Neben dem Vortrag besuchten wir auch noch eine Kaffeerösterei des "Quijote-Kollektivs". Der Gründer des Kaffeekollektivs Andreas "Pingo" Felsen röstet den Kaffee nicht nur, sondern importiert die Kaffeebohnen direkt von den produzierenden Bauerngemeinden. Die in basisdemokratischen kleinbäuerlichen Kooperativen organisierten Kaffeebauern in Ecuador, Brasilien und Guatemala befinden sich teilweise in Konflikten mit Bergbauunternehmen, die ihnen das Land für den Abbau von Rohstoffen streitig machen. Der Kaffeeanbau bietet diesen Gemeinden eine ökologische und nachhaltige Alternative zur Ausbeutung und Zerstörung ihres Landes. Auch für die vom Río Blanco Projekt bedrohten Bauerngemeinden in Piura ist der ökologische Anbau von Kaffee, Gemüse und Früchten eine Perspektive gegen den von der Regierung als ökonomisch alternativlos angesehenen Bergbau anzukämpfen.
Montag, 13. Dezember 2010
Mit Kaffee gegen Windmühlen
Der Besuch von Fidel Torres war ein voller Erfolg. Sieben gut besuchte Vorträge in sieben deutschen Städten gaben Fidel die Möglichkeit die problematische Situation in der nordperuanischen Region Piura auch vor deutschem Publikum zu thematisieren. In Piura sind Bauerngemeinden und die ökologisch einzigartigen und sensiblen Hochnebelwälder vom Bergbauprojekt Rio Blanco der britischen Unternehmen Monterrico Metals und der chinesischen Zijin Mining Group bedroht.

Neben dem Vortrag besuchten wir auch noch eine Kaffeerösterei des "Quijote-Kollektivs". Der Gründer des Kaffeekollektivs Andreas "Pingo" Felsen röstet den Kaffee nicht nur, sondern importiert die Kaffeebohnen direkt von den produzierenden Bauerngemeinden. Die in basisdemokratischen kleinbäuerlichen Kooperativen organisierten Kaffeebauern in Ecuador, Brasilien und Guatemala befinden sich teilweise in Konflikten mit Bergbauunternehmen, die ihnen das Land für den Abbau von Rohstoffen streitig machen. Der Kaffeeanbau bietet diesen Gemeinden eine ökologische und nachhaltige Alternative zur Ausbeutung und Zerstörung ihres Landes. Auch für die vom Río Blanco Projekt bedrohten Bauerngemeinden in Piura ist der ökologische Anbau von Kaffee, Gemüse und Früchten eine Perspektive gegen den von der Regierung als ökonomisch alternativlos angesehenen Bergbau anzukämpfen.
Neben dem Vortrag besuchten wir auch noch eine Kaffeerösterei des "Quijote-Kollektivs". Der Gründer des Kaffeekollektivs Andreas "Pingo" Felsen röstet den Kaffee nicht nur, sondern importiert die Kaffeebohnen direkt von den produzierenden Bauerngemeinden. Die in basisdemokratischen kleinbäuerlichen Kooperativen organisierten Kaffeebauern in Ecuador, Brasilien und Guatemala befinden sich teilweise in Konflikten mit Bergbauunternehmen, die ihnen das Land für den Abbau von Rohstoffen streitig machen. Der Kaffeeanbau bietet diesen Gemeinden eine ökologische und nachhaltige Alternative zur Ausbeutung und Zerstörung ihres Landes. Auch für die vom Río Blanco Projekt bedrohten Bauerngemeinden in Piura ist der ökologische Anbau von Kaffee, Gemüse und Früchten eine Perspektive gegen den von der Regierung als ökonomisch alternativlos angesehenen Bergbau anzukämpfen.
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