAAAAAAog/SjQi4vo4p-0/s320/CIMG4317.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5407813650035174722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ja was hat denn der Onkel mit dem Schießgewehr hier zu suchen??&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Momentan verdichten sich Gerüchte, dass Staat und Minenunternehmen eine &lt;a href="http://grufidesinfo.blogspot.com/2009/11/informaran-en-lima-sobre-pretendida.html"&gt;Militarisierung der Bergbaugebiete in Peru&lt;/a&gt; anstreben, um gegenüber der kritischen Bevölkerung eine Drohkulisse aufzubauen. Offiziell wird das zwar dementiert, aber &lt;a href="http://grufidesinfo.blogspot.com/2009/11/rechazan-propuesta-de-instalar-base.html"&gt;Ereignisse in Piura &lt;/a&gt;(einer anderen Bergbaugegend Perus) weisen auf diese Entwicklung hin. Ob das schnelle reagieren der Security damit zusammenhing, dass wir dabei waren die militärische Einheit und das Gespräch mit dem Soldaten zu filmen? Später stellte sich heraus, dass es sich bei dieser Truppe um eine Spezialeinheit der Polizei (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;DIONES - Division Nacional de Operaciones Especiales&lt;/span&gt;) handelte. Was die allerdings schwerbewaffnet auf dem Gelände einer Privatfirma zu suchen hat, wollte uns nicht so recht einleuchten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-1918271764764121727?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/1918271764764121727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/wasserproben-ubung-und-ernstfall.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1918271764764121727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/1918271764764121727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/wasserproben-ubung-und-ernstfall.html' title='Wasserproben: Übung und Ernstfall'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Swxe1EdQUkI/AAAAAAAAAnw/dMO69f5NdyI/s72-c/DSC_0335.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-3016981293259489712</id><published>2009-11-24T13:17:00.000-08:00</published><updated>2009-11-25T07:16:15.899-08:00</updated><title type='text'>Exkurs: Gesundheit</title><content type='html'>&lt;!--   @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Obwohl ich mich auch regelmäßig gründlich über Vorgänge in der deutschen Politik informiere (was auch nötig ist, denn „Wie war/ist das eigentlich in Deutschland so?“ - Fragen kommen oft), wollte ich mich in diesem Peru-Blog nicht zur deutschen Innenpolitik äußern.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nachdem nach der Bundestagswahl nun aber die FDP das Gesundheitsministerium geentert hat, Neuminister Rössler verbal rumwildert und der solidarischen Kranken- und Pflegeversicherung mit seiner „Gesundheitsreform“ an den paritätischen Kragen will, muss ich zu mindestens meine Erfahrungen mit einem privatisierten Gesundheitssystem hier vor Ort schildern.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Natürlich ist das Gesundheitssystem in Deutschland nicht perfekt und es gibt eine Menge zu kritisieren, aber immerhin funktioniert es noch nach dem Prinzip „jeder zahlt was er kann und erhält medizinische Versorgung nach Bedarf“. Das heißt im gesetzlichen Gesundheitssystem sind alle Bürger(inn)en unabhängig vom Einkommen relativ gleich gestellt.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Der FDP Gesundheitsminister bringt nun erneut den ausgelatschten liberalen Schuh von der „Kopfpauschale“ ins Spiel, die soll mal wieder „mehr Wettbewerb ins System“ bringen. Was letztendlich bedeutet, dass der Arbeitgeberanteil auf einem niedrigen Stand eingefroren wird, der Arbeitnehmeranteil dementsprechend steigt, die Leistungen der Kassen beschränkt werden, sich also extra zu bezahlende Zusatzleistungen vermehren. Zudem soll eine Einkommens-obergrenze festgelegt werden, so dass der Oberarzt ebenso viel einzahlt wie die Krankenschwester. Die FDP möchte das öffentliche Gut Gesundheitsversorgung letztlich schrittweise privatisieren und das heißt die Qualität der medizinischen Versorgung des Einzelnen wird vom Geldbeutel des/der Kranken abhängig sein.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jedem der eine solche „Gesundheitsreform“ für „gar nicht so schlecht“ hält, sei eine Reise nach Peru empfohlen; am besten krank oder schwanger und ohne deutsche Auslandsversicherung. (Wem Peru „irgendwie zu 3. Welt ist“, kann im selben Zustand auch exemplarisch in die USA reisen!!). Denn hier (wie dort) können die direkten Auswirkungen eines privatisierten Gesundheitssystems auf die Menschen gut beobachtet werden.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wenn die Geldbörse und nicht mehr gesundheitliches Verantwortungsbewusstsein über medizinische Entscheidungen bestimmt, dann kann es eben vorkommen, dass sich eine Patientin unter großen Schmerzen selbst aus dem Krankenhaus entlässt. Obwohl sie nicht einmal 24h vorher per Kaiserschnitt ein Kind zur Welt gebracht hat! Das klingt im ersten Moment völlig irrational, leuchtend aber ein, wenn die Familie eben nur ein gewisses (machbares) Budget für die Geburt und den nachfolgenden Krankenaufenthalt einplanen konnte, diese Planung aber aufgrund von medizinischen Komplikationen hinfällig wird. Ein Kaiserschnitt und die Folgebehandlungen (sprich Zusatzleistungen) kosten nun einmal mehr als eine „normale“ Geburt.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Es werden starke Schmerztabletten gekauft und die Frischoperierte lässt sich dann laienhaft, aber kostengünstig zu Hause von der Familie pflegen.  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wenn dann auch noch das Baby erkrankt, wird es richtig kompliziert. Ist es etwas ernstes? Konsultieren wir nun deswegen den Arzt oder warten wir wie es sich entwickelt? Ein qualvolles Abwägen zwischen elterlicher Fürsorge und Kassenlage der Familie. Für die Eltern eine verzweifelte Situation! Die Eltern entscheiden sich sorgenvoll für eine medizinische Diagnose und der Arzt hält einen Krankenaufenthalt des Kindes für angebracht. Bei Nachfrage ob eine ambulante Behandlung nicht ausreiche, teilt der Arzt den besorgten Eltern knallhart mit: „entweder Krankenhausaufenthalt oder das Kind stirbt!“ Natürlich entscheiden sich die schrecklich verängstigten Eltern für den Aufenthalt und verbringen eine sehr unruhige (und teure) Nacht an der Seite ihres Kindes im Krankenhaus.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am nächsten Tag wird das Kind in gutem gesundheitlichen Zustand wieder entlassen. Daraufhin konsultieren die Eltern einen Bekannten (der Arzt ist), teilen ihm die Diagnose mit und fragen nach seinen Erfahrungen. Dessen Einschätzung lautet auf eine ganz harmlose Anormalität wie sie öfter bei Neugeborenen vorkomme, diese müsse zwar ambulant beobachtet werden, sei aber nicht lebensbedrohlich.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Nun stellt sich natürlich die Frage was der Arzt im Krankenhaus mit seiner drastischen Aussage über den möglichen Tod des Kindes bezweckte. Natürlich könnte ihm mit viel Wohlwollen eine übertriebene Fürsorge unterstellt werden, aber letztlich empfahl er mit überzogenen Worten eine nicht notwendige Behandlung und versetzte die Eltern damit in existenzielle Angst um ihr Kind. Handelte der Arzt nach dem hippokratischen Eid zum Wohle des Kindes oder aus ökonomischen Überlegungen im Interesse des Krankenhauses?  &lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Märkte gelten als moralfreie Zonen. Sollte ein Gesundheitssystem, welches eine bestmögliche medizinische Versorgung für &lt;u&gt;alle&lt;/u&gt; Bürger(inn)en unabhängig vom sozialen Status zum Ziel haben sollte, zu einer moralfreien Zone werden?&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ergänzend sei noch betont, dass die erwähnte Familie zur relativ dünnen peruanischen Mittelschicht gehört und nicht zu den 70% Geringverdienern im Lande.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im Gespräch fragte mich die Schwester der Kindsmutter: „Wie ist das eigentlich mit der Gesundheitsversorgung in Deutschland so?“ Als ich ihr das derzeitige System erklärte, sagte sie nur: „Das klingt gut. Da habt ihr echt Glück!“&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(PS: Meine Meinung zum neuen Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), der im Wahlkampf das BMZ noch abschaffen wollte, erspare ich mir und euch an dieser Stelle lieber.)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-3016981293259489712?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/3016981293259489712/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/exkurs-gesundheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3016981293259489712'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/3016981293259489712'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/exkurs-gesundheit.html' title='Exkurs: Gesundheit'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7775384105572506400</id><published>2009-11-06T09:53:00.001-08:00</published><updated>2009-11-06T15:32:41.879-08:00</updated><title type='text'>Bienvenida Joanna Lucia</title><content type='html'>Am 3. November erhielt meine Gastmannschaft Verstärkung. Nach 9monatiger Vorbereitungszeit ist nun endlich Joanna Lucia zum Team Blanco-Hauchcorte gestossen. Ciela und Cesar, die beiden unmittelbaren Betreuer des Neuzugangs, haben einen verbindlichen Vertrag auf Lebenszeit abgeschlossen, um sich das junge Talent zu sichern. Mit einer Größe von 50cm und einem Gewicht von 3kg zeigt sich Joanna Lucia allerdings in einer exellenten körperlichen Verfassung und kann daher auch Ansprüche an den neuen Verein stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvSagGaeNKI/AAAAAAAAAnY/3qTLfgC92b0/s1600-h/CIMG4206.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 278px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvSagGaeNKI/AAAAAAAAAnY/3qTLfgC92b0/s320/CIMG4206.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5401111729392202914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die verträumte Siegerpose gehört schon zum Repertoire des Neuzugangs&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Klimawandel scheint beruhigend auf die Nachwuchsspielerin zu wirken, denn seit ihrer Ankunft verhält sich Joanna Lucia auffällig abgeklärt. Nach den Erfahrungen des 9monatigen Trainingslagers war das nicht unbedingt zu erwarten, denn da fiel der junge Hitzkopf des Öfteren durch Tritte und Schläge vor allem in die Leistengegend ihrer Trainerin Ciela negativ auf. Der Betreuerstab zeigt sich allerdings etwas beunruhigt über den wachsenden Appetit der Debütantin, der nach unmittelbarer Stillung durch die Trainerin den sofortigen Tiefschlaf der Spielerin zur Folge hat. Inwiefern bei diesem Ernährungsplan ohne adäquaten körperlichen Ausgleich eine sportliche Leistungssteigerung zu erwarten ist, wird sich zeigen. An der Trainerin Ciela Blanco-Hauchcorte prallen die Bedenken der Presse ab: "Alles wilde Spekulationen der Sportjournalie, die sportmedizinischen Untersuchungen waren durchweg positiv, deswegen verbitte ich mir jede Kritik an meinem Schützling!" und Co-Trainer Cesar Gil ergänzt: "Natürlich ist das Entwicklungspotenzial noch nicht ganz ausgeschöpft, aber Joanna Lucia steht am Anfang ihrer Karriere, da muss man eben auch ein wenig Geduld aufbringen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvSbI4KM-sI/AAAAAAAAAng/grOvzvOlpWg/s1600-h/CIMG4205.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvSbI4KM-sI/AAAAAAAAAng/grOvzvOlpWg/s320/CIMG4205.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5401112429940505282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die sportmedizinischen Untersuchungen ergaben eine optimale Fußphysiognomie, klein und flink&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Außer Zweifel stehen jedoch die Teamqualitäten des Neuzugangs. Von Beginn an wurde Joanna Lucia voll in die Mannschaft Blanco-Hauchcorte integriert und sie scheint sich dort auch äußert wohl zu fühlen. Trainerlegende Marcial Blanco, heute Ehrenpräsident des Teams, bestätigt: "Wir sind überaus glücklich über den Wechsel von Joanna Lucia von Atlético Uterus zu uns. Was besseres konnte meinem Team nicht passieren, für die nächsten Jahre ist unser Kader optimal aufgestellt."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7775384105572506400?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7775384105572506400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/bienvenida-joanna-lucia.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7775384105572506400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7775384105572506400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/bienvenida-joanna-lucia.html' title='Bienvenida Joanna Lucia'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvSagGaeNKI/AAAAAAAAAnY/3qTLfgC92b0/s72-c/CIMG4206.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7885024226268409826</id><published>2009-11-04T15:30:00.000-08:00</published><updated>2009-11-15T10:11:01.800-08:00</updated><title type='text'>Totentag</title><content type='html'>Gestern (02.11.) gab es seit langem mal wieder einen regenfreien und ausschließlich sonnigen Tag, da hatten die Toten ein gutes Wort bei Petrus eingelegt. Am &lt;span style="font-style: italic;"&gt;día de todos de muertos&lt;/span&gt; folgten Valentin und ich einer Einladung der Familie aus Pajuela, welche die Hauptdarsteller unseres kleinen Dokufilmchens werden sollen. Eine Familie an diesem Tag begleiten zu dürfen ist nicht selbstverständlich, denn traditionell geht es an diesem peruanischen Feiertag auf den Friedhof, um mit der ganzen Familie zu feiern, den lebenden als auch den toten Mitgliedern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIcPh12e8I/AAAAAAAAAm4/N4NXhsBxeFw/s1600-h/CIMG4063.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIcPh12e8I/AAAAAAAAAm4/N4NXhsBxeFw/s320/CIMG4063.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400409956278500290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich mit &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;corones&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Da der &lt;i&gt;día de todos los muertos&lt;/i&gt; normalerweise eine sehr private Fiesta ist, fühlten wir uns umso geehrter an dieser im Rahmen der Familie teilnehmen zu können und einen direkten Einblick in diesen Brauch zu bekommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIaI5n0sPI/AAAAAAAAAmY/EPDzM24Mm5U/s1600-h/CIMG4093.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIaI5n0sPI/AAAAAAAAAmY/EPDzM24Mm5U/s320/CIMG4093.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400407643379773682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eisschlecken am Grab&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Familienfeier begann früh und so waren wir 8.30 Uhr bei Kilometer 6,5 Richtung Bambamarca mit dem Familienoberhaupt Sñr. Flores verabredet. Da dieser erst eine Stunde später eintruddelte, hatte ich Zeit, dass Treiben auf der Straße zu beobachten und mir ein Bild über diesen Brauch zu machen. Mir fiel auf, dass ganze Familien schwer bepackt und bunt bestückt Richtung Friedhof pilgerten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIbDlDiJLI/AAAAAAAAAmg/5bqCSKk8FUU/s1600-h/CIMG4116.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIbDlDiJLI/AAAAAAAAAmg/5bqCSKk8FUU/s320/CIMG4116.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400408651471135922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Familie Flores&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:georgia;" &gt;Auf Nachfrage bestätigte mir die Ladenverkäuferin, dass die bunten, künstlichen Blumenkränze (&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;i&gt;corone&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt;) als Gastgeschenk der Lebenden an die Toten dienen, schließlich wird in deren Haus gefeiert. Also fix noch zwei &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;i&gt;corones&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: georgia;font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt; für Valentin und mich gekauft, wir wollten die Gastgeber schließlich nicht verärgern.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIfHvThaTI/AAAAAAAAAnA/hlI7aiqAsv8/s1600-h/CIMG4149.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIfHvThaTI/AAAAAAAAAnA/hlI7aiqAsv8/s320/CIMG4149.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400413120988539186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Salut por los muertitos&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Nachdem Sñr. Flores uns gegen halb 10 eingesammelt hatte, ging es zum Friedhof. Am Friedhofstor standen Eisverkäufer die lautstark ihr &lt;i&gt;helado&lt;/i&gt; feilboten, was mich im ersten Moment überraschte: „Eisschlecken aufm Friedhof??“ Beim Betreten des Friedhofs merkte ich allerdings schnell, dass die Stimmung dort eher Eisschlecken, als Leichenschmaus war. Im Ganzen glich die Szenerie mehr einem sonntäglichen Familienausflug in den Park, als (nach meinem bisherigen Verständnis) einem Friedhofsbesuch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIhM_AAYnI/AAAAAAAAAnQ/_jfYXcERVeI/s1600-h/CIMG4132.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIhM_AAYnI/AAAAAAAAAnQ/_jfYXcERVeI/s320/CIMG4132.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400415410124251762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;auch die Hunde pilgerten zu ihren (ex-itus)Herrchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Kinder spielten auf den Grabplatten, die Frauen reichten &lt;i&gt;tamales&lt;/i&gt; (gefüllte Maisblätter) sowie &lt;i&gt;ceviche&lt;/i&gt; und die Männer tranken &lt;i&gt;cerveza&lt;/i&gt; und &lt;i&gt;trago&lt;/i&gt; (Schnaps). Jedes ankommende Familienmitglied begrüßte die lebenden Familienmitglieder mit Handschlag und die Toten mit einer c&lt;i&gt;orone&lt;/i&gt;, dem Anzünden einer Kerze und einem Gebet, während dem die Männer &lt;i&gt;trago&lt;/i&gt; durch ihre Hände auf die Gräber der Verblichenen tropfen ließen.  &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIfvhtMNaI/AAAAAAAAAnI/CP_ADNYS1T0/s1600-h/CIMG4177.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIfvhtMNaI/AAAAAAAAAnI/CP_ADNYS1T0/s320/CIMG4177.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400413804532872610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sonnenschutz fürs Grab&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Gegen Mittag machten wir uns dann noch auf den Weg, um den entleibten Familienmitgliedern von Sñr. Felipe einen Besuch abzustatten. Da uns die &lt;i&gt;corones&lt;/i&gt; ausgegangen waren, fragten wir nach einem passenden Gastgeschenk und  Sñr. Flores empfahl uns eine &lt;i&gt;carra cerveza&lt;/i&gt;. Hätten wir gewusst, dass der Friedhof von Sñr. Felipes Familie nur über 1h Fußmarsch durch die Berge zu erreichen ist, hätten wir wohl lieber Blumen gepflückt. So buckelten wir den Kasten Bier auf der Schulter abwechselnd über Berg und Tal bis zur letzten Heimstätte unserer Gastgeber. Der Aufwand hatte sich gelohnt, unser Gastgeschenk wurde von den Lebenden anwesenden (vielleicht auch von den Toten) mit viel Freude honoriert und so gab es zum Abschluss des &lt;i&gt;día de todos de muertos&lt;/i&gt; Bier und frisch gebackenes Brot an buntgeschmückten Gräbern und in einer atemberaubenden Umgebung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIbbzhLlSI/AAAAAAAAAmo/PaZXq344T1k/s1600-h/CIMG4157.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIbbzhLlSI/AAAAAAAAAmo/PaZXq344T1k/s320/CIMG4157.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400409067670443298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;halbstark in den Anden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Am letzten Freitag war ich mal wieder in Porcón Bajo, wo diesmal eine Veranstaltung stattfand, die sich grob mit einem Seminar zur „Selbstorganisation der bäuerlichen Frau“ betiteln lässt. Diese von Grufides und der Comunidad Porcon organisierte Veranstaltung hatte zum Ziel den &lt;i&gt;Campesinas&lt;/i&gt; Wege aufzuzeigen sich selbst zu organisieren, um ihre Interessen gegenüber politischen Institutionen, aber auch der männlich dominierten Gesellschaft kraftvoller vertreten zu können. Anwesend waren ungefähr 30 &lt;i&gt;Campesinas. &lt;/i&gt;&lt;span style="font-style: normal;"&gt;Der Auftakt der Veranstaltung war eine Quechua Zeremonie, denn Ziel der Organisatoren war es auch, dass Bewusstsein für die traditionelle Quechua Kultur und Sprache in Porcon zu erhalten und zu stärken. Kulturelles Bewusstsein stärkt das Selbstbewusstsein! &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIXqv4KFkI/AAAAAAAAAmQ/0se31amThH4/s1600-h/CIMG4001.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIXqv4KFkI/AAAAAAAAAmQ/0se31amThH4/s320/CIMG4001.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400404926344599106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;bei der Quechua-Zeremonie symbolisierte ich die Sonne (&lt;span style="font-style: italic;"&gt;el sol&lt;/span&gt; - &lt;span style="font-style: italic;"&gt;wiracocha&lt;/span&gt;), was auch sonst&lt;/span&gt;?!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Das Wochenende 22.-24.10. war ich mit Ronald und Valentin (Filmteam) und Sara (Freiwillige aus Quedlinburg) in Pajuela, um Interviews mit Fam. Flores zu führen. Wir hatten uns vorge-nommen über Nacht zu bleiben und waren gut bestückt angerückt u.a. mit Kameraausrüstung, Generator, Wasser für die Familie und Kekse für uns.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIRN5RmFZI/AAAAAAAAAlY/IYqtMAzZZzA/s1600-h/CIMG3602.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIRN5RmFZI/AAAAAAAAAlY/IYqtMAzZZzA/s320/CIMG3602.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400397833581237650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;A-Team&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;(Wasseresel, Sara, wiracocha, Ronald und Valentin)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;5 Minuten nach unserer Ankunft wurde Sara gleich von Sra. Flores in Beschlag genommen. Ihre Hilfe bei der Essenszubereitung sagte Sara bereitwillig zu.  Zum Mittag sollte es Cuy geben und so ging es an das häuten, ausnehmen und zubereiten der Meerschweinchen. Sara schaute im ersten Moment irritiert, entschloss sich dann aber die Zähne zusammenzubeißen und machte sich ans Werk. Wir Jungs waren schwer beeindruckt und situativ froh, dass Küchenarbeit bei Fam. Flores traditionell und althergebracht eine Aufgabe der Frauen ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIRsW_GFuI/AAAAAAAAAlg/hk_kwurHmSs/s1600-h/CIMG3610.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIRsW_GFuI/AAAAAAAAAlg/hk_kwurHmSs/s320/CIMG3610.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400398356952782562" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;tapfere Sara&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Interviews liefen sehr gut, nur bei den Atmoaufnahmen machte uns der Dauerregen ein ums andere mal einen Strich durch die Planung. Zweimal konnten wir auch die Yanacocha Sicherheit abwimmeln. Das erste Mal wurden wir am Quilish von der Security angehalten und darauf hingewiesen, dass das Filmen von Minengelände untersagt sei. Das geschah 5 Minuten nach unserer Ankunft und aufgrund eines Informanten, welche das Unternehmen auf den Bergen um die Mine sitzen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvITc336lVI/AAAAAAAAAlw/_oXrxXuTNuo/s1600-h/CIMG3721.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvITc336lVI/AAAAAAAAAlw/_oXrxXuTNuo/s320/CIMG3721.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400400289926387026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eduardo und die frittierten cuys&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das 2. Mal quatschte uns gar die cajamarquinische Polizei im Auftrag des Unternehmens (?!) voll, obwohl wir uns auf dem Privatgelände von Fam. Flores befanden! Aber mit Hilfe eines offiziell aussehenden Dokumentes mit vielen Stempeln, Unterschriften und in englischer Sprache sowie der Aufforderung zur Herausgabe der Dienstnummer der Polizisten konnten wir Eindruck schinden und so trotteten die „objektiven“ Gesetzeshüter unverrichteter Dinge davon. Auch die Polizei wurde von einem „Beobachter“ benachrichtigt, der bei Wind und Wetter sowie rund um die Uhr das Grundstück von Familie Flores observiert.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIUzg2pvxI/AAAAAAAAAmI/ySKQfhXjAc8/s1600-h/CIMG3807.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIUzg2pvxI/AAAAAAAAAmI/ySKQfhXjAc8/s320/CIMG3807.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400401778395692818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Yanacocha - Spanner&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;!--   @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Beim letzten Besuch war mir gar nicht aufgefallen, dass Fam. Flores im Besitz einer (!) Solarzelle ist, welche sich die gesamte Familie vom Munde abgespart hatte. Wie ich beim letzten Eintrag über Pajuela („David vs. Goliath“) berichtete, ist die Comunidad durch Yanacocha von jeglicher Wasser- und Stromversorgung abgeschnitten. Da es ab 18Uhr in Pajuela stockfinster wird, ist das Solarpanel dazu gedacht am Abend das Haus über 2 Energiesparlampen zu beleuchten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; font-family: georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIUf8RTP2I/AAAAAAAAAmA/D0jjqOYFLmI/s1600-h/CIMG3792.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIUf8RTP2I/AAAAAAAAAmA/D0jjqOYFLmI/s320/CIMG3792.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400401442157838178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sra. Flores mahlt Kräuter auf dem &lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;badang&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Normalerweise endet ein Tag in Pajuela um 20Uhr, da aber Gäste zugegen waren, wurde der &lt;i&gt;trago&lt;/i&gt; ausgepackt und die Zeit genutzt um viele Fragen zu stellen. Was wird in Deutschland gegessen? Wie sieht die deutsche Schulbildung aus? Wie viel Milch produziert eine deutsche Kuh am Tag? usw.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIT2NnkvRI/AAAAAAAAAl4/iUrZpz_6qIE/s1600-h/CIMG3758.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIT2NnkvRI/AAAAAAAAAl4/iUrZpz_6qIE/s320/CIMG3758.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400400725260156178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;abends ab 18Uhr in Pajula&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm; font-style: normal; text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Da die Energie des Panels nur dazu ausreichte alle halbe Stunde die Lampen für 10min anzuschalten, saßen wir den Großteil der Zeit in der Finsternis. Unser eigens mitgebrachter Generator versagte uns nach der ersten Schicht den Dienst, so dass wir neben den Gesprächen die halbe Nacht damit beschäftigt waren den Stromerzeuger wieder zum Laufen zu bringen. Nach 2 Stunden Gefummel im Dunkeln stellte sich heraus, dass uns dass falsche Benzin mitgegeben wurde. Sñr. Felipe zusselte den Sprit heldenhaft mit dem Mund aus dem Tank, wir füllten Neuen nach und hatten wenigstens noch für die letzte Stunde des Tages durchgängig Licht (und konnten die Kameraakkus aufladen!!).&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIS5sJ46zI/AAAAAAAAAlo/9eaf0F0YfIU/s1600-h/CIMG3708.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIS5sJ46zI/AAAAAAAAAlo/9eaf0F0YfIU/s320/CIMG3708.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400399685485128498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sra. Flores und Eduardo in der Schlafküche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die Erfahrung mühsam ein Gut erzeugen zu müssen, welches man tagtäglich als selbstverständlich vorhanden hinnimmt, war nicht einmal das Eindrücklichste. Nachdem wir abgekämpft Strom erzeugt hatten, sind wir noch einmal auf den Hügel vorm Haus, um ein paar Nachtaufnahmen zu machen. Auf der anderen Seite des Hügels, ca. 300m vom Haus der stromlosen Fam. Flores entfernt, erstrahlte die Mine taghell vor uns und jeder Meter des Geländes erschien beleuchtet. Ich fühlte einfach nur Wut beim Betrachten der dunklen Hügelseite der Familie und der gleisenden Lichtflut auf der Seite der Mine. Nachdenklich gingen wir um 1Uhr in unsere naßkalten Betten. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIQ4Q15mvI/AAAAAAAAAlQ/TLchgbiRYTk/s1600-h/CIMG3580.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIQ4Q15mvI/AAAAAAAAAlQ/TLchgbiRYTk/s320/CIMG3580.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400397461950405362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Valentin bei der Arbeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7885024226268409826?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7885024226268409826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/gestern-02.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7885024226268409826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7885024226268409826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/11/gestern-02.html' title='Totentag'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SvIcPh12e8I/AAAAAAAAAm4/N4NXhsBxeFw/s72-c/CIMG4063.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-4765160254181651175</id><published>2009-10-21T19:53:00.000-07:00</published><updated>2009-11-30T14:05:20.775-08:00</updated><title type='text'>Lange nix gelesen</title><content type='html'>Das war wahrlich eine lange Peruinfoverschnaufpause. Ihr seid es von mir wahrscheinlich nach den ersten Wochen Schreibmarathon gar nicht gewohnt, so lange auf Neuigkeiten warten zu müssen. Was der Grund für diese 3 Wochen Nachrichtensperre war? Ich kann es euch nicht sagen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_SpvaDCvI/AAAAAAAAAkQ/zg6HgHAVUQw/s1600-h/CIMG3432.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_SpvaDCvI/AAAAAAAAAkQ/zg6HgHAVUQw/s320/CIMG3432.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395262493155330802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;schönes Cajamarca&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht liegt es am täglichen vormittäglichen warmen Sonnenschein, bei dem ich keine Lust habe im Büro zu sitzen und zu schreiben. Oder doch am nachmittäglichen Regenguss der einsetzenden 4monatigen Regenzeit, der etwas betrübt und an der eigenen Kreativität zweifeln lässt. Möglicherweise verklärt die einsetzende Gewohnheit, dieses hinterhältige Biest, den Blick und lässt die neue Welt nicht mehr so neu und interessant erscheinen. Es kann auch daran liegen, dass in Peru nicht organisiert, sondern improvisiert wird und daher Zeitpläne verplante Zeit sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_UJuZEIfI/AAAAAAAAAkY/ihwNzeAtkJA/s1600-h/CIMG2842.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_UJuZEIfI/AAAAAAAAAkY/ihwNzeAtkJA/s320/CIMG2842.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395264142150214130" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Baugerüst an der evangelikalen Kirche neben meiner casa &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, alles scheinheilige und keine wasserdichten Alibis, um meine selbst auferlegte Pflicht der regelmäßigen Schreiberei an dieser Stelle zu vernachlässigen. Lo siento!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Uu8c7saI/AAAAAAAAAkg/ijTrr3sOKTs/s1600-h/CIMG2631.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Uu8c7saI/AAAAAAAAAkg/ijTrr3sOKTs/s320/CIMG2631.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395264781579694498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Siesta muss eben auch mal sein&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Um euch nach so langer Zeit wieder sanft ins Boot zu holen, habe ich mir vorgenommen die erwähnenswertesten Erlebnisse kurz, dass heißt in höchstens 4 Sätzen á max. 15 Wörter (Zahlen zählen nicht!), zusammenzufassen. Da mir, wie ihr wisst, schriftliches Kurzfassen nicht gerade leicht fällt, hoffe ich auf Würdigung des Vorhabens. Aber Strafe muss halt sein. Nun denn ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_V_rcYgdI/AAAAAAAAAko/rAv5VXTzsYo/s1600-h/CIMG3244.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_V_rcYgdI/AAAAAAAAAko/rAv5VXTzsYo/s320/CIMG3244.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395266168583389650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kurzfassen! Anti-Stierkampf-Slogan&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vor 2 Wochen gab es an der UNC eine Umweltschutzseminar, zu dem Marco Arana geladen war. Dieser ist der Exchef von Grufides und erklärter „Heroe of the Environment 2009“ vom TIMES Magazine. Der regionale und der nationale Umweltminister, beide geladen und gesetzt, blieben der Veranstaltung fern! Sehr informatives Seminar, neben Grufides war auch die GTZ (die können ja doch was?!) Veranstalter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Omc-IPKI/AAAAAAAAAjw/IYzhMa4vy78/s1600-h/CIMG3256.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Omc-IPKI/AAAAAAAAAjw/IYzhMa4vy78/s320/CIMG3256.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395258038620273826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Diskussionsrunde an der Universidad Nacional Cajamarca (UNC), links außen Marco Arana&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Eine weiteres interessantes und leckeres Event war eine Ernährungsinfoveranstaltung in Porcon Bajo. Hygieneschulung (Händewaschen) für Campesinas, klingt komisch, aber sind unsere Hände beim Essen immer richtig sauber?? Außerdem stellten die Campesinas lokale Spezialitäten aus ihren Comunidades vor, es war ein Traum. Als „Gringo“ genoss ich Sonderbehandlung und durfte mich, mit Nachschlag, durch alle Tische mampfen, rico!!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_PSv6d7rI/AAAAAAAAAj4/Edcx8D-5Hjk/s1600-h/CIMG3328.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_PSv6d7rI/AAAAAAAAAj4/Edcx8D-5Hjk/s320/CIMG3328.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395258799619436210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Händewaschen ist wichtig&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;(und interessant)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Qw-s4XzI/AAAAAAAAAkA/lp71bGCjMvA/s1600-h/CIMG3364.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Qw-s4XzI/AAAAAAAAAkA/lp71bGCjMvA/s320/CIMG3364.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395260418496683826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ungesund!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_RsJ5SfrI/AAAAAAAAAkI/4-42Kp887f4/s1600-h/CIMG3348.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_RsJ5SfrI/AAAAAAAAAkI/4-42Kp887f4/s320/CIMG3348.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395261435113799346" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;nur eine kleine Auswahl der cajamarquinischen Köstlichkeiten&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Apropos mampfen, da ich schon 3 Kilo zugenommen habe, habe ich mir eine strenge Diät verordnet. Weniger Pollo, Fritten und Bier, dafür mehr Sport, dass ist in dieser Höhe kein Vergnügen! Höhenluft macht hungrig und durstig und Sport, aufgrund des Mangelangebots an Sauerstoff, wenig Spass. Billiard hat's abnehmtechnisch nicht so gebracht, deswegen teste ich die Sportmöglichkeiten an den Baños aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Yrmku2XI/AAAAAAAAAk4/hQ-QOCzG-LE/s1600-h/CIMG3275.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_Yrmku2XI/AAAAAAAAAk4/hQ-QOCzG-LE/s320/CIMG3275.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395269122213730674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Gesundheit, Frieden und Sport, gä!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_XpfjxxcI/AAAAAAAAAkw/LFCYZ30gxfE/s1600-h/CIMG3500.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_XpfjxxcI/AAAAAAAAAkw/LFCYZ30gxfE/s320/CIMG3500.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395267986459313602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;volle Konzentration beim Volley&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;an den Baños del Inka&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Am Wochenende geht es endlich wieder nach Pajuela, um das geplante Filmprojekt mit Valentin umzusetzen. Nach 3maligem Verschieben und Platzens anderer Interviewtermine bedeutet das endlich die Initialzündung für dieses Projekt! In Peru muss man geduldig sein und Vertrauen in sein und anderer Improvisationstalent besitzen. Zitat einer Deutschen, die seit 30 Jahren in Peru lebt, über die Peruaner(innen): „Organisation 0, Improvisation 100 Punkte!“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_ZcE0BOaI/AAAAAAAAAlA/Mtqj8eSlhjE/s1600-h/CIMG3276.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_ZcE0BOaI/AAAAAAAAAlA/Mtqj8eSlhjE/s320/CIMG3276.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5395269954964634018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pferde gekauft! Keine Koppel? Kein Ding, stell die Tiere doch einfach am "Stadtfluss" ab&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Apropos Organisation! (und hier lasse ich die 4/15 Regel sausen!!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das gelungene Solifest am 16.10.09 in der Engelsburg Erfurt!! Muchas gracias an die E-burg und im Besonderen an Markus „Atze“ Neumann, aber auch den anderen an der Organisation Beteiligten zolle ich meinen tiefsten Respekt. Ein ganz fettes Danke an die gagefrei aufgetretenen Erfurter Bands 55FeffiFuckers, Vibration Syndikate und Cheeky Brats. Eine ehrfürchtige Verneigung vor den DJ's KingOfErfurt, Krawallnadel und Rastabastard ist ebenso angebracht wie vor Valentin, der mit mir hier in Cajamarca in kürzester Zeit ein kleines Präsentationsvideo auf die Beine gestellt hat. Ich möchte auch ein Danke an die über 300 Gäste des Abends nicht vergessen, die mit ihrem Eintrittsgeld meine Arbeit und die Organisationen Grufides und Ecovida in Cajamarca/Perú unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-669583b61586706d" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v7.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D669583b61586706d%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330012564%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D663A4903D8F79362D6C7764D0076C6CD3362C996.3E89BFB6A76B08B3B761F0216BAF742409ED2391%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D669583b61586706d%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DWfVrZ_GGrivLtaVN_YgbfGecPTM&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v7.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3D669583b61586706d%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330012564%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D663A4903D8F79362D6C7764D0076C6CD3362C996.3E89BFB6A76B08B3B761F0216BAF742409ED2391%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3D669583b61586706d%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DWfVrZ_GGrivLtaVN_YgbfGecPTM&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PS: Heute habe ich an einem Straßengrill einen Fleischspieß gegessen, von dem ich dachte er sei Pollo (Hühnchen), der sich aber beim Kosten und darauf folgender skeptischer Nachfrage als Kuheuter herausstellte. Ich bin sonst echt kulinarisch schmerzfrei, allerdings war das eine Grenzerfahrung und das nicht des Geschmackes wegen (obwohl der auch scheußlich war), sondern rein auf psychologischer Ebene. Ich wusste nicht mal, dass Kuheuter essbar ist und nach meiner Meinung sollte er das auch nicht sein!!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-4765160254181651175?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/4765160254181651175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/10/lange-nix-gelesen.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/4765160254181651175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/4765160254181651175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/10/lange-nix-gelesen.html' title='Lange nix gelesen'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/St_SpvaDCvI/AAAAAAAAAkQ/zg6HgHAVUQw/s72-c/CIMG3432.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2994195337488414010</id><published>2009-10-04T13:30:00.000-07:00</published><updated>2009-10-04T18:38:12.736-07:00</updated><title type='text'>Gracias a "La Negra"</title><content type='html'>Der große alte Traum Simon Bolivars von einem vereinten Lateinamerika ohne nationale Grenzen ist bisher nur auf einem Gebiet verwirklicht: der Musik. Sprache verbindet und so sind nationale Musikstars aus Mexiko, Kolumbien, Peru oder Argentinien auch immer lateinamerikanische Stars. Ihre Lieder sind auf dem ganzen Kontinent bekannt und werden von vielen Menschen in allen lateinamerikanischen Staaten gesungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Sängerin für die dieser kontinentale Ruhm im Besonderen zutrifft, ist Mercedes Sosa. Im Taxiradio, in der Karaokebar, in der Gaststätte oder aus dem Munde eines Straßenmusikanten, Mercedes Sosa, die argentinische Folksängerin, ist auch in Peru allgegenwärtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Beliebtheit von "La Negra", wie Mercedes Sosa liebevoll im Volksmund genannt wird, lässt sich nicht allein auf ihre Musik zurückführen. Die Sängerin nutzte ihre Stimme nicht nur, um Lieder mit Leben und Gefühl zu füllen, sondern auch um soziale und politische Missstände in ganz Lateinamerika zu thematisieren. Ihre Kritik an den Mächtigen und ihr Einsatz für die sozial Schwachen machten sie zur "Stimme der Armen". Auch Exil und Auftrittsverbote brachten diese Stimme nie zum verstummen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist Mercedes Sosa im Alter von 74 Jahren in Buenos Aires verstorben und Peru sowie ganz Lateinamerika trauert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-d1633032ff318339" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v6.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dd1633032ff318339%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330012564%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D6C4DFB2B6301E533482AF68BB315D591F756D8A.7357F67808B17D78BE27A75D2332235AA6FA8E2F%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dd1633032ff318339%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DMTnAK_6tZd4nLdC0ZGAMU2Mbg3k&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v6.nonxt2.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dd1633032ff318339%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330012564%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D6C4DFB2B6301E533482AF68BB315D591F756D8A.7357F67808B17D78BE27A75D2332235AA6FA8E2F%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dd1633032ff318339%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DMTnAK_6tZd4nLdC0ZGAMU2Mbg3k&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-2994195337488414010?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/2994195337488414010/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/10/gracias-la-vida.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2994195337488414010'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/2994195337488414010'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/10/gracias-la-vida.html' title='Gracias a &quot;La Negra&quot;'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7446170620131730425</id><published>2009-09-30T08:52:00.001-07:00</published><updated>2009-11-25T09:08:53.774-08:00</updated><title type='text'>Alan García unterstützt Militärregime in Honduras</title><content type='html'>Der peruanische Präsident Alan García unterstützt die Putschisten, die Ende Juni den demokratisch gewählten Präsidenten Honduras Manuel Zelaya militärisch gestürtzt hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN-4-Kx3fI/AAAAAAAAAiA/Bq0sxYjW6gc/s1600-h/Garcia_ayuda_Micheleti.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 230px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN-4-Kx3fI/AAAAAAAAAiA/Bq0sxYjW6gc/s320/Garcia_ayuda_Micheleti.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387289096491228658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: Movimiento Democrático del Perú: Dignidad Nacional)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Dieser Staatstreich erinnert an die dunklen Zeiten Lateinamerikas, als in den 60er und 70er Jahren Militärputsche an der Tagesordnung waren. Die mit Hilfe des Militärs an die Macht geputschte Übergangsregierung von Roberto Micheletti wird deshalb international auch nicht anerkannt und die UNO, die OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) sowie die EU verlangen eine Wiedereinsetzung Zelayas. Die OAS (quasi der regionale Ableger der UNO in Lateinamerika) schloss Honduras sogar aus und verweigert die Zusammenarbeit mit der Putschregierung. Diese Entscheidung wurde einstimmig von der OAS-Generalversammlung getroffen, der auch Peru angehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOVGs3z4YI/AAAAAAAAAjo/G4YF_ubNOdA/s1600-h/Garcia_ayuda_golpistas_en_Honduras.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 224px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOVGs3z4YI/AAAAAAAAAjo/G4YF_ubNOdA/s320/Garcia_ayuda_golpistas_en_Honduras.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387313521622245762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Quelle: Movimiento Democrático del Perú: Dignidad Nacional)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Das Alan García nun scheinbar doch die Putschisten unter Micheletti unterstützt und sogar mit Waffen beliefert, lässt tief blicken! Einerseits was das Demokratieverständnis des peruanischen Präsidenten angeht und zweitens was die Verpflichtungen gegenüber den gemeinsamen Beschlüssen der OAS betrifft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das die Putschregierung mit Hilfe des Militärs und mit aller Härte gegen die Zivilbevölkerung Honduras vorgeht, die sich für eine Rückkehr zur Demokratie einsetzt, beweisen Bilder die einer Grufides Mitarbeiterin aus Honduras zugespielt wurden:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_c-uC7dI/AAAAAAAAAiY/DWX_XsQO3BI/s1600-h/riots_Honduras10.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 212px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_c-uC7dI/AAAAAAAAAiY/DWX_XsQO3BI/s320/riots_Honduras10.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387289715114438098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAmdc0vOI/AAAAAAAAAjY/2Vw3IQjBOBk/s1600-h/riots_Honduras65.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 298px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAmdc0vOI/AAAAAAAAAjY/2Vw3IQjBOBk/s320/riots_Honduras65.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290977494154466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAeXmcKJI/AAAAAAAAAjQ/cfyXlLleAow/s1600-h/riots_Honduras54.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAeXmcKJI/AAAAAAAAAjQ/cfyXlLleAow/s320/riots_Honduras54.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290838484920466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_HB4Fi8I/AAAAAAAAAiI/YfFyDXL2hdw/s1600-h/riots_Honduras5.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 212px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_HB4Fi8I/AAAAAAAAAiI/YfFyDXL2hdw/s320/riots_Honduras5.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387289338004736962" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_5vbh0fI/AAAAAAAAAiw/bDig0DE4E3Q/s1600-h/riots_Honduras27.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 207px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_5vbh0fI/AAAAAAAAAiw/bDig0DE4E3Q/s320/riots_Honduras27.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290209226445298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN__478kmI/AAAAAAAAAi4/Ah8CQoU_AaU/s1600-h/riots_Honduras34.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN__478kmI/AAAAAAAAAi4/Ah8CQoU_AaU/s320/riots_Honduras34.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290314857550434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAKj_FxiI/AAAAAAAAAjA/aoe2sr1J4oM/s1600-h/riots_Honduras53.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 235px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAKj_FxiI/AAAAAAAAAjA/aoe2sr1J4oM/s320/riots_Honduras53.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290498212152866" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_xtHg2AI/AAAAAAAAAio/bFufT1NaXwk/s1600-h/riots_Honduras52.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_xtHg2AI/AAAAAAAAAio/bFufT1NaXwk/s320/riots_Honduras52.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290071166670850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_lL5w1zI/AAAAAAAAAig/GLzXioVuIpg/s1600-h/riots_Honduras31.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_lL5w1zI/AAAAAAAAAig/GLzXioVuIpg/s320/riots_Honduras31.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387289856092198706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAUFO341I/AAAAAAAAAjI/asXok4SwaMc/s1600-h/riots_Honduras59.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 239px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAUFO341I/AAAAAAAAAjI/asXok4SwaMc/s320/riots_Honduras59.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387290661755544402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_NDWK3sI/AAAAAAAAAiQ/92yGcfZzbyA/s1600-h/riots_Honduras15.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 205px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN_NDWK3sI/AAAAAAAAAiQ/92yGcfZzbyA/s320/riots_Honduras15.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387289441478565570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAyA2WjtI/AAAAAAAAAjg/IA0egiqwv8E/s1600-h/riots_Honduras71.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 250px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsOAyA2WjtI/AAAAAAAAAjg/IA0egiqwv8E/s320/riots_Honduras71.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387291175975030482" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weitere Infos:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/ausnahmezustand-erklaert/"&gt;http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/ausnahmezustand-erklaert/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article6640179.ece"&gt;http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article6640179.ece&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,651564,00.html"&gt;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,651564,00.html&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.tagesschau.de/ausland/honduras120.html"&gt;http://www.tagesschau.de/ausland/honduras120.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/895/479387/text/"&gt;http://www.sueddeutsche.de/politik/895/479387/text/&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7446170620131730425?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7446170620131730425/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/alan-garcia-unterstutzt-militarregime.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7446170620131730425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7446170620131730425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/alan-garcia-unterstutzt-militarregime.html' title='Alan García unterstützt Militärregime in Honduras'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsN-4-Kx3fI/AAAAAAAAAiA/Bq0sxYjW6gc/s72-c/Garcia_ayuda_Micheleti.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-5413330299332696123</id><published>2009-09-25T11:37:00.000-07:00</published><updated>2009-10-04T10:21:29.982-07:00</updated><title type='text'>Señor Sipan und Paradenwut</title><content type='html'>Nachdem ich am Mittwoch ungeplant, dafür aber umso wilder mit den üblichen Verdächtigen in der Tizne in meinen Geburtstag reingefeiert hatte, ließ ich es dann beim eigentlichen Wiegenfeste ruhiger angehen. Auf Nachfrage stellte mir meine Gastfamilie einen Teil ihrer Hacienda und den großen Grill (Parilla) zur Verfügung. Leicht verkatert kaufte ich am Vormittag für die Parilla-Fiesta ein. Dabei begleitete mich Cesar, der Mann einer der Töchter des Hauses, der alle guten und günstigen Läden kennt. Beim Fleischer wurden 5kg Fleisch (Rindersteaks und -herz sowie Chorizo) besorgt, in der Käserei ein großer Queso Schweizer Art, ansonsten Kartoffeln, Avocado, Paprika und was man eben noch so für ein zünftiges Grillfest braucht. Cesar und Cella (seine Frau) halfen mir tatkräftig bei der Zubereitung. Ein paar Flaschen Bier und Wein, dazu noch eine Pulle Pisco, Musik als Klangtapete und fertig war die Parilla. Um 19 Uhr kamen die ersten hungrig und 2Uhr gingen die letzten der rund 20 Gäste zufrieden und ohne etwas vom Bereitgestellten übrig zu lassen. Bueno!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKW1hQ2DUI/AAAAAAAAAgI/IQrInWGofdI/s1600-h/CIMG2890.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKW1hQ2DUI/AAAAAAAAAgI/IQrInWGofdI/s320/CIMG2890.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387033950494788930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Markt in Lambayeque: Ich werf mal ein Auge in die Suppe! Ein Bild für Fans der Kuhanatomie.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKVcBz2pzI/AAAAAAAAAgA/kgaUhotRyqI/s1600-h/CIMG2878.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKVcBz2pzI/AAAAAAAAAgA/kgaUhotRyqI/s320/CIMG2878.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387032413043337010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Pulpo! Que rico!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;    &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am Wochenende ging es dann mit Nilton auf meinen ersten richtigen privaten Ausflug an die Küste. In der Stadt Chiclayo steht Niltons Elternhaus und seine Schule, die am Wochenende 150jähriges Bestehen feierte. San José ist die älteste staatliche Schule Perus. Ebenso wurde auch gefeiert. Alle Abschlussjahrgänge seit 1941(!) waren am Start und feierten ausgiebig ihre Bildungsschmiede.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsLcsvC0UnI/AAAAAAAAAhw/QdxpCSqGVK4/s1600-h/CIMG3062.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 174px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsLcsvC0UnI/AAAAAAAAAhw/QdxpCSqGVK4/s320/CIMG3062.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387110765389173362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;1941!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Während Nilton ausgiebig mit seinen alten Klassenkameraden (reine Boyschool) Fiesta machte, nutzte ich die Zeit und besichtigte im nahe gelegenen Lambayeque einige Kulturschätze Perus. Im Museo de „Señor Sipan“ werden die Schätze der Vorinkakultur Mochica ausgestellt. Diese hatte in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausend n. Chr. auf dem Gebiet des heutigen Nordwestperus ihre Blütezeit. Berühmt war die Mochicakultur vor allem für ihre Künste Edelmetalle handwerklich zu verarbeiten, aber auch für die hochentwickelten landwirtschaftlichen Techniken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKc3yKqYNI/AAAAAAAAAgo/JLHRESZ0uQM/s1600-h/CIMG2925.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 226px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKc3yKqYNI/AAAAAAAAAgo/JLHRESZ0uQM/s320/CIMG2925.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387040586461765842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Reihe der Vorinkakulturen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die ausgestellten Schätze der Mochica sind erst 1987 wieder aufgetaucht, nachdem ein Archäologe eine rapide Zunahme von wertvoller historischer Kunst auf den Flohmärkten Chiclayos feststellte. Bei Nachforschungen stießen Wissenschaftler und Polizei auf Grabräuber, die aus Steinhügeln an der Küste wertvollen Gold- und Silberschmuck ausgruben. Nach einer wilden Schießerei und der Vertreibung der Plünderer stellten sich die Hügel als verwitterte Pyramiden heraus, in denen die Elite der Mochica beerdigt lagen und unter denen sich einer der größten Kulturschätze Lateinamerikas verbarg. In den Gräbern lag unter anderem auch der legendäre Herrscher der Mochica, der von den Wissenschaftlern nach seiner Fundstelle benannt wurde: „Señor Sipan“.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKdzYIBgII/AAAAAAAAAgw/t4N5KxrLlSE/s1600-h/CIMG2926.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKdzYIBgII/AAAAAAAAAgw/t4N5KxrLlSE/s320/CIMG2926.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387041610263527554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mochica Skull-Art, Tim Burton lässt grüßen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Ausstellungsstücke im Museum sind sehr sehenswert, vor allem die Keramiken und die filigran verarbeiteten Gold- und Silberstücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKjpM9jT2I/AAAAAAAAAhg/cThaAimNN9I/s1600-h/CIMG3239.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKjpM9jT2I/AAAAAAAAAhg/cThaAimNN9I/s320/CIMG3239.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387048032537890658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mochica Goldmaske&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsLgwgTNrsI/AAAAAAAAAh4/rlRz3vXCtvo/s1600-h/CIMG3237.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 250px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsLgwgTNrsI/AAAAAAAAAh4/rlRz3vXCtvo/s320/CIMG3237.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387115228197400258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mochica Goldkette&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Nach dem Museum bin ich gegen Mittag mit einem Combi zur 20min entfernten Pazifikküste gefahren. Pimentel ist in der Saison (Jan/Feb) ein beliebter Badeort in Peru, im September hat man den Strand allerdings fast für sich. Viel Sonne, steife Brise, angenehme Wassertemperatur und Frischfisch zum Mittag haben den Nachmittag abgerundet. Beim Strandspaziergang hatte ich noch ein wenig Glück, denn da kamen gerade die „Caballitos de Totora“ vom Meeresstreifzug zurück.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKfNIDjE8I/AAAAAAAAAhA/Vd1Y2wlCYLE/s1600-h/CIMG2962.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKfNIDjE8I/AAAAAAAAAhA/Vd1Y2wlCYLE/s320/CIMG2962.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387043152138015682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Latschen vom kleinen Muck&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Die „Caballitos ...“ sind kleine traditionelle Einmann-Fischerboote aus Schilf, die ich vorher im Museum gesehen hatte und von denen ich nicht gedacht hätte, dass sie noch im Einsatz sind.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKgUHwo4cI/AAAAAAAAAhI/twnZtbNi2Qo/s1600-h/CIMG2984.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKgUHwo4cI/AAAAAAAAAhI/twnZtbNi2Qo/s320/CIMG2984.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387044371829416386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Caballitos in Aktion&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Pimentel ist auch beliebter Surfort mit entsprechend hohem Wellengang, es ist mir ein Rätsel wie sich diese Strohballen über Wasser halten können?! Nach ihrer Rückkehr entwickelte sich ein kleiner Fischmarkt auf dem der frische Fang sofort verkauft wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKhPGF6ElI/AAAAAAAAAhQ/ZdpG_m4AQxs/s1600-h/CIMG2965.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKhPGF6ElI/AAAAAAAAAhQ/ZdpG_m4AQxs/s320/CIMG2965.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387045384994034258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wellenreiter in Pimentel&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKh1iPAXmI/AAAAAAAAAhY/nxmbMtWZHu8/s1600-h/CIMG2996.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKh1iPAXmI/AAAAAAAAAhY/nxmbMtWZHu8/s320/CIMG2996.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387046045383417442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Caballito-Fischmarkt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;   &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;Am Abend ging es dann mit Niltons Tochter Mara und der Nichte, deren Name ich nicht verstanden habe, in eine Karaokebar. Das war recht langweilig, denn die Peruaner haben die Karaokeregeln nicht recht verstanden. Eine Person liest, singt und macht sich mit schräger Interpretation des zufällig gewählten Liedes zur Pflaume. So haben alle anderen ihren Spaß, so kenne ich das. In Peru kennen alle alle Lieder und können sie auch noch so singen, dass ich zeitweise nicht wusste ob das Geträllerte vom Band kommt oder gerade spontan vorgetragen wird. Perfektion ist öde!&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKSqNZzM7I/AAAAAAAAAfo/NuXghWkL99E/s1600-h/CIMG3052.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKSqNZzM7I/AAAAAAAAAfo/NuXghWkL99E/s320/CIMG3052.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387029358138569650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die Jungs von der Militärschule durften auch paradieren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;Am Sonntag gab es dann anlässlich des 150sten Bestehen der erwähnten Schule eine Parade durch das Zentrum von Chiclayo. Alle Abschlussjahrgänge der Schule seit 1941 dazu noch Lehrer, Musikkapellen und Kadetten der Militärschule marschierten eine Runde durch die Innenstadt. Jeder Jahrgang hatte seinen eigenen Schutzpatron.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKUK-pvpTI/AAAAAAAAAf4/wCz1jJuO0RA/s1600-h/CIMG3200.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKUK-pvpTI/AAAAAAAAAf4/wCz1jJuO0RA/s320/CIMG3200.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387031020626224434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jahrgang 1974 war mir am sympathischsten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;Überhaupt haben es die Peruaner mit Paraden. Jedes Wochenende gibt es mindestens eine, überall und zu allen Anlässen. Jubiläen, Zeugnisse, Eröffnungen, Schließungen, ich glaube die Anlässe sind eh nur Alibi, um eine Parade abhalten zu können.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKZr22NpgI/AAAAAAAAAgY/OqSGTtKdk8w/s1600-h/CIMG2924.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKZr22NpgI/AAAAAAAAAgY/OqSGTtKdk8w/s320/CIMG2924.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387037083024860674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Sportparade&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKYNkZGsLI/AAAAAAAAAgQ/Ocwsv0Dv92I/s1600-h/CIMG2923.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKYNkZGsLI/AAAAAAAAAgQ/Ocwsv0Dv92I/s320/CIMG2923.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387035463163228338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Barbieparade&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;Bei Jahrgang 1977 gaben Niltons Eltern und ich auf und gingen Ceviche essen und Rotwein trinken. Am Abend 22Uhr nahm ich dann den Bus zurück nach Cajamarca und war 5.30Uhr am nächsten Morgen wieder in der Bergstadt.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsLcIoh3L4I/AAAAAAAAAho/nBieR9j_c1Q/s1600-h/CIMG3236.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 187px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsLcIoh3L4I/AAAAAAAAAho/nBieR9j_c1Q/s320/CIMG3236.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5387110145165045634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Niltons Eltern und ich bei Rotwein und rohem Fisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-5413330299332696123?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/5413330299332696123/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/senor-sipan-und-paradenwut.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/5413330299332696123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/5413330299332696123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/senor-sipan-und-paradenwut.html' title='Señor Sipan und Paradenwut'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SsKW1hQ2DUI/AAAAAAAAAgI/IQrInWGofdI/s72-c/CIMG2890.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-854096280812834152</id><published>2009-09-23T08:21:00.000-07:00</published><updated>2009-10-04T18:30:41.061-07:00</updated><title type='text'>David gegen Goliath</title><content type='html'>Ganz Gallien ist besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein kleines Dorf widerspenstiger Gallier leistet immer noch erbitterten Widerstand....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Zeilen aus Asterix und Obelix gingen mir durch den Kopf, als ich letzte Woche zum ersten Mal von der Comunidad Pajuela hörte. Gestern, Dienstag den 22.09., besuchten Valentin, eine Rechtsanwältin von Grufides und ich die Bauerngemeinschaft, die mitten im Bergbaugebiet von Yanacocha liegt. Die Bauern weigern sich hartnäckig und gegen alle Widrigkeiten ihr Land an Yanacocha zu verkaufen. Ein kleines Dorf, dass vom Imperium umzingelt ist.&lt;br /&gt;Leider musste ich feststellen, dass die Menschen in Pajuela zwar unmenschlich viel Ausdauer und Mut besitzen, aber keinen Zaubertrank. Der wurde ihnen 1996 von Yanacocha abgegraben und seitdem sitzt Pajuela ohne Wasser auf dem Trockenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpMO562gZI/AAAAAAAAAdw/wvs3slwEQ4U/s1600-h/CIMG2704.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 273px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpMO562gZI/AAAAAAAAAdw/wvs3slwEQ4U/s320/CIMG2704.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384700123424391570" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;der Weg nach Pajuela führt über Minengelände&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich gibt es auf dem Minengelände von Yanacocha, einer ehemaligen andinen Lagunenlandschaft, immer noch einige natürliche Lagunen. Diese sind dem Gesetz nach kommunales Eigentum und deren Wasser öffentliches Gut. Aber die Lagunen liegen erstens im Privatgelände der Mine und man braucht die Genehmigung des Unternehmens, um zu dem Wasser der Lagunen zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpNZo8LUaI/AAAAAAAAAd4/LsP6nxN-HNs/s1600-h/CIMG2709.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpNZo8LUaI/AAAAAAAAAd4/LsP6nxN-HNs/s320/CIMG2709.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384701407356735906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;schöne Naturlagune auf Privatgelände&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Und Zweitens (selbst wenn diese Genehmigung erteilt werden sollte) nützt das Wasser den Menschen nichts mehr, da die Zuflüsse der Lagune aus der Mine kommen. Das Vertrauen in die Trinkwasserqualität des Industriewassers von Yanacocha hält sich bei den Einwohnern von Pajuela in engen Grenzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpOyt2b4PI/AAAAAAAAAeA/T6bVKseQEpk/s1600-h/CIMG2715.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpOyt2b4PI/AAAAAAAAAeA/T6bVKseQEpk/s320/CIMG2715.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384702937683190002" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;links das helle Wasser der Lagune, rechts der dunkle, brackige Zufluss aus der Mine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;In Pajuela gab es einmal Zaubertrank! Sogar mehr als genug davon. Zwischen zwei wasserreichen Bächen gelegen, waren die Einwohner bestens versorgt mit Trinkwasser und mit Wasser für die Landwirtschaft. In einem Bach gab es sogar viele Forellen, welche die Männer gerne angelten und sich dabei, ganz unter sich, ein paar Cervezas genehmigten. Aber das war einmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpSeFy6rII/AAAAAAAAAeQ/xNEf-GeK51c/s1600-h/CIMG2734.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpSeFy6rII/AAAAAAAAAeQ/xNEf-GeK51c/s320/CIMG2734.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384706981380140162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;die Reste vom Forellenbach&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dann kam Yanacocha und baute Kanäle die dem Forellenbach das Wasser abgruben. Seitdem gibt es nur noch einen 5m tiefen, trockenen Graben und keine Forellen mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpTGxsHrVI/AAAAAAAAAeY/iMzGrOoPh9g/s1600-h/CIMG2769.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpTGxsHrVI/AAAAAAAAAeY/iMzGrOoPh9g/s320/CIMG2769.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384707680357559634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;künstliche Kanäle links und rechts des "Forellenbaches"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der andere Bach, der das Dorf mit Zaubertrank versorgte, existiert zwar noch, aber seitdem Yanacocha seine Abwässer in den Bach leitet, hat der Trank seinen Zauber verloren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpUwU2JjWI/AAAAAAAAAeg/Xb8vscbRY-g/s1600-h/CIMG2743.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpUwU2JjWI/AAAAAAAAAeg/Xb8vscbRY-g/s320/CIMG2743.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384709493681130850" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;dunkler Zauber&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir die ehemaligen Wasserläufe Pajuelas besichtigt hatten, zeigten uns Señ. Filipe und Señ. Flores den Flur zur Außenwelt. Gesetzlichen Auflagen folgend, musste das Bergbauunternehmen den Bauern von Pajuela eine Durchgangsschneiße mitten durch die Mine gewährleisten. Diese ist nur ca. 6-7m breit und dient den Bauern dazu ihr Vieh auf die Märkte der Region zu treiben. Für das Vieh ist das allerdings lebensgefährlich, da es einerseits von kontaminierten Wasser umgeben ist und andererseits der Weg immer wieder von Bergbaustraßen gekreuzt wird. In den letzten Jahren verloren die Bauern von Pajuela viele Tiere entweder durch Vergiftung oder durch den Bergbauverkehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Srpgtp9MpYI/AAAAAAAAAew/MoVRTR67DXg/s1600-h/CIMG2762.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 138px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Srpgtp9MpYI/AAAAAAAAAew/MoVRTR67DXg/s320/CIMG2762.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384722641947764098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;links der Hinweis auf tödliche Gefahr, rechts die Tiere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Nun ist es ja nicht so, dass die Bauern von Pajuela Fundamentalopposition betreiben würden. Ihre Familien leben eben seit 4 Generationen auf diesem Grund und Boden und deswegen hängen sie nunmal an ihrem Land. Am liebsten wäre ihnen eine gute Nachbarschaft mit der Mine. Faire Angebote, verbindliche Geschäfte und ein respektvolles Miteinander. Eine win-win-Situation für beide Seiten, aber das Bergbauunternehmen hat eben andere Vorstellungen. Das wurde den Bauern spätestens bewusst, als Señ. Flores einen Teil seines Landes an Yanacocha verpachtete, damit das Unternehmen Wasserleitungen legen kann. Nachdem die Leitungen gebaut waren, stellte sich heraus, dass diese Abwässer transferieren, welche in die Bäche der Comunidad geleitet werden. Laut Aussage der Bauern, schrieb Yanacocha dann auch einseitig den befristeten Pachtvertrag mit regelmäßigen Zahlungen in einen unbefristeten mit Einmalzahlung um.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrplxuFjaDI/AAAAAAAAAe4/oF__02enCyw/s1600-h/CIMG2785.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrplxuFjaDI/AAAAAAAAAe4/oF__02enCyw/s320/CIMG2785.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384728209334167602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Leitungen auf Señ. Flores Privatgelände sind durch Steinschläge bedroht, die durch vom Bergbau verursachte Bodenerossion ausgelöst werden. Da wo die herkommen, liegen auch noch richtige Krawanzmänner! Die Mine reagiert nicht auf die Warnungen der Bauern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;Die Bevölkerung von Pajuela ist aufgrund des Drucks und der widrigen Umstände in den letzten Jahren von 300 auf 70 Personen geschrumpft. Ein ausschlaggebender Grund dafür war auch die Zerstörung der Schule der Comunidad durch Yanacocha vor 9 Jahren. Nachdem das Unternehmen keine neue errichtete, hätten die Kinder 4 Stunden Weg bis zur nächsten Schule auf sich nehmen müssen. Früh um 4 Uhr das Haus verlassen und 20 Uhr zurückkehren ist in Anbetracht dessen, dass die Kinder auch auf dem Hof aushelfen müssen unmöglich. Die Familien die geblieben sind, versuchen ihren Kindern ihr Wissen zu vermitteln, können eine schulische Ausbildung aber nicht ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpvSnujqCI/AAAAAAAAAfA/9DWUrqBAPzc/s1600-h/CIMG2839.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 190px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpvSnujqCI/AAAAAAAAAfA/9DWUrqBAPzc/s320/CIMG2839.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384738670167435298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Werbegraffiti von Yanacocha in Cajamarca&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Das Yanacocha ein hochmodernes Starkstromnetz in 4000m Höhe verlegt hat und ein vielfaches der Stadt Cajamarca an Strom verbraucht, den Familien der Comunidad Pajuela aber keine Elektrizität zur Verfügung steht, ist wohl nur noch eine Randnotiz.&lt;br /&gt;Allerdings kümmerte sich Yanacocha um eine andere Art von Infrastruktur und baute in 20m Entfernung von Familie Flores Haus eine Bergbaustraße, auf der Tag und Nacht Minen-LKWs vorbeidonnern. Vor zwei Monaten kam einer dieser LKWs von der Straße ab, stürzte in das Haus der Familie und zerstörte es fast vollständig. Die 2 Familienmitglieder die sich im Haus befanden, kamen wie ein Wunder mit dem Schrecken davon, der LKW Fahrer wurde verletzt. Bis heute wartet Familie Flores auf eine Entschuldigung bzw. eine Entschädigung des Unternehmens Yanacocha. Stattdessen hat die Familie das Haus mit den wenigen Mitteln die ihr zur Verfügung stehen wieder notdürftig zusammengeflickt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqIZwPI_qI/AAAAAAAAAfQ/fXTS_fkp5JI/s1600-h/CIMG2828.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqIZwPI_qI/AAAAAAAAAfQ/fXTS_fkp5JI/s320/CIMG2828.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384766280501362338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;der Rest der Casa Flores, rechts der Bretterverschlag ist die Küche, oben im Hintergrund ein LKW auf der Straße&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Trotz des Mangels und der Armut die sich uns boten, lud uns Familie Flores zu einem leckerem Mittagessen ein. Es gab einen riesigen Teller mit Trigo (Getreide), Kartoffeln, Zwiebeln und natürlich Cuy für jeden von uns. Wir waren sprachlos!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqK4r4zBHI/AAAAAAAAAfY/4Dk5DWwCGRs/s1600-h/CIMG2826.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqK4r4zBHI/AAAAAAAAAfY/4Dk5DWwCGRs/s320/CIMG2826.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384769010933105778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Mutter Flores mit jünstem Sohn in der Küche&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die Frage die sich mir stellte war, wie man das alles 13 Jahre aus- und durchhalten kann und woher die Familie dafür die Kraft nimmt. Die Antwort von Señ. Filipe und Señ. Flores war eindeutig: Die Gemeinschaft gibt uns Kraft! Ohne den Zusammenhalt der Comunidad hätten sie wohl schon längst aufgegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqMEykbgBI/AAAAAAAAAfg/Hxxso8pCqtM/s1600-h/CIMG2823.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqMEykbgBI/AAAAAAAAAfg/Hxxso8pCqtM/s320/CIMG2823.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384770318396784658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Familie Flores&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Das wir die ganze Zeit während unseres 6stündigen Aufenthaltes im kleinen Dorf widerspenstiger Peruaner vom transnationalen Imperium überwacht worden, ist bei der ganzen Geschichte eigentlich kaum noch erwähnenswert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqFX2k23EI/AAAAAAAAAfI/pBTlfrXLj2Y/s1600-h/CIMG2766.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrqFX2k23EI/AAAAAAAAAfI/pBTlfrXLj2Y/s320/CIMG2766.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384762949308439618" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Yanacocha is watching you&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-854096280812834152?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/854096280812834152/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/ganz-gallien-ist-besetzt.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/854096280812834152'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/854096280812834152'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/ganz-gallien-ist-besetzt.html' title='David gegen Goliath'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrpMO562gZI/AAAAAAAAAdw/wvs3slwEQ4U/s72-c/CIMG2704.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-824154856034236925</id><published>2009-09-21T12:16:00.000-07:00</published><updated>2009-09-21T15:40:16.101-07:00</updated><title type='text'>Tödliche Eskalation</title><content type='html'>Am Dienstag den 15.09. gab es zum ersten Mal seit meiner Ankunft bei Ausschreitungen in der Region Cajamarca Tote. Wie 70 Prozent aller sozialen Konflikte in Peru standen auch die Ausschreitungen in der Comunidad Vista Alegre in der Provinz Hualgayoc in unmittelbaren Zusammenhang mit der Bergbauproblematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrfVoRRCpXI/AAAAAAAAAcg/I0a8IVjgvBA/s1600-h/Vista_Alegre_Google_Earth.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 248px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrfVoRRCpXI/AAAAAAAAAcg/I0a8IVjgvBA/s320/Vista_Alegre_Google_Earth.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384006767351080306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vista Alegre liegt ca. 1/1/2h Autofahrt nördlich von Cajamarca&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Angefangen hatte alles mit einer angemeldeten Demonstration der Rondas Campesinas von Bambamarca gegen die Ausweitung einer Mine, die von einem Joint Venture aus den Unternehmen Buenavenura (peruanisch)  und Gold Fields (südafrikanisch) betrieben wird. Obwohl die Expansion der Mine auch das Flussbecken des Río Llaucano betrifft und somit die Landwirtschaft und Viehzucht der regionalen Bauern negativ beeinflußen könnte, hat das Ministerium für Energie und Bergbau dem Minenunternehmen Konzessionen erteilt, ohne die einheimische Bevölkerung vorher zu konsultieren oder zu informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Reaktion auf die Demonstration organisierten die Minenbetreiber eine Gegendemonstration. Augenzeugen berichteten, dass Menschen für die Teilnahme an der Gegendemonstration bezahlt wurden und vom Unternehmen Waffen erhielten. Als die beiden Demonstrationszüge in der Comunidad Vista Alegre aufeinander stießen, eskalierte die Situation. Bei den Ausschreitungen starben ein eineinhalbjähriges Kind und ein 21-jähriger Bewacher einer Maschine des Minenunternehmens an Schussverletzungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-c000b13476d5a906" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF"&gt;&lt;param name="allowfullscreen" value="true"&gt;&lt;param name="flashvars" value="flvurl=http://v7.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dc000b13476d5a906%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330012564%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D813734B5E2D6115392496BD5AB8B1B85E04F8D5D.4086DF172F4D10CC2776DD993400B69099815BDB%26key%3Dck1&amp;amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dc000b13476d5a906%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DHsztz--Jg9gtIwaqB2Q1zsMTRoo&amp;amp;autoplay=0&amp;amp;ps=blogger"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/get_player" type="application/x-shockwave-flash"width="320" height="266" bgcolor="#FFFFFF"flashvars="flvurl=http://v7.nonxt1.googlevideo.com/videoplayback?id%3Dc000b13476d5a906%26itag%3D5%26app%3Dblogger%26ip%3D0.0.0.0%26ipbits%3D0%26expire%3D1330012564%26sparams%3Did,itag,ip,ipbits,expire%26signature%3D813734B5E2D6115392496BD5AB8B1B85E04F8D5D.4086DF172F4D10CC2776DD993400B69099815BDB%26key%3Dck1&amp;iurl=http://video.google.com/ThumbnailServer2?app%3Dblogger%26contentid%3Dc000b13476d5a906%26offsetms%3D5000%26itag%3Dw160%26sigh%3DHsztz--Jg9gtIwaqB2Q1zsMTRoo&amp;autoplay=0&amp;ps=blogger"allowFullScreen="true" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Beitrag eines lokalen TV-Senders zu den Ereignissen in Vista Alegre&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der nationalen und regionalen Presse wurden die Vorfälle in Vista Alegre/Hualgayoc nicht thematisiert und auch von offizieller politischer Seite gab es keine Erklärungen. Die Informationen zu diesem Vorfall wurden von Grufides mit einer Videokamera vor Ort recherchiert und anhand von Augenzeugen rekonstruiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war das erste Mal in der Region Cajamarca, dass eine Auseinandersetzung zwischen der Bevölkerung die gegen und die für den Bergbau eingestellt ist Tote forderte. Leider sind diese unterschiedlichen Ansichten zum Bergbau in der Region nicht Resultat einer freien demokratischen Meinungsbildung, sondern beruhen auf strategischen Überlegungen der Minenbetreiber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor 5 Jahren, als die sozialen Proteste gegen den Bergbau in Cajamarca ihren Höhepunkt hatten, erarbeitete die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Grupo&lt;/span&gt; Acerero del &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Norte&lt;/span&gt; (GAN) ein Strategiepapier. Die GAN ist eine Interessengruppe aus Bergbauunternehmen u.a. Gold Fields und Yanacocha. Das Strategiepapier wurde vom Unternehmensberater Dante Vera erarbeitet und besagt, dass die Unternehmen um die Minen einen zivilen Schutzring installieren sollten. Praktisch umgesetzt bedeutet das, dass die Bevölkerung im unmittelbaren Umkreis der Mine mit Privilegien und Zuwendungen (Geld, Nahrungsmitteln) in ihrer Meinung zum Unternehmen positiv beeinflusst und somit instrumentalisiert wird. Die Bevölkerung außerhalb dieses inneren Ringes hingegen erhält keine Zuwendungen und bekommt die Folgen des Bergbaus unmittelbar zu spüren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es dann zu Protesten und Demonstrationen gegen die Minen kommt, spielen die Unternehmen die Bevölkerung gegeneinander aus. Wohin das führen kann, zeigen die erschreckenden Vorfälle vom letzten Dienstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Pressetext Grufides (auf spanisch):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://grufidesinfo.blogspot.com/2009/09/enfrentamiento-entre-campesinos-y.html&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt gibts'nen scharfen Themenwechsel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Wochenende gab es dann drei Parties, die ich aber aufgrund der Ereignisse der vergangenen Woche nicht wirklich genießen konnte. Ich muss mir noch eine persönliche Strategie zurecht legen, um solche Vorfälle emotional nicht zu sehr an mich ranzulassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag feierte Moni nach nur 4 Wochen ihren Abschied aus Cajamarca. Sie bricht das Projekt ab, da sie persönlich mit ihrer Arbeit und den hygienischen Umständen in Peru nicht klar kam. Ihre Entsendeorganisation legte ihr bei ihrer Entscheidung keine Steine in den Weg. Lediglich den Rückflug muss sie nun selbst bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag gab es dann gleich 2 Parties. Valentin, ein deutscher Nachwuchsfilmemacher, der selbstorganisiert in Cajamarca ist und für Straßenkinder einen Foto- und Filmworkshop organisiert, feierte seinen 20igsten Geburtstag. Bei der Gastfamilie gab es ein deutsch-peruanisches Buffet. Hackklöpschen und Maisbrei. Rico!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danach ging es dann ins Mantoc. Das Mantoc ist ein riesiges Freiwilligen WG-Haus in dem bis zu 12 Personen wohnen können. Momentan sind es aber nur 7. 2 davon, beide aus Italien, feierten am Samstag nach einem Jahr ihren Abschied von Cajamarca. Es gab eine Tafel mit selbstgemachten italienischen Essen, viel Bier und Cokaschnaps. Letzterer forderte einige Totalausfälle! An die 100 Gäste ließen es bei cajamarquinischer Karnevalsmucke ordentlich krachen. Wenn Peruanos(as) auch noch so geringe Deutschkenntnisse vorzuweisen haben, dann geben sie die sehr gerne und wiederholt zum Besten. So begrüßte mich eine Peruana jedes Mal wenn sie mich bei dieser Party sah mit einem lauten und herzlichen: "Guten Tag, Weißwurst!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-824154856034236925?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/824154856034236925/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/todliche-eskalation.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/824154856034236925'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/824154856034236925'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/todliche-eskalation.html' title='Tödliche Eskalation'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrfVoRRCpXI/AAAAAAAAAcg/I0a8IVjgvBA/s72-c/Vista_Alegre_Google_Earth.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-7876407793871766141</id><published>2009-09-21T10:06:00.000-07:00</published><updated>2009-09-21T14:35:33.087-07:00</updated><title type='text'>Exkurs: Quechua-Mythologie</title><content type='html'>Ich möchte mal wieder eine Erläuterung zum letzten Beitrag nachschieben. In diesem stand, dass der Quilish u.a. deshalb für die Menschen hier in Cajamarca so wichtig ist, da er ein Apu (Berggeist) sei. Vielleicht habt ihr euch, wie ich mich selbst auch, gefragt was es denn mit diesen Apus auf sich hat und wieso diese für die indigene Bevölkerung so wichtig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um zu verstehen warum Apus für die andine Bevölkerung (u.a. Quechua, Aymara) so immense Bedeutung haben, muss ich ein wenig ausholen und kurz (!!) auf die Mythologie und das spirituelle Grundverständnis der  andinen Kultur eingehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre65CyUpMI/AAAAAAAAAcA/s8-WHymo01E/s1600-h/CIMG2596.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre65CyUpMI/AAAAAAAAAcA/s8-WHymo01E/s320/CIMG2596.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383977368707966146" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quechua-Versammlung auf dem Quilish&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Für die Quechua ist der Quilish erst einmal auch nur ein Berg, der aus Gestein und anderen materiellen Gegenständen besteht. Aber anders als z.B. in der christlichen Vorstellungswelt oder nach europäisch-aufklärerischen Grundsätzen hat jeder Gegenstand, egal ob im biologischen Sinn lebendig oder nicht lebendig, neben der materiellen auch eine geistige Seite. Um die Quechua-Sichtweise auf den Punkt zu bringen: Alles was existiert ist lebendig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre6A28g_JI/AAAAAAAAAb4/aAdpgcxQCSg/s1600-h/CIMG2510.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre6A28g_JI/AAAAAAAAAb4/aAdpgcxQCSg/s320/CIMG2510.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383976403456818322" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quechua und Apus&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Da nach den Quechua-Vorstellungen alle lebenden Systeme miteinander verbunden sind und in Wechselwirkung stehen, somit eben auch voneinander abhängig sind, ist der Berg Quilish als lebendiges System so bedeutungsvoll für die Quechua. Mal abgesehen davon, dass die Menschen rein rational vom Wasser des Quilish abhängig sind, sind sie es eben auf spirituelle Weise auch von seiner Existenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrezSB3tzaI/AAAAAAAAAbg/bcp6hdaNI0Q/s1600-h/CIMG2297.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/SrezSB3tzaI/AAAAAAAAAbg/bcp6hdaNI0Q/s320/CIMG2297.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383969001865858466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quechua werden ungern fotografiert, in jedem Alter&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Alltag und Spiritualität bilden in der andinen Kultur eine Einheit. Das wichtigste Grundprinzip der Quechua-Mythologie ist Gleichgewicht bzw. Ausgeglichenheit. Damit der Zustand der Ausgeglichenheit für einen Teil des Systems (z.B. Mensch) hergestellt werden kann, muss das ganze System im Gleichgewicht sein. Ist das System auf jeder Ebene seines Seins zentriert (also ausgeglichen), dann ist der Mensch gesund. Wird ein Teil des Systems verändert, gerät es aus dem Gleichgewicht und alle anderen Teile des Systems verändern sich mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das bedeutet allerdings nicht, dass die Vorstellungswelt der andinen Menschen starr ist und keiner Entwicklung möglich scheint. Die andine Kultur ist durchaus in der Lage neue Einflüsse aufzunehmen und diese mit den eigenen Vorstellungen zu etwas ausgeglichenen Neuem zu vereinen. Das beste Beispiel dafür ist die christliche Religion, welche nahezu von 100 Prozent der Quechua praktiziert wird, allerdings in einer eigenen Form. Es entstand eine Mischung aus andinen und christlichen Vorstellungen, ein "andiner Katholizismus" (Synkretismus). Die Quechua-Kultur kennt keinen absoluten Wahrheitsanspruch, sondern versucht alles miteinander in Einklang zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre07lEG5ZI/AAAAAAAAAbo/fu64AP4iq7Y/s1600-h/CIMG2315.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre07lEG5ZI/AAAAAAAAAbo/fu64AP4iq7Y/s320/CIMG2315.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383970815199339922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;style type="text/css"&gt;  &lt;!--   @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm }   P { margin-bottom: 0.21cm }  --&gt;  &lt;/style&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quechua mit rueca (Wollspindel)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Leider ist die Quechua-Kultur durch 500 Jahre Kolonialisierung und christliche Missionierung rassistischen Vorurteilen ausgesetzt und wird deshalb in Peru als rückständig betrachtet. Die hispanische Leitkultur gibt den Takt an und Menschen die sich dieser nicht unterwerfen werden oft als Bürger 2. Klasse behandelt. Allerdings glaube ich in intellektuellen und alternativen Kreisen Perus eine Rückbesinnung auf die kulturellen Wurzeln des Landes erkennen zu können.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre-jwqQqmI/AAAAAAAAAcQ/LTaD9-5OJII/s1600-h/CIMG2691.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre-jwqQqmI/AAAAAAAAAcQ/LTaD9-5OJII/s320/CIMG2691.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383981401111571042" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quechua in der Stadt&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre7sUAieII/AAAAAAAAAcI/DbRqSuOOz4E/s1600-h/CIMG2617.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre7sUAieII/AAAAAAAAAcI/DbRqSuOOz4E/s320/CIMG2617.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383978249504323714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;leben oftmals verstoßen und in bitterer Armut&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich den Quilish-Fall nun unter aufgeklärt-wissenschaftlich Standpunkten betrachte, dann ergeben sich für mich allerdings viele Parallelen mit der Quechua-Mythologie. Versiegen die Quellen des Quilish, dann hat das unmittelbaren Einfluss auf die Flüsse der Region. Geht die Wasserquantität bzw. -qualität der Flüsse zurück, so beeinflusst das unmittelbar die Pflanzenwelt der Flusslandschaften. Stehen nicht mehr genug Pflanzen als Nahrungsmittel zur Verfügung hat das wiederum Auswirkungen auf die Tiere. Sind nicht mehr genug Pflanzen und Tiere vorhanden verschwindet die landwirtschaftliche Lebensgrundlage der Menschen in der Region. So gesehen bringt  eine Veränderung des Quilish eine Veränderung aller Teile des Ökosystems mit sich. Es gerät alles aus seinem biogischen Gleichgewicht und für die Quechua bedeutet das auch, dass alles aus dem spirituellen Gleichgewicht gerät.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre40kTP3bI/AAAAAAAAAbw/WbjWUuBRzp4/s1600-h/CIMG2461.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre40kTP3bI/AAAAAAAAAbw/WbjWUuBRzp4/s320/CIMG2461.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5383975092781833650" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quilish verteidigen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-7876407793871766141?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/7876407793871766141/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/exkurs-quechua-mythologie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7876407793871766141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/7876407793871766141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/exkurs-quechua-mythologie.html' title='Exkurs: Quechua-Mythologie'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sre65CyUpMI/AAAAAAAAAcA/s8-WHymo01E/s72-c/CIMG2596.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-4586907861605279829</id><published>2009-09-14T17:04:00.000-07:00</published><updated>2009-09-17T11:36:10.512-07:00</updated><title type='text'>Marcha de Quilish</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Sonntag früh um 7 Uhr trafen wir uns an einer Tankstelle in Cajamarca. 2 große Omnibusse und einige Combis, wie hier die Kleintransporter heißen, sollten das Demovolk zum Quilish bringen. Organisiert wurde der Protestmarsch von der Organisation &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;FRENTE DE DEFENSA DE CAJAMARCA, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;deren Präsident Dr. Nilton Deza Arroyo ist. Nilton ist Doktor der Ökologie, Leiter der Esquela Post Graduado an der Uni Nacional und mein Betreuer. Die Idee der Aktion  „Marcha de Quilish“ war ein Protestmarsch zum Cerro Quilish, um dessen ökologische und kulturelle Bedeutung für die Region zu verdeutlichen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style=";font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-xi97YN6I/AAAAAAAAATs/eFSIcqhPLho/s1600-h/CIMG2619.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-xi97YN6I/AAAAAAAAATs/eFSIcqhPLho/s320/CIMG2619.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381715294028314530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aktionsflyer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style=";font-family:Times New Roman,serif;font-size:100%;"  &gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nachdem fast alle Teilnehmer eingetroffen waren, lies sich auch die Polizei blicken. Diese kontrollierte die Personalien der Organisatoren und eskortierte die Busse schließlich bis zum Berg. Außer ein bisschen Präsenz hielt sich die Policia Nacional allerdings vornehm zurück. Das lag wohl auch daran, dass sich die Teilnehmer des Marsches nach Ankunft am Fuße des Berges plötzlich aufteilten und von verschiedenen Seiten und zeitlich verschoben den Berg erklommen. Für mich kam das ziemlich überraschend, bei Demos in Deutschland wird immer Zusammenhalt und einheitliches Auftreten gepredigt. Ob das nun geplant war oder nicht, die Policia schien genauso verwirrt wie ich, bezog konzentriert an einer bestimmten Position Stellung und beobachtet das Geschehen aus einiger Entfernung. Dort blieb sie dann auch für den Rest der Veranstaltung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7aheLo7-I/AAAAAAAAAR8/nE8LQVBJzc0/s1600-h/CIMG2389.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7aheLo7-I/AAAAAAAAAR8/nE8LQVBJzc0/s320/CIMG2389.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381478873326743522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Cerro Quilish&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Vielleicht hatten die Polizisten auch keine Lust die ca. 800 Höhenmeter bis zur Spitze des Quilish zu erklimmen, denn dort fand die Kundgebung statt. Meine „Bezugsgruppe“ nahm den kürzesten Weg und so war ich an diesem Tag die 4. Person die den Gipfel erreichte und konnte die Zeit nutzen, um in Ruhe meinen Blick noch ein wenig schweifen zu lassen, bevor es auf dem Plateau eng wurde. Nach und nach erreichten ca. 400 Menschen den Kundgebungsort auf 4000m Höhe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7jaUcDl3I/AAAAAAAAASc/JmGUrZsWk48/s1600-h/CIMG2442.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7jaUcDl3I/AAAAAAAAASc/JmGUrZsWk48/s320/CIMG2442.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381488646056810354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Aufstieg der Teilnehmer(innen), im Hintergrund die Mine&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Neben vielen Campesinas und Indegenas waren auch Studenten, Professoren und Vertreter verschiedener Organisationen anwesend. Es folgte eine kraftvolle, emotionale aber friedliche Kundgebung bei der an die dutzend Personen eine Rede hielten. Neben den geplanten Rednern konnten sich auch andere Teilnehmer melden und zu Wort kommen. Unter den geplanten Rednern waren u.a. ein Pfarrer, ein Vertreter der Rondas Campesinas (bäuerliche Selbstverteidigungsorgas), ein Uniprofessor, Vertreter verschiedener NGOs, ein Campesino und eine Quechua.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: georgia; text-align: left;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7kM9AZ57I/AAAAAAAAASk/X9qDiuvN3to/s1600-h/CIMG2448.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7kM9AZ57I/AAAAAAAAASk/X9qDiuvN3to/s320/CIMG2448.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381489515940145074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Protest&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div  style="text-align: left;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Die Redner verdeutlichten die regionale Bedeutung des Quilish und forderten Yanacocha und die Politiker auf eine Ausweitung der Mine auf den Berg zu verhindern. Schließlich wurde der Cerro Quilish 2004 von der Regionalregierung zur Trinkwasserschutzzone erklärt. Dieses Entscheidung wurde allerdings von der Zentralregierung in Lima gekippt, um einen Goldabbau für Yanacocha zu ermöglichen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7mCKo0XEI/AAAAAAAAASs/IPLHO4vkjmw/s1600-h/CIMG2538.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7mCKo0XEI/AAAAAAAAASs/IPLHO4vkjmw/s320/CIMG2538.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381491529644006466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Nilton&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Dabei entspringen dem Berg zwei Wasserscheiden, welche für die Versorgung der Stadt Cajamarca und die Landwirtschaft in der Region Cajamarca von entscheidender Bedeutung sind. Yanacocha streitet eine Beeinträchtigung der Wasserqualität und -quantität durch den Bergbau ab und stützt sich dabei auf wissenschaftliche Analysen. Praktischerweise hat Yanacocha direkten Zugriff auf diese Analysen, denn die stammen aus den firmeneigenen Laboren. In Cajamarca gibt es keine unabhängige Prüfstelle.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7m_WbhjbI/AAAAAAAAAS0/-OtIae_A-9A/s1600-h/CIMG2542.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7m_WbhjbI/AAAAAAAAAS0/-OtIae_A-9A/s320/CIMG2542.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381492580781493682" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Quechuasprecherin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Für die regionale Quechuabevölkerung und aus anthropologischer sowie archäologischer Sicht hat der Berg noch eine andere Bedeutung, denn er ist ein Apu (Geist) und seit Jahrtausenden ein Kultort an dem indigene Versammlungen und Zeremonien stattfinden. Wird der Quilish zerstört, zerstört man einen Teil der peruanischen Kultur.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-sJ9YdyYI/AAAAAAAAATM/cq1rmdhi4Mg/s1600-h/CIMG2548.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-sJ9YdyYI/AAAAAAAAATM/cq1rmdhi4Mg/s320/CIMG2548.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381709366827010434" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Wie schon erwähnt lief die Kundgebung sehr friedlich ab, nur einmal schien die Stimmung zu kippen. Ein als Demoteilnehmer getarnter Mitarbeiter von Yanacocha wurde erkannt als er Fotos von den anwesenden Personen schoss. An die 50 Personen stürmten los, um ihn zu ergreifen. Auf der Flucht wurde er gefasst, ihm wurde die Kamera abgenommen und unmissverständlich klar gemacht, dass er auf der Kundgebung nichts zu suchen hätte. Ich habe wohl noch nie einen so schnellen Bergabstieg gesehen. Es sei erwähnt, dass diese Reaktion aus Sicht der Teilnehmer nicht überzogen ist, da in der Vergangenheit bekannte Minengegner erheblichen Repressalien ausgesetzt waren. 2006 wurden sogar zwei Campesinos ermordet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7no_P-M-I/AAAAAAAAAS8/CTzp6TLFIX0/s1600-h/CIMG2561.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7no_P-M-I/AAAAAAAAAS8/CTzp6TLFIX0/s320/CIMG2561.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381493296113529826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Alternativanreisemöglichkeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Nach der offiziellen Kundgebung versammelten sich die indigenen Campesinos noch in einem der zahlreichen kultischen Steinkreise. Die städtischen Teilnehmer machten sich an den Abstieg und fuhren mit den Bussen zurück nach Cajamarca. Beim Verlassen des Geländes schossen Mitarbeiter der privaten Sicherheitsfirma von Yanacocha noch ein paar Erinnerungsfotos.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-tXdm7PFI/AAAAAAAAATU/Xce_lIUDvHU/s1600-h/CIMG2590.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-tXdm7PFI/AAAAAAAAATU/Xce_lIUDvHU/s320/CIMG2590.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381710698327522386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;nach der Kundgebung ist vor der Kundgebung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-u8x5yLnI/AAAAAAAAATc/wnKTfakf8pE/s1600-h/CIMG2602.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-u8x5yLnI/AAAAAAAAATc/wnKTfakf8pE/s320/CIMG2602.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381712438942117490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Abreise&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-va1_ttSI/AAAAAAAAATk/vqep4vghFeA/s1600-h/CIMG2613.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-va1_ttSI/AAAAAAAAATk/vqep4vghFeA/s320/CIMG2613.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381712955436807458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Yanacocha - Paparazzi&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;span style="font-family:Times New Roman,serif;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;Neben vielen Eindrücken habe ich vom Quilish auch noch eine schmucke weiße Brille mitgenommen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p face="georgia" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: georgia; text-align: left;"&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-zVIX5oZI/AAAAAAAAAT0/xpuvyvDTfGs/s1600-h/CIMG2622.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-zVIX5oZI/AAAAAAAAAT0/xpuvyvDTfGs/s320/CIMG2622.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381717255337386386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;D&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&amp;amp;&lt;/span&gt;G&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;In Cajamarca angekommen feierte ich mit den Grufides Mitarbeiter(innen) den erfolgreichen und langen „Marcha de Quilish“ mit einer ordentlichen „Ceviche Mixto“ Platte und ein paar Cervezas.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm; text-align: left;"&gt;A la Salut de Quilish!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6363927992513870566-4586907861605279829?l=im-nu-in-peru.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/feeds/4586907861605279829/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/marcha-de-quilish.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/4586907861605279829'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6363927992513870566/posts/default/4586907861605279829'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/marcha-de-quilish.html' title='Marcha de Quilish'/><author><name>David Vollrath</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq-xi97YN6I/AAAAAAAAATs/eFSIcqhPLho/s72-c/CIMG2619.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6363927992513870566.post-2742974053196338492</id><published>2009-09-14T14:12:00.000-07:00</published><updated>2009-09-15T07:44:43.073-07:00</updated><title type='text'>Porcón Baja</title><content type='html'>Das letzte Wochenende war wieder ziemlich interessant und aufregend. Unter der Woche habe ich gerade einen relativ straighten Ablauf. Meistens bin ich von 10-19 Uhr im Büro, danach geht’s ins Casa, um mit der Familie Abendbrot zu essen und bei vielen Gesprächen über Peru, Deutschland und Politik mein Spanisch aufzubessern und den Tag ausklingen zu lassen. 1-2mal die Woche treffe ich mich auch mit Teilen der internationalen Community in Cajamarca (Ital.,Franz.,Span.,Peruanos), um in der einen oder anderen Kneipe 2-3 Cervezas zu verhaften.  &lt;p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p  style="margin-bottom: 0cm;font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Vor 10 Tagen habe ich das Büro gewechselt und bin von Grufides an die Universidad Nacional umgezogen. Dort wurde ich Mittags von meinen Zimmerkollegen, zwei Professoren, erst einmal mit einer Flasche Anisschnaps begrüßt. Der erste Tag an der Uni war nicht so lang.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7E-gtj4FI/AAAAAAAAAR0/rnNOUheN9Rw/s1600-h/CIMG2178.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 182px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq7E-gtj4FI/AAAAAAAAAR0/rnNOUheN9Rw/s320/CIMG2178.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381455182966284370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Studentinnenfußball in der Seminarpause an der Uni&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag den 11.09. ging es wieder im Bildungsauftrag mit Elena und Ofelia nach Porcón Baja, eine Comunidad Campesina in der Nähe von Cajamarca. Eine Comunidad Campesina ist eine aus Bauernfamilien bestehende Interessengemeinschaft, die sich aufgrund geographischer Nähe der Höfe zusammengeschlossen hat. In der Schule sollte wieder eine Präsentation mit anschließender Diskussion stattfinden. Aufgrund eines, auf dem Land nicht unüblichen, Stromausfalls fiel der erste Programmteil flach und es ging direkt in die Diskussion. Anwesend waren die Lehrer der Schule, die sehr interessiert, kritisch und vielseitig die Chancen und Probleme des Bergbaus in Cajamarca debattierten. Neben Kirchen sind Schulen optimale Vortragsorte, da Lehrer gute Multiplikatoren sind, um die Thematik an Schüler und Eltern weiterzugeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq61W_uQ6OI/AAAAAAAAARE/F4OFaMj7Hqk/s1600-h/CIMG2326.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq61W_uQ6OI/AAAAAAAAARE/F4OFaMj7Hqk/s320/CIMG2326.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381438011421550818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;Basketball in der Sportstunde, der blaue Hulahup am Gitter ist der Korb&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Vortrag in der Schule fand eine Versammlung der Comunidad Campesina statt, wozu weitere Grufidesmitarbeiter eingeladen waren. Zuerst gab es die obligatorische Messe, die von Padre Segundo, einem bergbaukritischen Pfarrer gehalten wurde. Dementsprechend wurde das Thema Yanacocha religiös aufgegriffen. Es ist immer wieder interessant zu beobachten wie die indigenen Campesinas zwar aktiv am Gottesdienst teilnehmen, sich aber nicht der üblichen strengen Etikette einer katholischen Messe unterwerfen. Da wird geschwatzt, geschlafen und gestillt. Sehr sympathisch, dass nimmt dem ganzen Prozedere diese drückende lithurgische Schwere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq6zbLiXyCI/AAAAAAAAAQ8/HheZWMAC-no/s1600-h/CIMG2276.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 240px; height: 320px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_stWZ6Pa7qlw/Sq6zbLiXyCI/AAAAAAAAAQ8/HheZWMAC-no/s320/CIMG2276.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381435884289116194" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;
